Warum erzielt Private Equity oft höhere Renditen als börsennotierte Anlagen?
Die SV hat im Laufe der vergangenen 25 Jahre kontinuierlich in Private Equity investiert und dabei Zugang zu den besten, oft zugangsbeschränkten, Fondsmanagern bekommen. Dadurch beteiligt sich die SV indirekt an den besten Unternehmen weltweit und kann so langfristig hohe und stabile Renditen erwirtschaften.
Dabei wird überwiegend in etablierte Unternehmen mit bewährten Geschäftsmodellen investiert (sogenannte Buyouts), die ein ausgewogenes Chancen-/Risikoprofil aufweisen. Zusätzlich verfolgt die SV auch andere Private-Equity-Strategien, die sich in ihren Risikoprofilen unterscheiden. So umfasst das Portfolio neben Buyouts auch Venture Capital, bei dem in junge, wachstumsstarke Unternehmen in frühen Entwicklungsphasen investiert wird. Diese Beteiligungen werden aufgrund des höheren unternehmerischen Risikos bei Versicherungsunternehmen in der Regel nur beigemischt. Ein weiteres Segment ist das Growth Capital, das sich an bereits etablierte Unternehmen richtet, die Kapital für weiteres Wachstum, etwa durch Marktexpansionen oder Produktinnovationen, benötigen. Schließlich umfasst das Portfolio auch sogenannte Special Situations–Investitionen in Unternehmen, die sich in besonderen Umbruchphasen befinden, wie Restrukturierungen oder Turnarounds. Hier liegt der Fokus darauf, durch aktives Management kurzfristig signifikante Wertsteigerungen zu erzielen.
Daneben spielt die geografische Diversifikation eine weitere wichtige Rolle, um länderspezifische Risiken (z. B. politische Instabilität) abzumildern. Dadurch wird das Private-Equity-Portfolio insgesamt widerstandsfähiger und stabiler.