Innovative Schadenprävention mit KI
Schäden durch Leitungswasser haben den größten Schadenanteil in der Wohngebäudeversicherung. Ein kleiner, aber leistungsstarker Sensor, gekoppelt mit KI und einfach anzubringen an der Wasserleitung, könnte helfen, Lecks und Minileckagen viel früher als bisher zu entdecken. Das testet die SV 2026 in einem Piloten. Die SV kooperiert dafür mit Enzo, dessen one.drop-Technologie den Wasserverbrauch in Gebäuden digitalisiert und überwacht. Das System erfasst Verbrauchsdaten wie Temperatur, Durchflussverhalten und analysiert sie in Echtzeit per KI. Das System lernt dabei Verbrauchsmuster und kann deshalb schnell und zuverlässig erkennen, wann welcher Wasserverbrauch nicht normal ist. Der Nutzer wird in der EnzoApp im Falle einer Anomalie informiert und kann prüfen, ob ein "ungewollter" Austritt von Leitungswasser vorliegt. Durch dieses frühzeitige Erkennen und die Möglichkeit, schnell zu reagieren, erhofft sich die SV, dass das Risiko von Wasserschäden minimiert werden kann. Für die Kunden bedeutet das: weniger Stress, wenn Räume unbewohnbar sind oder es zu wochenlangen Einschränkungen im Wohnkomfort kommt.