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    Bleiben Sie gesund - haben Sie schon gecheckt?

    Lebensziel Gesundheit

Wozu private Zusatzversicherungen gut sind und welche Gesundheitschecks empfehlenswert sind

„Raus in die Natur, auftanken – Ihrem Körper zuliebe. Sie allein entscheiden, wohin es geht. Hauptsache, Sie kommen wohlbehalten wieder zurück.“  Fühlen Sie sich von diesen Zeilen angesprochen? Sollten Sie, denn in dieser kurzen Aufforderung stecken laut einer aktuellen Social-Media-Analyse die Grundwerte der Deutschen – allen voran Natur, Gesundheit und Sicherheit.
Seit 2009 analysiert das Marktforschungsinstitut Kantar TNS, wie sich Werte und ihr Bezugsrahmen in Deutschland verändern. Seit Jahren auf Platz Eins: Gesundheit, nun überholt vom Durchstarter Natur. Die Studie bestätigt was viele vermuten: Das Streben nach einem gesunden Körper ist zum Megatrend, ja zum Lebensziel geworden. „Mutter Natur“ als Ursprung allen Seins rückt dabei immer mehr in den Vordergrund. Verhalten wir uns aber auch entsprechend unserer Werte? Setzen wir um, was wir uns wünschen? Kleine Info vorneweg: Nicht immer.
Grafik Werteindex

Die Ergebnisse der Werte-Analyse im Überblick. Rund 4 Millionen Social Media-Postings wurden dafür analysiert (www.werteindex.de).

Selbstoptimierung mit digitalen Helfern
Das Wissen über Ernährung und Fitness spielt tatsächlich eine immer größere Rolle. Wir informieren uns vermehrt darüber, was Essen und Sport mit unserm Bewegungsapparat machen. Der gesellschaftliche Auftrag: optimiere deinen Körper, befreie ihn von Stress, schütze ihn dadurch vor Krankheiten. Dass dabei Bewegung, Veggie-Tage oder Entschlackungs-Smoothies viel Gutes tun, ist mittlerweile jedem bekannt. Neu jedoch ist der digitale Boom. Gesundheit wird gegoogelt, getrackt, gepostet und geshared.
Unglaublich: Allein in Deutschland sind 15.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt, Zahl steigend. Laut BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) nutzen mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) heute das Internet, um sich zu Gesundheitsthemen zu informieren, vor wenigen Jahren lag der Anteil noch bei 34 Prozent.
Aber wie sieht das mit dem Sport aus? Setzen wir unser Streben nach Gesundheit schwitzend um? Offenbar immer weniger! Eine neue Studie der Deutschen Krankenversicherung enthüllt: Wir mutieren zu Bewegungsmuffeln und Dauersitzern. Nur noch 43 Prozent der Deutschen erfüllen das von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgegebene Mindestmaß an körperlicher Aktivität (150 Minuten pro Woche). Also wird das Gesundheits-Ziel lieber gegoogelt als gelebt?
Hier die gute Nachricht: 67 Prozent der Bevölkerung treibt noch regelmäßig Sport. Dabei geht es aber nicht mehr so stark darum, Rekorde zu brechen oder Muskelberge aufzubauen. Sport soll vielmehr das neue Lebensgefühl unterstützen. Dabei gilt: Nicht besser sein, sondern glücklicher. Wo? In der Natur natürlich. Slackline (auf einem zwischen Bäumen gespannten Band balancieren), Stand-up-Paddeln oder Hindernisläufe durch Matsch haben Hochkonjunktur.
Paddel

Sport soll das eigene Lebensgefühl unterstützen. Sport in der Natur ist in: Slackline, Stand-up-Paddeln oder Hindernisläufe haben Hochkonjunktur.

Wer gesund sein will, lässt sich durchchecken – oder doch nicht?
Zum Bewusstsein wie wertvoll die eigene Gesundheit ist, gesellt sich das vermehrte Bedürfnis nach Sicherheit (im Werte-Index in die Top 5 gestiegen). Das Fazit: Wir wollen nicht nur selber etwas für unsere Gesundheit tun. Wir wollen Krankheiten einen Schritt voraus sein. Vorsorgechecks geben uns die ersehnte Sicherheit. Hier finden Sie die Top 8 der Vorsorgechecks für Erwachsene.
Aber nutzt die Bevölkerung auch das vorhandene medizinische Angebot? Jein. Das Institut myMarktforschung.de hat herausgefunden, dass 8 von 10 Deutschen Vorsorgeuntersuchungen zwar für sehr sinnvoll halten, sie aber nicht zwingend nutzen. Nur jeder Fünfte würde etwas dafür bezahlen. Sind wir also doch keine konsequenten Gesundheits-Schützer wie die Wertestudie vermuten lässt?
Fakt ist, dass Vorsorge teuer werden kann. Das schreckt viele ab. Die Leistungsmöglichkeiten gesetzlicher Krankenkassen sind begrenzt. Es gibt viele sinnvolle Maßnahmen wie beispielsweise die Darmspiegelung oder Mammographie (Röntgenaufnahme der Brust), die Krebs im Frühstadium erkennen und somit Leben retten können. Diese werden von der Kasse selbstverständlich erstattet – jedoch nur in bestimmten Abständen und ab einem gewissen Alter. Wer sich früher, öfter oder spezieller testen lassen will als vorgegeben, der zahlt selbst. 
Grafik Leistungsvergleich

Das können private Krankenversicherungen im Vergleich zu gesetzlichen Kassen zahlen (Quelle: UKV Union Krankenversicherung).

Was, wenn die Kasse nicht zahlen kann?
Ob es um die Vorsorge geht oder andere Gesundheits-Themen wie Zahnersatz oder die Chefarztbehandlung im Krankenhaus: Wer die Wahl haben will, muss oft große Summen selbst tragen. Private Zusatzversicherungen bieten finanzielle Unterstützung, wo gesetzliche Kassen aussteigen müssen. Gönnen Sie sich die Freiheit (im Werte-Index übrigens auf Platz 4) und informieren Sie sich über die Möglichkeiten. Von Zuzahlungen für Zahnersatz, Brillen, Hörgeräte über Chefarzt-Behandlung im Krankenhaus oder Osteopathie ist alles drin.
Wichtig dabei: Überlegen Sie sich genau, welcher Zusatzschutz für Sie wirklich Sinn macht. Wollen Sie auch körperlich auf Nummer sicher gehen und sich durchchecken lassen, wann Sie es für nötig halten? Oder sehen Sie vielleicht in Zukunft eine Zahnbaustelle auf sich oder Ihr Kind zukommen? Gerade hier bleiben viele auf hohen Rechnungen sitzen. Für was Sie sich auch entscheiden: Bedenken Sie, dass Sie nach dem Abschluss meist drei bis acht Monate warten müssen, bis der Versicherungsschutz wirklich greift. Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger wird es. Wir haben für Sie die wichtigsten privaten Zusatzversicherungen zusammengestellt. 
Setzen Sie um, was Ihnen wichtig ist. Das tut der Seele und dem Körper gut. Und kommen Sie auf Ihrem Weg zum Lebensziel immer wohlbehalten wieder zurück.  #bleibensiegesund
Weitere Informationen bekommen Sie unter www.sv.de/krankenzusatz und bei der UKV Union Krankenversicherung, dem Gesundheitspartner fürs Leben.
 
15.08.2018
Autorin: Anita Hedtke
Sie arbeitet als Fach-Texterin bei der Union Krankenversicherung AG und ist zuständig für die Kommunikation rund um die Kranken- und Pflegeversicherungen.

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