SV-Kompakt-2017-buehne
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Sparkassen Versicherung Kompakt

SV Kompakt: Profil und positionen

2016 war ein sehr gutes Jahr für die SV. Es gibt drei Faktoren, die wesentlich dazu beigetragen haben: Wirtschaftliche Stärke, zeitgemäße Produkte und gute Beratung. 2017 bleibt spannend. Uns werden weiter die Themen Niedrigzinsen, Digitalisierung und die Umsetzung regulatorischer Vorgaben stark beschäftigen. Im Zentrum stehen aber unsere Kunden. Gemeinsam mit unseren Partnern und Eigentümern – den Sparkassen – sowie mit unseren Verbundunternehmen sind wir für unsere Kunden gut aufgestellt.

Das Geschäftsjahr 2016

Auf Konzernebene erreichte die SV ein erfreuliches Jahresergebnis von 137,6 Millionen Euro (173,7) und dies trotz hoher Unwetterschäden im Frühsommer, der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsen und regulatorischer Anforderungen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen konzernweit um 3,7 Prozent auf 3,36 Milliarden Euro. Vor allem das Neugeschäft in den Schaden-Unfallversicherungen und Lebensversicherungen lief sehr gut.

Regional.Verwurzelt.Lebendig.

Auf den Titeln unserer Geschäftsberichte stellen wir besondere Bäume aus Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz vor. Sie alle haben eine Geschichte. Einige von ihnen sind mehrere Jahrhunderte alt, sturmerprobt und haben bis heute Stärke bewiesen. Auch die SV ist seit 1758 als zuverlässiger und starker Partner für ihre Kunden da. Heute ist die SV ein moderner Versicherer, der weiß, dass wirtschaftlicher Erfolg und regionales Bewusstsein zusammengehören. Lesen Sie dazu mehr in unserem Magazin.

https://www.sparkassenversicherung.de/content/privatkunden/service/magazin/

Karte

Stiller Veteran

Im Schönbuch, dem Naturpark südlich von Stuttgart, wachsen nicht nur Buchen. Die Sulzeiche oberhalb von Waldorfhäslach am Rand des Schönbuchs ist über 450 Jahre alt. Vermutlich hat sie um 1550 gekeimt, also kurz nach den Bauernkriegen. Der Baumriese steht ganz unauffällig am Waldrand. Erst aus der Nähe wird sichtbar, wie groß und ausladend er wirklich ist. Einige Äste haben sich auf den Boden abgesenkt und haben von dort aus neu ausgeschlagen. Die Stieleiche (Quercus robur) gilt als der typisch deutsche Baum.

SV Zahlen auf einen Blick

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Kunden

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Millionen Kunden

Verträge

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Millionen Verträge
Mitarbeiter 0 Mitarbeiter
Filialen 0 Eigene Agenturen
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Milliarden Euro Beitragseinnahmen
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Versicherungsleistungen 0
Milliarden Euro Versicherungsleistungen

Marktführer in der
Gebäudeversicherung
in den Regionen

1 Marktführer in Gebäude-Versicherung

Wir sind zweitgrösster
Anbieter von Gewerblichen
Feuerversicherungen

2 zweitgröster anbieter von Gewerblichen Feuerversicherungen

Wir sind drittgrößter
Öffentlicher Versicherer

3 Drittgrößter Öffentlicher Versicherer

Wir sind Viertgrößter
Sachversicherer

4 Drittgrößter Sachversicherer
Strategisches Kapitalanalgemanagement

SV Konzern

Privatschutz – Ein Erfolgsprodukt

SV GEBÄUDEVERSICHERUNG

Demografischer Wandel

SV LEBENSVERSICHERUNG

Ökonomie, Ökologie, Soziales

SV NACHHALTIGKEIT

SV Vorstand

Ausblick

Steuern das Projekt „SV Digital“ gemeinsam: Ulrike Köhler (Bereichsleiterin Controlling und Betriebsorganisation), Frank Luley (r., Geschäftsführer der SV Informatik GmbH) und Klaus Westen (Programmleiter „SV Digital“) besprechen an einem Touchscreen in der Sparkassenakademie Baden-Württemberg in Stuttgart die Ziele des Projekts.

DIE SV ERZIELT GUTE ERGEBNISSE TROTZ „ELVIRA“ UND NIEDRIGZINSEN

Der SV Konzern blickt auf ein sehr gutes Geschäftsjahr. Auf Konzernebene erreichte die SV nach IFRS ein sehr erfreuliches Jahresergebnis von 137,6 Millionen Euro (173,7) und dies trotz hoher Schadenzahlungen, Niedrigzinsen und regulatorischer Anforderungen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen konzernweit um 3,7 Prozent auf 3,36 Milliarden Euro. In der Lebensversicherung und in den Schaden-Unfallversicherungen erzielte die SV gute Geschäftsergebnisse. Das ist ein Beleg für die marktfähigen Produkte, das digitale Schadenmanagement und die erfolgreiche Arbeit der Vertriebspartner.

SEHR GUTE NOTEN FÜR DIE BERATUNGSQUALITÄT

 

Der Gebäudeversicherer bewies 2016 weiter seine Stärke. Mit einem Jahresergebnis von 42,4 Millionen Euro (49,3) hat die SV Gebäudeversicherung einen großen Beitrag zum Erfolg des Konzerns geleistet – und das trotz 206,5 Millionen Euro Elementarschadenaufwands. In den Schaden-Unfallversicherungen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 3,0 Prozent und liegen bei 1,45 Milliarden Euro (1,41). Die SV entwickelte sich damit erneut besser als der Markt. Auf der Schadenseite stiegen die Ausgaben aufgrund der schweren Unwetter im Frühsommer mit „Elvira“ und „Neele“ sowie einzelner Großschäden um 11,5 Prozent auf 1.130,0 Millionen Euro an.

Die Diskussionen um Garantien und niedrige Zinsen beherrschten auch 2016 die Altersvorsorge. Die SV Lebensversicherung kam dennoch gut durch das fordernde Jahr. Das Geschäft mit der Altersvorsorge entwickelte sich bei der SV entgegen dem Markttrend positiv. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen in der Lebensversicherung um 4,3 Prozent auf 1,91 Milliarden Euro (1,83). Beitragstreiber waren hier besonders Rentenversicherungen und Risikoversicherungen. Die SV Lebensversicherung konnte bei einem Rohüberschuss in Höhe von 128,8 Millionen Euro planmäßig 30 Millionen Euro Gewinn abführen.

Gutes Neugeschäft in Leben und Komposit

Die aktuellen SV-Produktlinien liefen im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter gut. In beiden Konzerngesellschaften konnte die SV ein sehr gutes Wachstum verzeichnen. Beim Gebäudeversicherer liegt das Neugeschäft nach Bestandsbeitrag mit 99,2 Millionen Euro (98,7) weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Besonders erfreulich entwickelte sich das Neugeschäft in der Altersvorsorge. Mit rund 146.000 Vorsorgeverträgen wurden bei der SV im vergangenen Jahr mehr Verträge als noch im Vorjahr abgeschlossen. Nach Beitragssumme stieg das Neugeschäft um 9,9 Prozent auf 3,06 Milliarden Euro.

DEUTSCHER FAIRNESSPREIS 2016 SV IST GESAMTSIEGER

 

Gute Kapitalerträge in schwierigem Umfeld erzielt

Die Kapitalanlage hat sich einmal mehr als starkes Rückgrat gezeigt. Dabei lässt der Stand der Kapitalmärkte am Jahresende vergessen, welche Tiefstände im Jahresverlauf durchschritten wurden. Dies gilt insbesondere für Aktien, die mit großer Unsicherheit über die Stabilität des Wirtschaftswachstums gestartet waren und weitere Erschütterungen mit der Brexit-Abstimmung und der US-Wahl durchstehen mussten. Dies gilt aber auch für die Zinsen mit einer Europäischen Zentralbank, die zeigte, dass sie drohenden Schwächen der Wirtschaftsentwicklung mit sogar deutlich negativen Zinssätzen begegnet. Anleger und Investoren sahen sich zeitweilig auch mit längeren Laufzeiten praktisch renditelosen Anlagemöglichkeiten ausgesetzt.

Dennoch konnte die SV über das Jahr hinweg auskömmliche Renditen in der Neuanlage erreichen. Vor allem erzielte sie aber dank des ausgewogenen Mixes ihres Kapitalanlagebestandes in diesem schwierigen Umfeld mit 1.073,3 Millionen Euro (992,3) ein sehr erfreuliches Kapitalanlageergebnis. Dazu trugen ausnahmslos alle Anlageformen bei.

Der SV Konzern weist vor diesem Zinshintergrund eine sehr beachtliche Kapitalanlagerendite in Höhe von 4,4 Prozent auf (4,2). Die Nettoverzinsung der SV Lebensversicherung und der SV Gebäudeversicherung liegen bei 4,6 Prozent bzw. 3,1 Prozent. Der Kapitalanlagebestand nach IFRS stieg deutlich auf 25,1 Milliarden Euro (23,6). Die SV zählt damit zu den großen institutionellen Anlegern in Deutschland.

Solvency II erfolgreich eingeführt

Anfang 2016 ist mit Solvency II eine grundlegende Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Kraft getreten. Durch die in den vergangenen Jahren durchgeführten Testrechnungen und -meldungen konnte die SV den Übergang in die neue Welt reibungslos vollziehen und in der Folge das bereits 2011 gestartete Konzernprojekt erfolgreich abschließen. Zum 31.12.2016 weisen sowohl die SV Gebäudeversicherung als auch die SV Lebensversicherung eine Bedeckung deutlich über den geforderten 100 Prozent aus. In der SV Gebäudeversicherung wird das Risikoprofil durch den großen Elementarbestand und daraus resultierend das Risiko aus Naturgefahren dominiert. Trotz dieser Sondersituation weist die SV Gebäudeversicherung eine SCR-Quote von ca. 250 Prozent aus und ist damit auch unter Solvency II komfortabel überdeckt. In der SV Lebensversicherung ist die SCR-Quote mit ca. 400 Prozent sogar noch höher. Da die Quote allerdings aufgrund der Langfristigkeit des zugrunde liegenden Geschäfts stark vom aktuellen Zinsumfeld abhängt, hat der Gesetzgeber hier einen schrittweisen Übergang in die neue Aufsichtswelt ermöglicht. Auch die SV macht von diesen sogenannten Übergangsmaßnahmen Gebrauch. Die Bedeckung wäre aktuell jedoch auch ohne Anwendung dieser Übergangsregeln gewährleistet. Endgültige Zahlen und detaillierte Erläuterungen zur Solvenzsituation gibt es im neuen Bericht zur Solvenz- und Finanzlage (SFCR – Solvency and Financial Condition Report), der Mitte Mai veröffentlicht wird.

Kapitalanlageergebnis

SV bekommt Fairnesspreis für Beratung

Dass die Qualität unserer Kundenberatung und unserer Versicherungsvertriebe stimmt, haben wir von unabhängiger Seite bestätigt bekommen. Die SV zählt in den Augen der Verbraucher zu den fairsten Anbietern Deutschlands. Gemeinsam mit dem Nachrichtensender n-tv zeichnete das Deutsche Institut für Service-Qualität Unternehmen in 37 Kategorien mit dem Deutschen Fairness-Preis 2016 aus. Die Entscheidung brachten mehr als 40.000 Kundenmeinungen zu rund 800 Unternehmen. Honoriert werden damit die Unternehmen, die in der Beziehung zum Verbraucher nach Meinung der Kunden besonders fair agieren und hier in ihrer Branche führend sind.

Wann sind Unternehmen aus Sicht des Kunden fair und kundenfreundlich? Immer dann, wenn sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, zuverlässige Produkte haben, verbindliche Aussagen treffen und auch einhalten, Kulanz bei Reklamationen zeigen und transparente Informationen bieten. Die SV ist Gesamtsieger im Bereich Versicherungen mit Vermittlernetz. Das sehr gute Ergebnis ist ein gemeinsamer Erfolg der Vertriebspartner und des SV Innendienstes.

Im Interview mit...

ULRIKE KÖHLER

Sie ist als Bereichsleiterin maßgeblich für das Projekt „SV Digital“ zuständig.

Warum ist die Digitalisierung für die SV so wichtig? Die Digitalisierung und der gesellschaftliche Wandel durchdringen heute alle Lebensbereiche. Kein Unternehmen kann sich dem entziehen. In der SV wird schon länger digitalisiert. Spürbar für unsere Kunden ist das zum Beispiel im Schadenmanagement. Hier sind wir bereits seit Jahren mit digitaler Unterstützung unterwegs. Die SV InterCard und SV ProfClaim können beispielhaft genannt werden. Im Kundenkontakt werden die Berater seit 2015 mit dem Tool SV PrivatKonzept unterstützt. Aktuell arbeiten wir unter anderem an Portallösungen, die sowohl für unsere Mitarbeiter, Vertriebspartner als auch Kunden eine zeitgemäße Plattform darstellen werden.

Wozu dann noch das Programm „SV Digital“? Das Programm „SV Digital“ ist Ausdruck davon, dass wir Digitalisierung umfassender verstehen. Es geht eben nicht nur um moderne Produkte, sondern um unser Selbstverständnis, um Prozesse, Portale, Arbeitsplätze, Kundenbedürfnisse und Wege der Kundenansprache. Im Zentrum des Programms stehen einerseits Maßnahmen, um unsere Prozesse intern so gut und auch neu aufzustellen, dass wir nach außen für unsere Kunden und Vertriebspartner die erste Wahl sind und bleiben. Andererseits öffnen wir einen speziellen Raum für Innovationen.

Welche Auswirkungen wird „SV Digital“ haben? Für unsere Mitarbeiter wird dies eine moderne Weiterentwicklung in den bestehenden Prozessen und technischen Möglichkeiten bedeuten. Es werden außerdem neue Kommunikations­möglichkeiten mit den Kunden genutzt, um schneller und direkter reagieren zu können. Auch werden wir neue Produkte sehen. Hier haben wir schon angefangen. Unsere neuen situativen (Kurzfrist-)Produkte wie der Zusatzfahrerschutz oder der SV WasenSchutz zeigen, wie schnell wir Innovationen umsetzen können.

Bild Wir öffnen einen Raum für Innovationen.