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D&O Versicherung

Frau und zwei Männer schauen in einen Laptop

Wer in verantwortlicher Position in Unternehmen tätig ist, muss zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen. Doch angesichts von Zeitdruck oder möglicherweise falschen Informationen kann es zu Fehlentscheidungen kommen. Passieren diese Fehler dem Vorstand, Geschäftsführer oder Aufsichtsrat, können diese schnell zu hohen Vermögensschäden führen. Zudem verschärfen sowohl der Bundes- als auch der europäische Gesetzgeber z. B. durch strengere Compliance-Regelungen die Haftung von Unternehmensleitern.

Daher werden Führungskräfte immer häufiger auf Schadenersatz verklagt. Schutz bietet hier die D&O-Versicherung (Directors & Officers-Versicherung).

In der Regel sind es die Unternehmen, die diese Versicherung für ihre Organmitglieder abschließen, um die finanziellen Risiken aus deren beruflicher Tätigkeit abzusichern.

  • Einfache und schlanke Risikoprüfung.

  • Perfekt auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Versicherungssumme.

  • Die SV prüft, ob die Haftpflichtansprüche gegen Sie berechtigt sind und zahlt die Entschädigung bzw. wehrt unberechtigte Ansprüche ab, auch vor Gericht.

  • Ein Ansprechpartner kümmert sich um all Ihre Belange.

Vereinfachte Risikoprüfung

Für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 20 Millionen Euro und einer Versicherungssumme bis 5 Mio. Euro hat die SV das SV D&0-Antragsmodell entwickelt Die Risikoprüfung vor Vertragsabschluss wird damit deutlich vereinfacht. Statt der Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens und der Vorlage von Geschäftsberichten müssen Sie nur noch wenige Fragen beantworten und ein positives Bankrating nachweisen. Verfügt Ihr Unternehmen über ein positives Rating einer Sparkasse (Note 1 bis 10) und wurde keine der Risikofragen mit „Ja" beantwortet, können Sie die D&O-Versicherung sofort bei Ihrem SV Berater vor Ort abschließen.

Natürlich akzeptiert die SV auch das Rating eines anderen Bankinstitutes. Sollten Sie kein Bankrating haben, fordert die SV eine aktuelle Wirtschaftsauskunft bei der Creditreform an.

Wie sich eine D&O Versicherung für Sie aus­zahlt

  • Frau bei Inventur

    Handels­unternehmen

    Maler streicht Wand

    Handwerk & Gewerbe

    Mann mit Metallring

    Verarbeiten­de Betriebe

    Servicepersonal

    Hotel & Gastro­nomie

    Mann im Kornfeld

    Land­wirte

    Arzt vor PC

    Pflege & Gesund­heit

  • Mann beim Haareschneiden

    Dienst­leister

    Mann vor PC

    IT-Unter­nehmen

    Paar vor Musterhaus

    Frei­berufler

    Mann auf Stuhl

    Büro & Verwaltung

    Frau vor Windkrafträdern

    Öffentliche Versorger

    Blasmusikgruppe

    Verbände & Vereine

D&O Versicherung: Alle Informationen im Über­blick

Was ist versichert?
  • Pflichtverletzungen von Managern

    Manager sehen sich bei ihrer täglichen Arbeit mit einer Vielzahl unterschiedlichster Pflichten konfrontiert, deren vollständige Kenntnis und Beachtung zunehmend schwieriger wird. Verursachen sie durch ihr Tun oder Unterlassen schuldhaft einen Schaden, werden Manager als Verantwortliche so gut wie immer in Anspruch genommen.

    Eine Haftung besteht gegenüber dem Unternehmen selbst (Innenhaftung) wie auch gegenüber Dritten (Außenhaftung). Die Haftung gegenüber Dritten spielt eher eine untergeordnete Rolle. Viel häufiger sind Ansprüche des Unternehmens gegenüber den versicherten Personen wegen Managementfehlern.

Was versteht man unter Innenhaftung?
  • Mit Innenhaftung wird ganz allgemein die Haftung des Managers seinem eigenen Unternehmen gegenüber beschrieben. Die Manager haften hier mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Unternehmensführung.

Was versteht man unter Außenhaftung?
  • Die Haftung des Managers gegenüber Dritten, außerhalb des Unternehmens stehender Personen, wird als Außenhaftung bezeichnet. Dritte können z. B. sein: Lieferanten, Kunden, Wettbewerber, Kreditgeber, Insolvenzverwalter, Gläubiger, Sozialversicherungsträger, Staat (öffentlich-rechtliche Ansprüche).

    Der Haftungsmaßstab bestimmt sich hier nach der jeweiligen spezialgesetzlichen Regelung oder allgemeinem Haftungsrecht.

Wie hoch ist die Haftung der Organmitglieder?
  • Die Organmitglieder haften mit ihrem gesamten Privatvermögen für ihr Fehlverhalten – und zwar unbegrenzt. Denn die Haftung kann im Anstellungsvertrag nicht vollständig ausgeschlossen werden. Dies gilt auch nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen. Selbst dann können ehemalige Manager in Haftung genommen werden.

    Grundsätzlich haften alle Organmitglieder gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, eine Ressortverantwortlichkeit schützt den einzelnen nicht davor, für die Fehler der anderen in Anspruch genommen zu werden. Im Gegenteil: Unter Umständen kann der Fehler eines Kollegen eine Menge Geld kosten. Denn im Schadenfall gilt: Der Geschädigte kann frei entscheiden, von welchem Organmitglied er den Schaden in voller Höhe ersetzt verlangt.

    Vermutetes Verschulden

    Die beklagten Organmitglieder müssen im Streitfall den Nachweis erbringen, dass Sie keine schuldhafte Pflichtverletzung begangen haben (Umkehr der Beweislast). Das ist oft nicht (mehr) möglich, da die in Anspruch genommenen Organmitglieder häufig freigestellt werden und ihnen somit der Zugriff auf entlastende, firmeninterne Unterlagen erschwert ist!

    Unternehmerischer Ermessensspielraum

    Allerdings führt nicht jede unternehmerische Entscheidung, die sich im Nachhinein als nachteilig für das Unternehmen herausstellt, automatisch auch zu einer Haftung der Unternehmensleitung. Für die Haftung des Geschäftsführers kommt es darauf an, ob dieser seinen unternehmerischen Entscheidungsspielraum überschritten und damit pflichtwidrig gehandelt hat. Vorstand und Geschäftsführer haben grundsätzlich einen weiten Entscheidungsspielraum.

    Das beinhaltet auch das bewusste Eingehen geschäftlicher Risiken einschließlich der Gefahr von Fehlbeurteilungen und Fehleinschätzungen. Erst wenn die Grenzen eines verantwortungsbewussten, am Unternehmenswohl ausgerichteten unternehmerischen Handelns deutlich überschritten sind oder das Verhalten aus anderen Gründen als pflichtwidrig gewertet werden muss, kommt eine Haftung des Geschäftsführers oder Vorstands in Frage. Eine Pflichtverletzung liegt beispielsweise vor, wenn der Geschäftsführer gegen in seiner Branche anerkannte Kenntnisse und Erfahrungssätze verstößt.

    Pflichten ohne unternehmerischen Ermessensspielraum (beispielhaft)

    • Erfüllung gesetzlicher, nicht abdingbarer Vorschriften (z. B. Steuergesetze, umweltrechtliche Verbotsnormen, Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen)
    • Rechtzeitige Abführung der Sozialversicherungsbeiträge
    • Ordnungs- und fristgemäße Erstellung des Jahresabschlusses
    • Einrichtung einer funktionsfähigen Buchführung
    • Einrichtung eines Risikomanagements als Kontrollinstrument (§ 91 Abs. 2 AktG)
    • Regelmäßige Unterrichtung des Aufsichtsrats durch die Geschäftsleitung (§ 90 AktG)

    Gut zu wissen

    In der SV D&O-Versicherung sind auch leitende Angestellte mitversichert. Anders als für Organmitglieder bestehen für sie nach arbeitsrechtlicher Rechtsprechung Haftungserleichterungen. So haften sie nach dem Grad ihres Verschuldens: Bei Vorsatz und oftmals auch bei grober Fahrlässigkeit in voller Höhe, bei mittlerer Fahrlässigkeit anteilig nach der Schwere ihres Verschuldens und bei leichter Fahrlässigkeit besteht keine Haftung.

Ist die D&O Versicherung auch für Vereine und Stiftungen sinnvoll?
  • Vereine

    Für Vereine hat die SV das Vereinskonzept entwickelt. In dessen Rahmen haben Sie die Möglichkeit, eine speziell auf Vereine abgestimmte Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und eine separate Höherdeckung für Organe abzuschließen.

    Auch ehrenamtlich/unentgeltlich tätige Organmitglieder in Vereinen haften entgegen einer sehr weit verbreiteten Fehlvorstellung grundsätzlich mit ihrem Privatvermögen. Allerdings wurde diese Haftung mit Einführung des S 31 a BGB im Oktober 2009 begrenzt. Diese Haftungsbegrenzung greift allerdings nur, wenn das Organmitglied unentgeltlich tätig ist oder seine jährliche Aufwandsentschädigung einen bestimmten Betrag, derzeit 840 Euro, nicht übersteigt. Ferner setzt S 31 a BGB voraus, dass das Organmitglied weder vorsätzlich noch grob fahrlässig gehandelt hat.

    Besonderheiten der SV D&O-Versicherung für Vereine

    Die SV erstattet dem Verein den Schaden auch dann, wenn das Organmitglied aufgrund der Haftungserleichterungen gemäß S 31 a BGB nicht haftet. Denn die SV D&O-Versicherung für Vereine leistet unabhängig von der Haftung bereits bei einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Organmitglieds.

     

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