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So stellen Sie eine Patientenverfügung richtig auf

Ein schwerer Unfall, Hirnschädigungen, Schlaganfall … oder, oder, oder. Es kann jeden von uns treffen. Doch was, wenn wir nicht mehr äußern können, wie weit wir medizinischen Maßnahmen zustimmen? Genau für solche Fälle sollte jeder eine Patientenverfügung verfassen.

 
In einer Patientenverfügung legen Sie fest, wie weit sie beispielsweise lebenserhaltenden medizinischen Maßnahmen zustimmen. Natürlich beschäftigt sich jeder von uns ungern mit Fragen zum Sterben und zum Tod. Allerdings hilft eine rechtzeitig verfasste Patientenverfügung sowohl den behandelnden Ärzten als auch den nahen Angehörigen. Denn durch eine Patientenverfügung in Verbindung mit einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung schaffen Sie die notwendige Klarheit, die die ohnehin schwierige Situation erleichtert.
Autor:
Thomas Deneke
messgeraet
"Meine Patientenverfügung" schützt Sie vor ungewollten Behandlungen, Angehörige werden dabei vor quälenden Fragen bewahrt.
Ähnlich wie bei einem Testament müssen Sie beim Aufstellen einer Patientenverfügung ein paar juristische Hürden meistern. Bislang war es beispielsweise gängige Praxis, dass die Voraussetzungen zur Ablehnung von lebenserhaltenden Maßnahmen nicht zu spezifisch in Patientenverfügungen formuliert wurden. So wollte man nicht unbeabsichtigt bestimmte Konstellationen ausschließen. Daran orientierten sich viele Formulierungen in gängigen Vorlagen. Der Bundesgerichtshof fordert neuerdings jedoch, dass für die Wirksamkeit der Patientenverfügung nun eine Konkretisierung durch die Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen erfolgt. Auch müssen nun gewünschte bzw. abgelehnte medizinische Maßnahmen konkret benannt werden (BGH-Urteil vom 6. Juli 2016 – XII ZB 61/16).
vertrag
Nehmen Sie sich für die Patientenverfügung Zeit und ziehen Sie bei Bedarf auch Angehörige oder vertraute Personen hinzu.
Was heißt das für Sie in der Praxis?
Heute reicht es nicht mehr aus, eine formularmäßige Patientenverfügung zu erstellen. Eine unmittelbare Bindungswirkung entfaltet eine Patientenverfügung nur dann, wenn sie eine differenzierte Betrachtung der möglichen Eintrittssituationen beinhaltet.
Juristische Laien sind mit dem Verfassen der so wichtigen Patientenverfügung nun schnell überfordert. Doch es gibt gute Nachrichten: Zusammen mit unserem Kooperationspartner, der UKV Union Krankenversicherung, können Sie jetzt ganz einfach und bequem Ihre Patientenverfügung erstellen. Die UKV kooperiert hierzu mit der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH, die unter der Internetadresse www.meinepatientenverfügung.de* eine pragmatische Lösung bietet. Über die Homepage können Sie einfach und sicher Ihre Patientenverfügung in aller Ruhe erstellen – gerne natürlich zusammen mit einer Vertrauensperson. Im Rahmen eines Online-Interviews werden alle relevanten Aspekte hinterfragt und wichtige Hinweise und Informationen dazu geboten. Gerne können Sie sich dabei auf Wunsch natürlich auch telefonisch begleiten lassen.
Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung
Experten raten dringend, auch eine Vorsorgevollmacht sowie eine Betreuungsverfügung aufzusetzen, damit Personen Ihres Vertrauens im Falle eines Falles für Sie tätig werden können und Sie gleichzeitig einer gerichtlichen Betreuungsregelung vorbeugen. Auch die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung erstellen Sie in wenigen Schritten unter www.meinepatientenverfügung.de
beistand
Dank des zuverlässigen Erinnerungsservice bleiben Ihre Vorsorgedokumente immer aktuell und im Ernstfall frei von Zweifeln.
So einfach geht’s
Den Entwurf Ihrer Dokumente können Sie in Ruhe prüfen und etwa mit Angehörigen oder Ihrem Hausarzt besprechen. Nach Ihrer finalen Freigabe erhalten Sie alle erstellten Dokumente sowie die entsprechenden Mehrfachexemplare unterschriftsreif per Post. Ein unterschriebenes Exemplar schicken Sie zur Archivierung zurück.
Gleichzeitig erhalten Sie eine persönliche Notfallkarte und einen Notfallzugriff. So können Sie rund um die Uhr und von überall auf Ihre Vorsorgedokumente zugreifen. Sie bestimmen dabei selbst, ob der Zugriff direkt erfolgen darf oder lediglich der Kontakt zu individuell festlegbaren zugriffsberechtigten Vertrauenspersonen hergestellt werden soll.
Weil sich Lebenssituationen verändern, werden Sie alle zwei Jahre automatisch von der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH schriftlich zur Prüfung und Bestätigung der Aktualität Ihrer Patientenverfügung aufgefordert. Falls Sie Änderungen vornehmen möchten, können Sie dies einfach über Ihr persönliches Kundenkonto veranlassen.
Durch die Kooperation mit Meine Patientenverfügung zahlen Sie für das Erstellen der erforderlichen Verfügungen/Vollmachten nur 29,50 Euro statt ansonsten 39,50 Euro. Zudem sparen Sie auch bei der Gebühr für den Notfall- und Archivservice: Sie beträgt nur 15 Euro im Jahr. Haben Sie Interesse an dem Angebot? Dann wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen SV-Berater.  
 
30.05.2018
 
* Für das Angebot von Meine Patientenverfügung ist die Deutsche Gesellschaft für Vorsorge mbH verantwortlich. Die SV SparkassenVersicherung und die Union Krankenversicherung übernehmen keine inhaltliche Prüfung des Anbieters bzw. seines Angebotes und schließen jegliche Haftung aus.

Meine Patientenverfügung - Gestalten Sie Ihre Zukunft selbst

Das bietet Meine Patientenverfügung
  • Einfach und verständlich
    Optimale Unterstützung durch interaktive Hilfsfunktionen.
  • Praktisch und flexibel
    Nehmen Sie sich Zeit und ziehen Sie bei Bedarf auch Angehörige oder vertraute Personen hinzu.
  • Komfortabel und durchdacht
    Sie erhalten unterschriftsreife Vorsorgedokumente inklusive aller Mehrfachausfertigungen, Notfallkarte und Dokumentenmappe per Post zugeschickt.
  • Immer und überall verfügbar
    Mit dem Archiv- und Notfallservice sind Ihre Vorsorgedokumente sicher verwahrt und rund um die Uhr verfügbar.
  • Stets aktuell und eindeutig
    Dank des zuverlässigen Erinnerungsservice bleiben Ihre Vorsorgedokumente immer aktuell und im Ernstfall frei von Zweifeln.
  • Doppelt geschützt
    Meine Patientenverfügung schützt Sie vor ungewollten Behandlungen, Angehörige werden dabei vor quälenden Fragen bewahrt.

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