Vorläufige Zahlen 2025: SV erneut mit starkem Wachstum und sehr guten Ergebnissen
Verantwortungsvoller Kapitalanleger mit breitem Anlageportfolio
Schaden-Unfall: Die SV erzielte starkes Wachstum im Neugeschäft
Die gebuchten Bruttobeiträge saG stiegen beim Schaden-Unfallversicherer um 6,1 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro (2,23). Diese positive Entwicklung ist auf nahezu alle Sparten zurückzuführen, insbesondere jedoch auf die Kraftfahrtsparten und die Sparte Wohngebäudeversicherung. Hier wirken sich ein sehr gutes Neugeschäft, Beitragsanpassungen sowie Anpassungen des gleitenden Neuwertfaktors aus.
Das Neugeschäft nach Bestandsbeitrag stieg um 7,6 Prozent auf 204,3 Millionen Euro (190,0) und übertraf erneut den Rekordwert des Vorjahres. Es wuchs vor allem in den Kraftfahrt- und in den privaten Sach-Sparten. Hier wirkte sich der neue PrivatSchutz-Tarif für Privatkunden aus, den die SV im Mai 2025 sehr erfolgreich mit neuen Bausteinen auf den Markt gebracht hat. Auch mit dem neuen Kraftfahrttarif konnte die SV punkten und erzielte ein sehr hohes Neugeschäft.
Die Brutto-Aufwendungen für Geschäftsjahres-Versicherungsfälle saG sind im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent auf 1.593,0 Millionen Euro (1.775,5) gesunken. Die bilanzielle Schaden-Kostenquote lag mit 85,2 Prozent (94,7) unter dem Vorjahr und unter dem erwarteten Marktniveau von 90 Prozent. Dies ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass im Geschäftsgebiet der SV im Jahr 2025 große Unwetterereignisse ausgeblieben sind.
Mit einem Elementarschadenaufwand von 87,4 Millionen Euro (396,9) zählt 2025 zu den schadenärmsten Unwetterjahren der SV, denn das Geschäftsgebiet blieb 2025 von großen Unwetterereignissen verschont. Diese Bilanz soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der langfristige Trend Angesichts des Klimawandels ungebrochen ist. In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme der Elementarschäden, vor allem lokaler Unwetterereignisse in den Sommermonaten, klar erkennbar.
Lebensversicherung: Nachfrage nach privater Altersvorsorge deutlich gestiegen
In der Lebensversicherung stieg das Neugeschäft nach Beitragssumme um 7,7 Prozent auf 3,59 Milliarden Euro (3,34) und erzielte in Folge einen Höchstwert seit dem steuerlich begründeten Ausnahmejahr 2004. Die SV erzielte hohe Zuwächse sowohl beim laufenden Beitrag als auch bei den Einmalbeiträgen. Bei den laufenden Beiträgen stieg die Beitrags-summe im Neugeschäft in der privaten und betrieblichen Altersversorgung auf 2,97 Milliarden Euro (2,83) und übertraf das Rekordergebnis aus dem Vorjahr. Die Einmalbeiträge stiegen um 23,6 Prozent auf 623,8 Millionen Euro (504,9), liegen damit aber deutlich unter den Höchstwerten in der Niedrigzinsphase.
Die SV erzielte bei ihren fondsgebundenen Versicherungen erneut einen Höchstwert. Insgesamt hat sich das Neugeschäft nach Beitragssumme bei diesen Versicherungen um 19,2 Prozent auf 1.679,4 Millionen Euro (1.409,0) erhöht. Der mit Abstand größte Anteil (rund 91 Prozent) am Neugeschäft entfiel auf die fondsgebundene Rentenversicherung VermögensPolice Invest (VPI), wobei auch die GenerationenPolice Invest (GPI) an Bedeutung gewinnt.
Die bAV ist ein bewährter und stabiler Baustein der Altersvorsorge, in dem die SV über viele Jahre hinweg Expertise aufgebaut und ihr Geschäftsfeld kontinuierlich erweitert hat. Dies zeigte sich auch 2025: Das Neugeschäft nach Beitragssumme in der bAV ohne Pensionsfonds blieb mit 999,3 Millionen Euro (1.013,7) auf sehr hohem Niveau stabil. Knapp ein Drittel des gesamten Lebensversicherungsgeschäfts (ohne Pensionsfonds) erzielte die SV im Geschäftsjahr 2025 mit Produkten der bAV. In dem 2020 gegründeten Pensionsfonds der SV beliefen sich die gebuchten Beiträge 2025 auf 1.004,6 Millionen Euro.
Der seit Jahrzehnten vorauszusehende demografische Wandel ist da. Kinderstarke Jahrgänge der 60er-Jahre gehen nach und nach in den Ruhestand. Das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentnern wird sich zunehmend verschieben. Ohne deutliche Reformen, wird die Finanzierung der gesetzlichen Rente über das Jahr 2030 hinaus immer schwerer darstellbar.
Dr. Andreas Jahn: "Die betriebliche und private Altersversorgung werden in Zukunft eine zentrale Rolle dabei spielen, die Rentenlücke zu schließen und dem Fachkräftemangel durch eine steigende Arbeitgeberattraktivität entgegenzuwirken. Nur Rentenversicherungen bieten lebenslange Renten und sind aus meiner Sicht unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Altersvorsorge. Wir beschäftigen uns intensiv mit Produktneuerungen, um unser Portfolio noch flexibler und anpassungsfähiger aufzustellen. Dabei berücksichtigen wir auch aktuelle Überlegungen wie zur neuen geförderten Altersvorsorge und zur Frühstarterrente."
Moderner Arbeitgeber: Die SV baut Personalmarketing aus
Dr. Andreas Jahn: "Die SV ist ein exzellenter, moderner Arbeitgeber mit begeisterten Mitarbeitern, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren. Dies belegen auch die zahlreichen Auszeichnungen, die wir als Arbeitgeber erhalten. Wir setzen stark auf unsere DNA - Wir kennen unsere Wurzeln, wir pflegen Traditionen, leben unsere Werte und bleiben ein zukunftsgerichtetes Unternehmen."
Die SV übernimmt gesellschaftliche Verantwortung
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