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    Damit es auch im Alter reicht!

    So sorgen Sie richtig vor

7 Tipps für eine erfolgreiche Altersvorsorge

Zwei Drittel der Deutschen haben Angst vor Altersarmut. Doch die Hälfte von ihnen legt nichts oder weniger als 50 Euro pro Monat zurück. Die eigene Altersvorsorge ist dabei gar nicht so schwer als man denkt. Wer ein paar Hinweise beachtet, kann es sich leichter machen.

1. Früh anfangen mit der privaten Vorsorge

Für ein sorgenfreies Leben im Alter kommt man mit 80 Prozent der Kaufkraft eines Berufstätigen aus. Denn manche Kosten, etwa die Fahrt ins Büro oder der tägliche Anzug für das Büro, fallen ja weg. Wer eine eigene Immobilie hat und mietfrei wohnen kann, der mag auch mit weniger auskommen. Jüngere Berufstätige sollten berücksichtigen, dass sie ihre Altersbezüge ab 2040 voll versteuern müssen. Grundsätzlich gilt: Wer früh anfängt, muss weniger pro Monat zurücklegen als der, der spät beginnt.

 

2. Staatliche Zulagen nutzen

Der Staat hilft vor allem Niedriglohnbeziehern beim Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung.

Zulagen gibt es etwa

  • für junge Leute unter 25 oder
  • Niedriglohnbezieher bei Bausparverträgen.

 

Wer wenig verdient, kommt in den Genuss einer Arbeitnehmersparzulage oder einer Wohnungsbauprämie.

Staatliche Zuzahlungen gibt es auch

gibt es staatliche Leistungen. Beim „Riestern“ erhalten Arbeitnehmer direkte Zulagen, die dem Vertrag gutgeschrieben werden: Jährlich 175 Euro Grundzulage und 300 Euro Zulage für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde.

3. Professionelle Beratung nutzen
Natürlich kann man sich bei der Altersplanung auf das eigene Know-How, Fachlektüre oder das Internet verlassen. Doch Sparkassen oder Versicherungen bieten eine professionelle Beratung, die auf die persönliche Situation eingeht. Die Berater wissen auch, welche Zuschüsse es eventuell gibt. Ein persönliches Gespräch bringt manchmal mehr als stundenlange Recherchen im Netz.
 
4. Bestandsaufnahme machen
Wieviel bekomme ich eigentlich im Alter? Diese Frage stellen sich viele Menschen. Wichtige Informationen liefert da der jährliche Bescheid der Rentenkasse. Er enthält Informationen darüber, wie hoch die zu erwartenden Bezüge sind, wobei die Einkünfte der letzten fünf Jahre hochgerechnet werden. Schul-, Studiums- und Ausbildungsjahre, für die keine Beiträge gezahlt wurden, werden lediglich angerechnet, können aber dazu führen, dass man gegebenenfalls früher in Rente gehen kann.
Eine umfangreichere Übersicht verschafft unser Renten-Rechner. Es genügt die Eingabe weniger Informationen, um auf einen Blick zu sehen, womit man im Alter rechnen kann – und zwar unter Berücksichtigung der gesetzlichen Versicherung, der Betriebsrente und der privaten Vorsorge. Das lohnt sich vor allem für unter 45-Jährige. Bei Bedarf erhalten Sie Hilfe von unseren Experten. 
5. Beiträge nachzahlen
Das kann sich richtig lohnen. Freiwillige Nachzahlungen etwa für Studien- oder Ausbildungszeiten eröffnen die Chance auf höhere Rentenbezüge oder einen früheren Ruhestand. Das gilt übrigens auch für Beamte oder Nichtpflichtversicherte wie Freiberufler, die solche Nachzahlungen auch steuerlich geltend machen können. Staatliche Rentenzahlungen gibt es schon nach fünf Beitragsjahren.
 
6. Betriebsrenten prüfen
Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Vorsorge sind die Betriebsrenten eine weitere wichtige Säule der Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz hat diese Form der Alterssicherung seit dem 1. Januar noch attraktiver gemacht – vor allem für kleine und mittlere Unternehmen sowie für Geringverdiener.
 
7. Gute Mischung beachten
Wer bei der privaten Vorsorge allein auf ein gering verzinstes Sparkonto setzt, hat schlechte Karten. Die Mischung macht`s. Neben Festgeld empfiehlt es sich, auch auf Rentenpapiere, evtl. Immobilien und vor allem auf Aktien, etwa in Form von kostengünstigen Indexfonds (ETF), zu setzen. Und nicht zu vergessen: Die gute alte Lebensversicherung. Neue, flexiblere Angebote mit weniger Garantien und einem höheren Fondsanteil wie IndexGarant  bieten bessere Renditechancen und dennoch Sicherheit.
Gerhard Bläske
Über den Autor:
Gerhard Bläske ist freier Journalist und Autor.

14.11.2018

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