• Stress oder Wellness im Homeoffice - Würfel

    Fühlen Sie sich gestresst und ausgepowert?

8 Tipps, wie Sie Stress im Homeoffice abbauen können

Das berufliche Leben hat sich seit eineinhalb Jahren sehr verändert. Homeoffice oder Mobile Working ist für die meisten Menschen keine Ausnahme mehr, sondern Alltag. Auch wenn es aktuell keine Homeofficepflicht mehr gibt, ermöglichen viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden weiterhin das Arbeiten von Zuhause. Viele haben zudem Homeoffice auch durchaus liebgewonnen. Neben der gewonnenen Flexibilität kann das Arbeiten im Homeoffice aber auch belasten. Mit den folgenden 8 Tipps wollen wir Ihnen helfen, Stress im Homeoffice abzubauen und Ihre Gesundheit zu schützen. Die Tipps gelten selbstverständlich auch im Büro.

1. Richten Sie sich einen Arbeitsplatz ein

Richten Sie Ihren Arbeitsplatz Zuhause so ein, dass Sie sich wohl fühlen. Achten Sie dabei auf ergonomische Gesichtspunkte wie richtiges Sitzen und auf gute Lichtverhältnisse. Legen Sie sich eine genaue Tagesstruktur zu. Definieren Sie eine feste Aufstehzeit und planen Sie Pausen ein. Nutzen Sie diese Pausen für kurze Bewegungsübungen wie etwa Nackendehnungen oder machen Sie in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft.

2. Ordnen Sie Ihre Aufgaben

Verschaffen Sie sich einen Überblick, was und wann etwas erledigt werden sollte. Legen Sie in einem Terminplan die Deadlines Ihrer Aufgaben und die wichtigen Ereignisse fest und notieren Sie die von Ihnen dafür vorgesehenen Bearbeitungszeiträume. Tragen Sie genau ein, wann Sie etwas erledigen. Selbstverständlich unter Beachtung von Ressourcen und Zeit. Wenn Sie für eine Aufgabe Unterstützung brauchen, die benötigte Person sich jedoch in Ihrem Bearbeitungszeitraum im Urlaub befindet, so kann hier Stress entstehen. Daher planen Sie rechtzeitig und bauen Sie notfalls Puffer ein, sollte mal etwas nicht ganz nach Plan laufen.

3. Setzen Sie Prioritäten

Manche Aufgaben sind sicher wichtiger als andere. Priorisieren Sie daher entsprechend. Dennoch sollten Sie Aufgaben nicht aufschieben oder mit der "Das hat ja noch ewig Zeit"- Einstellung abstempeln. Machen Sie schnell zu erledigende Tätigkeiten gleich, dann haben Sie sie vom Tisch und aus dem Gedächtnis. Und so verschaffen Sie sich mehr Zeit für komplexere Aufgaben und so haben Sie später mehr Zeit. Allerdings sollten Sie auch nicht alles gleich erledigen, denn so bauen Sie sich erneut Druck auf und der Stresspegel steigt.

4. Schaffen Sie sich Zeitlücken

Die Pflege Ihres Terminplans nimmt unter Umständen viel Zeit in Anspruch. Dennoch werden Sie merken, dass Sie plötzlich Zeitlücken finden, in denen Sie Ihre Aufgaben überprüfen und auch mal entspannen können. Nutzen Sie die gewonnene Zeit für sich und füllen Sie sie nicht sofort mit neuen Aufgaben und Verpflichtungen.

5. Lernen Sie, Nein zu sagen

Sehen Sie eine Aufgabe als unwichtig oder merken Sie, dass gerade einfach keine Kapazitäten für neue Verpflichtungen vorhanden sind, so sagen Sie auch mal "Nein!". Denken Sie an Ihre Gesundheit. Niemand wird es Ihnen danken, egal ob im Job oder privat. Merken Sie, dass Ihr Körper langsam einsackt, so sollten Sie besser vorbeugen als zu viel zu riskieren.

6. Nehmen Sie Hilfe an

Es ist nicht immer leicht, Hilfe anzunehmen. Jedoch sollten Sie auch mal Aufgaben weitergeben oder um Hilfe bitten, wenn der Terminplan gerade mal wieder am Platzen ist. Die Kollegin oder der Kollege kann eine Ihrer Aufgaben ebenfalls ordentlich erledigen. Sie müssen nicht alles allein machen. In der neu gewonnenen Zeit können Sie abschalten. Nicht andere Aufgaben stattdessen bearbeiten, gönnen Sie sich ein wenig Ablenkung!

7. Pflegen Sie das Miteinander im Team

Gespräche und Meetings finden häufig nur per Telefon und über Videokonferenzen statt und beschränken sich meist auf berufliche Anliegen. Für den Austausch auf persönlicher Ebene bleibt kaum mehr Raum. Versuchen Sie deshalb auch Gesprächen am Telefon oder im digitalen Raum Bedeutung zuzuschreiben und lassen Sie persönliche Themen regelmäßig in den Arbeitsalltag einfließen. Das fördert den Teamgeist und macht nicht mehr so einsam.

8. Bewegen Sie sich und sorgen Sie für frische Luft

Achten Sie darauf, dass Sie sich nach einem anstrengenden Tag nicht direkt vor dem Fernseher auf der gemütlichen Couch einfinden. Bewegen Sie sich lieber noch etwas, Ihr Körper wird es Ihnen danken. Dabei ist es egal, ob Sie draußen an der frischen Luft spazieren gehen oder daheim im Wohnzimmer kurz ein paar Dehnübungen machen. Bewegung hilft, die Muskulatur zu lockern und die Nervenbahnen wieder besser durchbluten zu lassen. Meditation und Yoga beugen außerdem künftige Stressentstehung vor.

                                                                  22.09.2021
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Autorin Stefanie Rösch

Die Autorin Stefanie Rösch arbeitet als Pressereferentin in der Unternehmenskommunikation der SV.

Kontakt in die Redaktion:
onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

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