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Verschiedenes

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Poly vs. Mono
drei Landschaftsinstallationen an drei Standorten im Raum Filstal

von Domenik Gebhardt und Kevin Kolland
3.10.21 bis 31.3.22

Den beiden Künstlern geht es um einen Bruch in der Ansichtsweise des unbeteiligten Connaisseurs, landläufig auch Wanderers, bezüglich der sich um ihn herum entfaltenden Gegend. Grün ist nicht gleich grün.

Jeder Eingriff des Menschen verändert das Gesicht der Landschaften. Soweit, dass selbst die wildeste Landschaft sich nicht mehr den globalen Einflussnahmen entziehen kann. Die einfachste Form dieser Landbearbeitung allerdings ist die Landwirtschaft. Wegen ihrer grundsätzlichen Funktion und dementsprechenden Ausbreitung bestimmt sie das Erscheinungsbild insbesondere auch der mitteleuropäischen Kulturlandschaften. Die Art und Weise der zeitgenössischen Landwirtschaft bringt es mit sich, dass sich wegen der Großflächigkeit der Bearbeitung weniger sich selbst überlassene Zwischenzonen ergeben. Die Struktur in der Landschaft wird grober.
Jene Zwischenzonen sind es, die als notwendiger Rückzugsort, als Lebensraum für eine rückläufige Artenvielfalt notwendig sind. Räume, die von Naturschutzverbänden wie dem BNAN (Bund Naturschutz Alb Neckar) in ehrenamtlicher Arbeit geschaffen und gepflegt werden.

Landschaft kann man als eine Zusammenschau von Strukturen verstehen, die nicht zwingend in unmittelbarem Bezug zueinanderstehen. Ein Prozess, der in direktem Zusammenhang mit dem Vorwissen des Betrachters steht, insofern versucht das Projekt, ein Hinterfragen dieses Vorwissens zu provozieren. Fast zwei Jahre lang haben sich Domenik Gebhardt und Kevin Kolland mit der Zusammensetzung, den Entwicklungen und Betrachtungsweisen von Landschaft auseinandergesetzt.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem BNAN realisiert und gefördert durch die LBBW, Kreissparkasse Göppingen und SV SparkassenVersicherung.

Quelle: Pressemitteilung 2021

Foto oben: Kevin Kolland_& Domenik Gebhardt, PolyVsMono, Rohrachtal
Foto Hauptseite: Kevin Kolland_& & Domenik Gebhardt, PolyVsMono, UpfingerRied

Weitere Informationen:
Poly vs. Mono | My Site (polyvsmono.com)

Standorte
sind Rohrachtal und Weigoldsberg in der Nähe von Geislingen sowie das Upfinger Ries in der Nähe von Sirchingen
Download Flyer

Öffnungszeiten:
Die Arbeiten sind von außen frei zugänglich.

Ausstellungsprojekt TinyBE

tinyBE - living in a sculpture
Internationale Ausstellung mit bewohnbaren Skulpturen

bis 26. September

Unter freiem Himmel vereint das Ausstellungsprojekt tinyBE erstmals acht temporär bewohnbare Skulpturen von internationalen Künstler:innen in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main. Im Metzlerpark des Museum Angewandte Kunst am Museumsufer in Frankfurt, am Hessischen Landesmuseum in Darmstadt und auf dem Kranzplatz in Wiesbaden in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden präsentiert die gemeinnützige tinyBE Gesellschaft bis zum 26. September künstlerisch freie, visionäre, utopische oder auch dystopische Ideen zu experimentellen Formen des Wohnens und Lebens.

Wir haben bewohnbare Skulpturen geschaffen, die grundlegende Fragen unserer Gesellschaft, wie wir leben möchten und was wir tatsächlich brauchen, erlebbar machen. Es sind Kunstwerke von Onur Gökmen (Kunstwerk in Darmstadt), Christian Jankowski, Alison Knowles (Kunstwerk in Wiesbaden), Terence Koh, MYCO-X, Laure Prouvost, Mia Eve Rollow & Caleb Duarte, Sterling Ruby, Thomas Schütte und Charlotte Posenenske zu sehen.

Es gibt regelmäßige Veranstaltungen wie die tinyMondays sowie verschiedene Führungen und Kunstvermittlungsprogramme. Insbesondere gibt es das Angebot, Übernachtungen in den Skulpturen zu buchen.

Quelle: Pressemitteilung tinyBE Juni 2021

Foto oben: The House of Dust by Alison Knowles, 3D gedruckt von WASP © tinyBE #1, Wiesbaden, Foto: Wolfgang Günzel,

Foto Hauptseite: MY-CO SPACE by MY-CO-X © tinyBE #1, Frankfurt, Foto: Wolfgang Günzel 

 

Weitere Informationen:

www.tinybe.org
www.tinybe.org/events/filter-kunstvermittlung 

Eine Nacht in der bewohnbaren Skulptur buchen Sie unter: www.eventim.de

Öffnungszeiten
Die Arbeiten sind von außen frei zugänglich. 

Metzlerpark Frankfurt, Schaumainkai 15, 60594 Frankfurt am Main
Schleiermacherstraße, 64283 Darmstadt, gegenüber Landesmuseum Darmstadt
Kranzplatz/Kochbrunnen, 65183 Wiesbaden

Kunst und Kultur - Gartentheater Altenstein

Joachim Jacob - Ein Garten-Theater für den Altenstein
Eine Hommage an Georg II und Helene

4. Juni bis 10. Oktober
Schloss und Park Altenstein, Bad Liebenstein

Das Projekt „Gartentheater“ des Künstlers Joachim Jacob auf der Unteren Terrasse im Schlosspark Altenstein ist Bestandteil der Präsentation des Schlossparks Altenstein als Außenstandort der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt.

Der Altensteiner Schlosspark zählt mit 160 Hektar zu den größten und bedeutendsten Landschaftsgärten in Thüringen. Für Herzog Georg II. und seine dritte Gemahlin, Helene, Freifrau von Heldburg, gehörte der Altenstein zu ihren beliebten Aufenthaltsorten. Der Herzog ließ den Altenstein als herzogliche Sommerresidenz ausgestalten, wohl auch inspiriert durch die reizvolle Lage. Hierhin lud das Ehepaar namhafte Künstler ein, darunter Johannes Brahms. Der Theaterherzog, wie Georg II. auch genannt wurde, förderte Theaterkunst und Musik nicht nur und unterhielt zu bildenden Künstlern Beziehungen, sondern brachte sich auch aktiv mit eigenen Entwürfen in Gestaltungsprozesse ein.

Der Künstler beabsichtigte mit dem gestalterischen Ansatz, die Initialen des Herzogs und seiner Gattin, „G“ und „H“ sowie die Buchstaben „T“ und „M“, die für „Theater“, „Thüringen“ und „Meiningen“, aber auch „Musik“ stehen, in Gestalt kleiner Bühnen auszubilden und damit den unmittelbaren Bezug zum Theaterherzog herzustellen. So können die daraus entstandenen Bühnen für künstlerische Darbietungen genutzt werden. Das Kunstprojekt besteht aus Weidenzweigen aus der Region.

Quelle: Auszug aus dem Konzept des Künstlers

Foto: Joachim Jacob, Ein Garten-Theaterfür den Altenstein, Schloss Altenstein, Foto: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, C. Beyer

 

Weitere Informationen:

Flyer zum Gartentheater Altenstein 

E-Mail: www.thueringerschloesser.de/objekt/schloss-und-park-altenstein/

Besucheradresse
Schloss Altenstein
36448 Bad Liebenstein 

Öffnungszeiten
Der Park ist frei zugänglich 

Kontakt
Schlossverwaltung
Schloss Altenstein
36448 Bad Liebenstein
Tel.: 036961 – 70222
Fax: 0369 61 – 33408

Kunst und Kultur - Stuttgarter Ballett

Das Stuttgarter Ballett JUNG

kooperiert mit den Hanke Brothers

Das Stuttgarter Ballett JUNG wurde vor zehn Jahren gegründet. Im gleichen Jahr entstand auch schon das erste Jugendprojekt MOVE IT!. Aus diesem Anlass hat Leiterin Nicole Loesaus nun zwei Tanzvermittlungsprojekte in Kooperation mit den Hanke Brothers ins Leben gerufen.

 

EXPRESS YOURSELF

Unter dem Motto express yourself ruft das Stuttgarter Ballett jede und jeden dazu auf, eigene kurze Tanzvideos zur Musik der Boyband der Klassik – den Hanke Brothers – zu erstellen. Das gleichnamige Musikstück wurde von den Hanke Brothers komponiert, welches zum Download zur Verfügung gestellt wird. Es können Kurzvideos ab 60 Sekunden oder längere Tanzvideos eingereicht werden. Der Kreativität der Mitmachenden sind keine Grenzen gesetzt. Die Kurzvideos werden anschließend innerhalb der Festwoche zum 60. Jubiläum des Stuttgarter Balletts online präsentiert.

Einsendeschluss für die Tanzvideos "express yourself" ist der 30.05.2021.  

 

MOVE IT! NOW 

MOVE IT! NOW ist gezielt für Jugendliche gedacht. In einer Projektwoche (7.-13. Juni 2021) unter der künstlerischen Leitung der Tanzpädagogin Sonia Santiago und gemeinsam mit den TanzpädagogInnen Marieke Lieber und Adrian Turner können Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren im Juni an Workshops auf der Probebühne der John Cranko Schule teilnehmen. Ziel der Projektwoche ist die Auseinandersetzung mit der Frage, was die Jugendlichen im Hier und Jetzt beschäftigt. Die eigenen Meinungen und Gedanken sollen in Tanz und Bewegung umgesetzt werden. Auch hier werden die Hanke Brothers an ausgewählten Tagen live dabei sein. Die Projektwoche wird außerdem filmisch begleitet. Sollte sie aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Ort in der neuen John Cranko Schule umsetzbar sein, können sich die Jugendlichen auf digitale Workshops mit dem Stuttgarter Ballett JUNG-Team und den Hanke Brothers freuen.

Zur Projektwoche MOVE IT! NOW können sich Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren unter stuttgarterballett.jung@staatstheater-stuttgart.de bis zum 23.05.2021 anmelden.

 

Weitere Informationen:

EXPRESS YOURSELF (Musik Download)

MOVE IT! NOW

Hanke Brothers 

 

Kontakt Stuttgarter Ballett JUNG:

Nicole Loesaus
Leitung Stuttgarter Ballett JUNG

Telefon: 0711-2032485
E-Mail: stuttgarterballett.jung@staatstheater-stuttgart.de

www.stuttgarter-ballett.de/jung

Kunst und Kultur - Schloss Wilhelmsburg Ausstellung

überland
100 Jahre Kunst in Thüringen

5. September bis 5. Dezember 2020 in Schmalkalden an 4 Orten

Museum Schloss Wilhelmsburg - Otto Mueller Museum der Moderne - Kunst-Etage Alte Post - Totenhofkirche

Anlässlich der 100-Jahrfeier zum Bestehen des Freistaates Thüringen organisierte der Kunstverein Schmalkalden „kunst heute“ eine Ausstellung zur kunstgeschichtlichen Entwicklung in Thüringen. In Zusammenarbeit mit Thüringer Kunstmuseen werden die interessantesten künstlerischen Positionen aus den letzten 100 Jahren präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

An vier Ausstellungsorten sind die einzelnen Jahrzehnte der Thüringer Kunstszene nachzuverfolgen:

Künstler 1920 bis 1949:
Museum Schloss Wilhelmsburg
Schlossberg 9
bis 31. Okt. täglich 10-18 Uhr / ab 1. Nov. Di-So 10-16 Uhr

Künstler 1950 bis 1979:
OMMM – Otto Mueller Museum der Moderne 
Altmarkt 8 Mi-So 10-17 Uhr

Künstler 1980 bis 1999:
Alte Post
Altmarkt 10 Mi-So 10-17 Uhr

Künstler 2000 bis heute:
Totenhofkirche
Sandgasse Mi-So 10-17 Uhr

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Schmalkalden sowie der Thüringer Staatskanzlei. Schirmherr der Ausstellung ist der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der SV SparkassenVersicherung, der Rhön-Rennsteig Sparkasse, dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Die Ausstellung wird drei Monate in Schmalkalden zu sehen sein und im Anschluss in der Partnerstadt Recklinghausen.

Abb.: überland, Schloss Wilhelmsburg, Foto: Kunstverein Schmalkalden


Weitere Informationen

https://www.om-museum.de/ausstellungen/archiv/ueberland/

Flyer zur Ausstellung

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Intermediale Experimente am Bauhaus. Kurt Schmidt und die Synthese der Künste

Sonderausstellung der Kunstsammlung Gera in der Orangerie

22. März bis 10. Juni 2019

Die Kunstsammlung Gera beteiligt sich an den landesweiten Aktivitäten im "Thüringer Bauhaus-Jahr 2019" mit einem komplexen Ausstellungs- und Katalogprojekt, in dessen Zentrum das Schaffen des 1991 in Gera verstorbenen Bauhauskünstlers Kurt Schmidt (1901 - 1991) steht.

Auf der Suche nach innovativen Ansätzen wurde am Bauhaus mit verschiedensten Materialien und Medien experimentiert. Vor allem auf der Bühne wurde die Synthese der Künste praktiziert: Malerei, Architektur, Tanz und Musik verschmolzen im Zusammenspiel von Form, Farbe, Licht, Musik und Bewegung miteinander.

Einer der bedeutendsten Protagonisten der Bauhaus-Bühne war Oskar Schlemmer und ebenso sein Schüler Kurt Schmidt, dessen Name heute weltweit mit dem Mechanischen Ballett identifiziert wird, das zu den ersten und revolutionärsten Stücken der Bauhausbühne zählt. 1923 entwickelt, wurde es im selben Jahr während des Bauhausbühnendebüts im Jenaer Stadttheater uraufgeführt. Im Mechanischen Ballett offenbart sich einerseits die Begeisterung der Bauhausler*innen für die Technifizierung der Welt, andererseits für eine neue abstrakte Bildsprache. Die Übertragung der Konstruktionsprinzipien der Maschine auf den Tanz sowie der Verzicht auf narrative Elemente verband sich mit dem Wunsch, "bewegte Bilder" zu schaffen.

Zahlreiche Werke von Kurt Schmidt aus dem Bestand der Kunstsammlung Gera wurden für die Ausstellung neu gesichtet, zugeordnet und aufbereitet und können erstmals öffentlich präsentiert werden. Hervorragende Leihgaben für diese Ausstellung kommen aus renommierten Sammlungen wie der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, der Puppentheater Sammlung Dresden, der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln und aus Schweizer Privatbesitz.

Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Juni in der Orangerie zu sehen.

Künstler*innen: Kurt Schmidt, Roman Clemens, Viking Eggeling, Werner Graeff, Ludwig Hirschfeld-Mack, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Fernand Léger, László Moholy-Nagy, Hans Richter, Walter Ruttmann, Xanti Schawinsky, Oskar Schlemmer, Lothar Schreyer, Kurt Schwerdtfeger, Andor Wininger.

(Auszug von der Homepage)

Kuratorin: Dr. Claudia Tittel

Abb. Hauptseite: Kurt Schmidt, Der Mann am Schaltbrett, 1924, 1972, Kunstsammlung Gera.
Abb. oben: Kurt Schmidt, Entwurf zum Mechanischen Ballett, 1923, Kunstsammlungen Dresden.

 

Weitere Informationen

Ort:

Kunstsammlung Gera/ Orangerie
(Süd- und Mittelpavillon)
Orangerieplatz 1
07548 Gera

Tel.: 0365 8384250
Fax.: 0365 8384255
E-Mail: kunstsammlung@gera.de

www.gera.de/kunstsammlung

Öffnungszeiten:
22. März - 10. Juni 2019
Mi - So und an Feiertagen von 12:00 - 17:00 Uhr

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Flyer zur Ausstellung

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