ART-regio - Förderprogramm der SV
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ART-regio der SV

Regionalität

ART-regio unterstützt Ausstellungs­projekte zur zeit­genössischen Kunst in Museen, öffentlichen Galerien, Kirchen und Vereinen des Geschäfts­gebietes der SV SparkassenVersicherung. Neben finanzieller Unterstützung leistet ART-regio vor allem konzeptionelle und organisatorische Projekt­arbeit, welche die Ausstellungs­konzeption, den Entwurf begleitender Druck­sachen, das Erstellen von Fach­texten, Presse­arbeit, das Vorbereiten und Durch­führen von Vernissagen, die Versicherung und logistische Leistungen umfassen kann.
Ziel dieses Engagements ist es, die regionalen Kultur­landschaften zu vernetzen und sie mit ihren jungen, noch unbekannten, aber auch mit bereits etablierten zeit­genössischen künstlerischen Positionen stärker ins Licht der Öffentlich­keit zu rücken.
Mit nahezu 50 Ausstellungen pro Jahr realisiert ART-regio ein unvergleich­bares Kunst­förder­programm, das mehr als klassisches Sponsoring ist. Dezentral und flächen­deckend kooperiert die SV allein durch Art-regio mit unzähligen Partnern, mit Künstlerinnen und Künstlern sowie deren Verbänden, mit Galeristen, Sammlern und Ausstellungs­häusern. ART-regio pflegt den Kontakt zu den Akademien und Kunst­hoch­schulen des Geschäfts­gebietes der SV und bemüht sich um eine produktive Zusammen­arbeit mit den kultur­politischen Verantwortungs­trägern in den Kommunen und Ländern.

Ansprechpartner

Dr. Rolf Luhn, Geschäftsführer

ART-regio Kunstförderung  
c/o SV SparkassenVersicherung Holding AG
Kölnische Straße 44-46
34117 Kassel

Telefon:  0561 7889-46699
Fax:  0561/7889-46837
mobil: 0171/2267539
E-Mail: rolf.luhn@sparkassenversicherung.de

Aktuelle Ausstellungen

Elisabeth Weidemann

Fragmente der Sinnlichkeit

KunstForum Gotha

15. September-20. November 2016

Elisabeth Weidemann

Fragmente der Sinnlichkeit

KunstForum Gotha

15. September-20. November 2016

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der Künstlerin und des Museums:

www.weidemann-art.de

www.kultourstadt.de

Kontakt:

KunstForum Gotha
Westthüringen-Center
Querstr. 13 - 15
99867 Gotha
Tel.: 03621 / 7387030

Vielleicht ist sie die bekannteste unter den bis heute eher Unbekannten in der Thüringer Kunstszene: Elisabeth Weidemann. Dies wohl auch deshalb, weil sich das Werk der Autodidaktin über weite Strecken im eher halböffentlichen Raum entwickelte. Elisabeth Weidemanns künstlerische Vita kennt nur eine überschaubare Anzahl von Ausstellungen, vorwiegend im regionalen Kontext, und von wirklicher Präsenz im Kunstbetrieb des kleinen Landes kann kaum gesprochen werden. Nichts desto trotz ist in der Stille ein bemerkenswertes Werk entstanden, das nun in einer Retrospektive im Gothaer KunstForum öffentlich wird. Elisabeth Weidemann stellt sich in dieser Präsentation als eine ausgesprochen vielseitige Künstlerin vor, die mit großen skulpturalen Arbeiten, häufig in einer Kombination von Ton und Metall, ebenso präsent ist wie mit Zeichnungen und Collagen, aber auch eigenen Gedichten. Gerade in der Collage knüpft sie an eine große Tradition an, der sie sich zugleich in besonderer Weise verpflichtet fühlt. Es ist das Werk von Hannah Höch, das als eine Art Schlüsselerfahrung ihr schon ganz zu Beginn eigener kreativer Versuche Anstoß und Inspiration bot. Elisabeth Weidemann setzt den Arbeiten von Höch freilich ganz im Sinne einer bewussten künstlerischen Emanzipation gänzlich eigene Positionen entgegen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Abb. Elisabeth Weidemann, „Hören Sie doch mal hin“, Collage aus dem Leporello „Hommage an Kurt Schwitters, Treten Sie ruhig näher“, 1999.

Simone Fezer - v e r w u r z e l t

Glasmuseum Immenhausen

16. Juli bis 30. Oktober 2016

Simone Fezer - v e r w u r z e l t

Glasmuseum Immenhausen

16. Juli bis 30. Oktober 2016

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage der Künstlerin und des Museums:

www.fezers.de

www.immenhausen.de

Kontakt:

Glasmuseum Immenhausen
Am Bahnhof 3
34376 Immenhausen

Mit Simone Fezer präsentiert das Glasmuseum Immenhausen eine Künstlerin, die mit dem Material Glas vorzugsweise in raumgreifenden Installationen arbeitet. Die 1976 in Waiblingen/ Baden-Württemberg geborene Künstlerin entdeckte am Bild-Werk Frauenau, einer Ausbildungsstätte für Glas im Bayerischen Wald, ihre Begeisterung für das fragile Material. 
Intensiv hat sie sich in den zurückliegenden Jahren mit dem Thema „Wurzeln“ auseinandergesetzt. Wurzeln sind für Simone Fezer etwas Existenzielles, sie wachsen in alle Richtungen, durchdringen, strecken sich aus und verbinden. Wurzeln ermöglichen das Aufnehmen von Nahrung und geben Halt. Das Verwurzelt-sein, aber auch das Vorwärtsstreben, sind zentrale Themen in der Arbeit der Künstlerin, die experimentell unterwegs ist und dabei die Grenzen des Materials Glas auslotet. 
Für die Immenhäuser Ausstellung konzipierte Simone Fezer eigens eine an den Vitrinen ausgerichtete Installation aus großen formgeblasenen Figuren, aus denen erblühende Wurzeln strömen. Hier reichen die Wurzeln nach außen, werden aus einer Überfülle geboren und feiern die Schönheit, Zerbrechlichkeit und Vielfalt der Welt. Dazu zeigt sie große, raumspezifisch neu installierte Arbeiten, die das Oben mit dem Unten und das Innen mit dem Außen verbinden.

Abb. Simone Fezer

ART-regio - Wolf Bertram Becker

Wolf Bertram Becker, LONG DISTACE. Malerei

Kunsthalle »Harry Graf Kessler«

22. April bis 19. Juni 2016

ART-regio - Wolf Bertram Becker

Wolf Bertram Becker, LONG DISTACE. Malerei

Kunsthalle »Harry Graf Kessler«

22. April bis 19. Juni 2016

Weitere Informationen finden sie auf der Homepage des Künstlers und des Museums:

www.wolfbertrambecker.com

www.stadtmuseum.weimar.de

Kontakt:

Kunsthalle »Harry Graf Kessler«
Goetheplatz 9b
99423 Weimar

Öffnungszeiten:

Di- So 10-17 Uhr
Montags geschlossen

Wolf Bertram Becker steht in vieler Hinsicht für eine klassische Position der Malerei. Seine Sujets reichen vom Interieur über die Landschaft bis zur Architektur.
Mehr noch als die Totale interessieren ihn Details wie Brücken, Treppen, Gebäudefassaden, aber auch Parks und Schiffsanleger, das Hochgebirge und Ansichten vom Meer. Dabei geht es ihm weder um topografisch verlässliche Bildfindung noch um die Projektion einer romantisch gestimmten Subjektivität in den landschaftlichen Raum. Wichtiger ist ihm die Analyse von linearen Richtungsbezügen, Hell-Dunkel-Verteilungen, Flächengliederungen und Perspektiven der Raumwahrnehmung im sichtbaren Bestand der Welt. (Kai Uwe Schierz) Beckers Bildfindung geht einher mit einer teilweise radikalen Abstraktion des Gesehenen, die sich nicht zuletzt auch in der Farbgebung und der strengen Struktur seiner Bilder manifestiert. Seine Bilderwelten eröffnen als Parallelwelten zur Wirklichkeit dem Rezipienten einen erweiterten Erfahrungsraum und bieten zugleich eine eigene ästhetische Qualität.

Abb. Wolf Bertram Becker, Venice, 2016, Öl auf Karton, 29 x 21 cm

ART-regio - Gabriela Oberkofler

GABRIELA OBERKOFLER. SCHWARZ IST DIE NACHT NIE

31.01.2016 – 03.04.2016

Kunsthalle Göppingen

ART-regio - Gabriela Oberkofler

GABRIELA OBERKOFLER. SCHWARZ IST DIE NACHT NIE

31.01.2016 – 03.04.2016

Kunsthalle Göppingen

Weitere Informationen und finden Sie auf den Homepages der Künstlerin und des Museums:

www.gabrielaoberkofler.de

www.kunsthalle-goeppingen.de

Gabriela Oberkofler befasst sich in ihren großformatigen filigranen Zeichnungen, raumgreifenden Installationen und Videos kontinuierlich mit Natur- respektive Kulturräumen und deren Verlust. Zäune und Käfige erscheinen dabei als Sinnbilder für Gabriela Oberkoflers Kreisen um Fragen nach Identität, Abhängigkeit und Zwanghaftigkeit. Zäune strukturieren den Raum wie den Blick und sind Teil einer Weltsicht aus zweifacher Perspektive -diesseits und jenseits des Zaunes.

Gabriela Oberkofler lenkt die Aufmerksamkeit in ihren verführerisch schönen Darstellungen auf leidvolle Kreaturen, deren Lebensraum durch Zäune, Käfige und Stricke eingeschränkt ist. In der kunsthistorischen Tradition spielte das Tier von Anfang an eine wichtige Rolle – ob als Sinnbild menschlicher Eigen- und Leidenschaften oder als Personifikation des Anderen, von dem eine Bedrohung ausgeht. Gabriela Oberkofler knüpft an diese Tradition an, sie reflektiert  in ihrer künstlerischen Arbeit aber auch eigene Erfahrungen, die sich in einer kritischen Distanz zum vermeintlich zivilisatorischen Fortschritt verdichten.  

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, den 31. Januar 2016 um 18 Uhr statt.

Abb. Gabriela Oberkofler Wolf, 2015, Aquarell auf Papier, 114 × 210 cm

Kontakt:

Kunsthalle Göppingen
Marstallstraße 55
73033 Göppingen

 

Öffnungszeiten:

Di - Fr 13–19 Uhr

Sa, So und Feiertag 11–19 Uhr

montags geschlossen

 

ART-regio - Marion Walther

Marion Walther - Zwischen Erde und Traum

Keramische Objekte und grafische Blätter aus drei Jahrzehnten

vom 12. November 2015 bis 31. Januar 2016

ART-regio - Marion Walther

Marion Walther - Zwischen Erde und Traum

Keramische Objekte und grafische Blätter aus drei Jahrzehnten

vom 12. November 2015 bis 31. Januar 2016

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Museums: 

www.mhl-museen.de

Kontakt:

Kulturhistorisches Museum am Lindenbühl
Kristanplatz 7
99974 Mühlhausen
Tel.: 3601 / 8566-0
Email: info@mhl-museen.de

Öffnungszeiten
Di. - So. 10:00 - 17:00 Uhr

Mühlhäuser Museen, Kulturhistorisches Museum am Lindenbühl
Es ist vor allem das Material, mit dem sie arbeitet, seine Herkunft und seine scheinbar mühelose Formbarkeit, das es rechtfertigt, Marion Walther eine im Wortsinn geerdete Künstlerin zu nennen. Für sie ist das Leben mit der formbaren Erde Ton, der sie als ihr Gegenüber und als lebenslange Herausforderung begegnet, existenziell. Ton ist das Material, das sie nutzt, um ihren Ideen Form zu geben. Und diese Form verdankt sich zuallererst der Erde selbst. In diesem Sinne geerdet und auch erdverbunden zu sein, begegnet uns eine Künstlerin, die inzwischen im Umgang mit ihrem Material die Techniken seiner Formgebung ebenso souverän beherrscht wie die des Brennens.
Ausstellung und Katalog spiegeln die Ergebnisse von mehr als drei Jahrzehnten künstlerischer Arbeit. Stilistische Brüche sind dabei nicht auszumachen, wohl aber ein schier unbegrenztes Ausloten eines Formenkanons, der vom klassischen Gefäß bis hin zu Boot, Kugel, Urne und zu Kopf und Torso reicht. Alles vielfach kombiniert und durch die Bearbeitung der keramischen Oberflächen mit Ritzungen und Zeichnung sowie dem weitgehenden Verzicht auf Glasuren unverwechselbar und stilprägend. Vorgestellt wird auch die Zeichnerin Marion Walther, die der Keramikerin inzwischen auf Augenhöhe begegnet. Marion Walther ist Künstlerin des Förderprogramms SV/ART-regio.
Abbildung: Marion Walther, WÄCHTERIN, Keramik, H 49 cm, 2009
MONDFRAU, Keramik, Reduktionsbrand, H 75 cm, 2006
Fotos: Roland Obst
ART-regio - Eva Teppe

Eva Teppe - GEFUNDENE BLICKE

Skulptur, Foto, Video

vom 16. Juli bis 20. September 2015

Wolfgang Bonhage Museum Korbach

ART-regio - Eva Teppe

Eva Teppe - GEFUNDENE BLICKE

Skulptur, Foto, Video

vom 16. Juli bis 20. September 2015

Wolfgang Bonhage Museum Korbach

Weitere Informationen und finden Sie auf den Homepages der Künstlerin und des Museums:

www.museum-korbach.de

www.evateppe.com

www.evateppe.com/half-awake-half-asleep

Kontakt:

Wolfgang Bonhage Museum Korbach
Kirchplatz 2
34497 Korbach

Eva Teppe ist eine Foto- und Videokünstlerin, deren Arbeiten Momente aus dem täglichen Leben abbilden. Zu ihrem Konzept gehört es, offen zu lassen, warum sie existieren. Ihre Bilder werden ohne Kontext präsentiert und wirken dadurch fragmentarisch, wie Zufallsfunde, die Fragen provozieren. Eva Teppe bewegt sich dabei bewusst auf dem Terrain des Uneindeutigen und nicht vollständig Erklärbaren, auf das sie die Betrachter ihrer Arbeiten mitnimmt. Die abgebildeten Phänomene ihrer Alltagserfahrung bleiben ausdeutbar und fokussieren so das Interesse auf Umstände und Hintergründe ihrer Motive, wie etwa in der Foto Serie "Shinjuku Twilight", die in Tokio entstanden ist. In Eva Teppes Präsentationen ist es nicht der Betrachter, der das Bild steuert, sondern das Bild, das den Betrachter steuert. (Henk Visch) 
Dies gilt auch für die Arbeit "Spooky Action at a Distance". Dafür hat Sie Messer, Gabeln und Löffel ihres 68-teiligen Aussteuer-Besteckkastens ohne Hilfe von Werkzeugen gebogen und verformt. In einem speziell angefertigten Kubus hängt jedes Besteckteil an einem dünnen Draht und wird nur von zwei Magneten gehalten. Durch die Anziehung und Abstoßung sind die Bestecke in stetiger leichter Bewegung und erzeugen so eine Spannung, die spürbar wird.
In ihrem Video "Sound of Silverware" bewegen sich gebogene Gabeln in einem schwarzen nicht identifizierbaren Raum. Der Sound der Videoarbeit basiert auf dem Originalsound der Edelstahlbestecke.
Eva Teppe lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist in Korbach aufgewachsen und hat an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im Fach Medienkunst studiert. Es folgten mehrere Auslandsaufenthalte, u.a. ein NYC Stipendium der Hessischen Kulturstiftung Wiesbaden und ein dreimonatiger Aufenthalt in Japan im Rahmen des Art Scope Preises.

Abb. Eva Teppe, Sound of Silverware, Videostill

Es liegt was in der Luft! - Duft in der zeitgenössischen Kunst

Eine Ausstellung vom 22. März bis 2. August 2015 in Museum und Kunsthalle Villa Rot, Burgrieden-Rot.

Es liegt was in der Luft! - Duft in der zeitgenössischen Kunst

Eine Ausstellung vom 22. März bis 2. August 2015 in Museum und Kunsthalle Villa Rot, Burgrieden-Rot.

Weitere Informationen zur Ausstellung und den Öffnungszeiten erhalten Sie auf der Homepage der Villa Rot:

www.rheingau-musik-festival.de

Über viele Jahr­hunderte stand das Sehen im Zentrum der Bildenden Kunst. Zu Beginn des 20. Jahr­hunderts wurde das Primat der visuellen Welt­erfahrung in Frage gestellt. Die Künstler des Futurismus dürfen als jene Avant­garde gelten, welche sich mit der Auf­wertung von Klang und Duft an den Anfang einer Entwicklung setzten, die in den 1960er-Jahren in der Formulierung neuer Kunst­begriffe und der Entstehung multi-sensorischer Kunst­formen kulminierte.
Hören, Fühlen und Riechen gewannen in der künstlerischen Praxis zunehmend an Bedeutung.
Als biochemische Bot­schaften wecken sie Gefühle, Erinnerungen und Assoziationen. Düfte provozieren, können anziehend oder abstoßend sein, Emotionen beeinflussen, betrügen und verführen. 
Die Aus­stellung in Kunsthalle und Museum Villa Rot spürt der Bedeutung des Geruchs­sinns nach. Sie präsentiert Raum­installationen von Gegen­warts­künstlerinnen und -künstlern, die Düfte unter unter­schiedlichen Vorzeichen auf Ursache, Zusammen­setzung und Wirkung unter­suchen. Darüber hinaus bietet ein kunst­historischer Exkurs Einblicke in theoretische Ansätze der Moderne.
Zur Ausstellung erscheint ein exklusiv für das Museum Villa Rot komponiertes Parfüm.
Abb. Maki Ueda, Olfactory Labyrinth Vol. 1, 2013, Installation, Courtesy by the artist. 

ART-regio - Timm Kregel - Skulpur und Zeichnung

Timm Kregel - Skulptur und Zeichnung

ART-regio - Timm Kregel - Skulpur und Zeichnung

Timm Kregel - Skulptur und Zeichnung

Weitere Informationen und die Öffnungszeiten finden Sie auf den Homepages des Künstlers und der Kunststation Kleinsassen:

www.kleinsassen.de
www.timmkregel.de

Eine Ausstellung vom 29. März bis 25. Mai 2015 in der Kunst­station Kleinsassen/Rhön.
Timm Kregels Holz- und Metall­skulpturen scheinen einer anderen Welt zu entstammen, so skurril sind ihren Formen. Doch bei genauerem Betrachten werden Vor­bilder erkennbar. Es sind Pflanzen- und Wuchs­formen, wie sie die Natur in überreicher Fülle hervor­bringt, aber auch mythisch "beladene" archaische Objekte. Kregel setzt das Gesehene, im Verborgenen entdeckte, aber nicht abbildhaft, sondern vielfach verfremdet um, indem er mit den Dimensionen ebenso spielt wie mit der Materialität. Ursprünglich auf das Holz als Gestaltungs­material konzentriert, das er nicht allein den Wuchs­formen folgend montiert, hat er in den letzten Jahren intensiv mit Gieß­techniken experimentiert und nutzt heute vor allem den Aluminium­guss mit seinen besonderen Möglichkeiten. Es entstehen groß­formatige, oft auch aus mehreren Einzel­elementen montierte Formen mit vielfach durch­brochener und stark gegliederter Oberfläche. Zweimal greift der Künstler gestalterisch ein, beim Bau der Form und noch einmal im Gieß­prozess selbst, bei dem seine Präsenz unver­zichtbar ist. Kregel hat dabei nicht nur Neuland beschritten, sondern eine Technologie entwickelt, die geeignet ist, seinen gestalterischen Ideen Form zu geben. Neuerdings kombiniert er das metallische Material auch wieder mit Holz.
Parallel zu den Skulpturen entstehen immer wieder auch grafische Um­setzungen seiner Formen in unikaten groß­formatigen Holz­schnitten. 
Abb. Timm Kregel, Argus, Aluminium­guss