Energie sparen und Heizkosten senken: Die besten Tipps für Ihr Zuhause
Lesezeit: 11 Minuten
Inhalt
Warum es sich lohnt, Heizkosten zu sparen?
Energie klug sparen: Wie geht das?
Sofort Energiepotenziale heben - so geht's
Heizkosten senken: 9 Sofortmaßnahmen
Gut zu wissen:
17 einfache Hacks zum Energie sparen
Behaglichkeit ohne Feuchtigkeit und Schimmelrisiko
Unterscheiden Sie die Temperatur nach der Art des Raumes, seiner Nutzung und Ihrer gewöhnlichen Aufenthaltszeiten. Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Im Schlafzimmer darf die Temperatur beispielsweise niedriger sein als im Wohnzimmer. Auch die Nutzung spielt eine Rolle: Im Bad besteht häufig nur für kurze Zeit ein Wärmebedarf, während die Küche bereits durch Kochen und Backen erwärmt wird.
Die persönliche Wohlfühltemperatur ist individuell. Gleichzeitig gilt: Je niedriger die Raumtemperatur, desto weniger Heizenergie wird benötigt. Orientieren Sie sich deshalb an der niedrigsten Temperatur, bei der Sie sich wohlfühlen. Die nachfolgende Tabelle beschreibt Richtwerte für die optimale Temperatur und die Stufe auf dem Thermostat. Sie dient zur Orientierung.
Die Zahlen auf dem Heizkörper-Thermostat stehen für bestimmte Zieltemperaturen. Als grobe Orientierung gilt:
Gut zu wissen!
Während der Nacht oder bei längerer Abwesenheit kann die Raumtemperatur abgesenkt werden. Komplett auskühlen sollte die Wohnung allerdings nicht.
Halten Sie Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen möglichst geschlossen. So gelangt weniger warme Luft in kühlere Bereiche.
Keine Sofas, Kommoden oder Schränke vor die Heizkörper stellen oder durch lange Vorhänge und Gardinen abdecken. Selbst wenn die Heizung nur teilweise zugestellt ist, kann sie ihre Wärme nicht mehr optimal an die Raumluft abgeben.
• alle Heizkörper frei räumen
• auf Heizkörperverkleidungen verzichten
Ein gereinigter Heizkörper gibt effektiver die Wärme an die Raumluft ab. Gleichzeitig wird weniger Staub aufgewirbelt. Das macht die Raumluft angenehmer und ist besonders für Allergiker von Bedeutung.
Smarte Thermostatventile sind bequem und können helfen, Energie zu sparen. Diese passen die Temperatur automatisch an zuvor festgelegte und programmierte Zeitpläne an. Sie bilden in den Einstellungen ihren typischen Wochenablauf und die Nutzung Ihrer Räume ab. Damit sind Sie entlastet, das Thermostat neu einzustellen und können beispielsweise festlegen, dass die Temperatur während Ihrer Abwesenheit abgesenkt und rechtzeitig vor Ihrer Rückkehr wieder erhöht wird.
Thermostatventile müssen die Raumtemperatur möglichst ungehindert erfassen können. Verdecken Sie sie deshalb nicht durch Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände.
Effektiv heizen nur entlüftete Heizkörper. Also diese regelmäßig, mindestens zu Beginn der Heizperiode, entlüften. Es ist höchste Zeit, wenn die Heizung „gluckert“ oder die Wärmeverteilung am Heizkörper ungleichmäßig ist.
Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, z.B. im Keller, sind besonders in älteren Gebäuden häufig nicht gedämmt. Holen Sie dies nach und dämmen die Rohre.
Schließen Sie am Abend die Rollläden möglichst früh, denn dies hält die Wärme im Innenraum.
Nicht genutzte Räume sollten nicht unnötig stark auskühlen. Eine ausreichende Grundtemperatur hilft, dass sich weniger Feuchtigkeit sammelt und wirkt damit Schimmelbildung entgegen. Welche Temperatur sinnvoll ist, hängt unter anderem von Raum, Gebäude und baulichen Gegebenheiten ab. Ein Richtwert geht von mindestens 16 Grad aus.
Im Bad kann eine elektrische Fußbodenheizung in der Übergangszeit angenehm sein. Sinnvoll ist sie, weil sie gezielt und nur bei Bedarf eingesetzt werden kann.
Lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig von Fachleuten warten. Bei einer Mietwohnung bitten Sie Ihre Vermieter:innen darum.
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass die Heizkörper gleichmäßig mit Heizwasser und damit Wärme versorgt werden. Dadurch sind die Thermostatventile zuverlässig, die Heizungsanlage arbeitet effizienter und es wird sowohl Heizenergie als auch Pumpenstrom eingespart.
Regelmäßiges und gründliches Lüften sorgt für eine gute Raumluft und transportiert überschüssige Feuchtigkeit nach draußen. Wer zu wenig lüftet, schafft die Basis dafür, dass sich Feuchtigkeit ansammelt und damit kann in der Folge Schimmel entstehen. Zusätzlich sollten Sie nach der Küchen- und Badnutzung lüften.
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Mindesttemperatur zur Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmel: Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden | Umweltbundesamt
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