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Einbruch – mehr Sicherheit durch Smarthome-Technologie

Einbrecher abschrecken oder auf frischer Tat ertappen

In diesem Artikel erfahren Sie:

 

Innerhalb kurzer Zeit gelingt es erfahrenen Einbrechern in ein Gebäude einzusteigen. Dennoch scheitert aktuell fast jeder zweite Einbruchsversuch. Dies liegt daran, dass die Menschen immer mehr Geld in Sicherheit investieren, um ihr Zuhause zu schützen. Eine zusätzliche Option zu mechanischem Einbruchschutz ist die Smarthome-Technologie, eine intelligente, vernetzte Form der Eigenheimabsicherung.

Erfahrene Einbrecher benötigen nur ca. 15 Sekunden, um in ein Gebäude einzubrechen. Oft steigen sie durch Fenster oder laufen geradewegs durch die Eingangstüre, selbst wenn die Bewohner daheim sind. Innerhalb von nur ca. vier Minuten durchwühlen sie eine Wohnung und machen Beute. Abgesehen von den üblichen Sicherheitsmaßnahmen, wie Türen und Fenster verriegeln, keine Leitern im Garten oder Hof stehen lassen, ist es heutzutage sinnvoll, in Sicherheitstechnik zu investieren. Eine zusätzliche Option zu mechanischem Einbruchschutz, der dem Täter das Eindringen ins Gebäude schwer machen soll, ist ein elektronischer Einbruchschutz. Hier unterscheidet man Überwachungskonzepte wie Alarmanlagen mit integrierter Videoüberwachung, die unterschiedliche Bereiche des Gebäudes überwachen können sowie den komplett vernetzten Einbruchschutz über die Smarthome-Technologie.

Nicole Fritschi

Über die Autorin:

Nicole Fritschi ist Germanistin und Anglistin und arbeitet als freie Redakteurin für die SV SparkassenVersicherung.

Kontakt in die Redaktion:
onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

ipad-home
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Smarthome als Abschreckung und Überwachung
Die Smarthome-Technologie steuert nicht nur die Hausfunktionen bzw.den Wohnkomfort, sondern ist ebenfalls eine intelligente, vernetzte Form der Eigenheimabsicherung. Durch unterschiedliche Komponenten, wie z.B. Fenster-, Rollladen-Sensoren, Bewegungsmelder oder bestimmte Lichtschaltungen und Beleuchtungsszenarien erscheint das Heim bewohnt, es wird Anwesenheit simuliert. 
smartphone
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Ungebetene Gäste werden also abgeschreckt, im Idealfall versuchen Einbrecher erst gar nicht in Wohnung oder Haus einzusteigen. Weitere Komponenten, wie Überwachungskameras in Verbindung mit Alarmanlagen, dienen zur Überwachung einzelner Bereiche oder des ganzen Zuhauses. Öffnet der Einbrecher beispielsweise ein Fenster, schlägt der Tür/Fenster Kontakt Alarm. Die Geräte tauschen  untereinander Informationen aus und alarmieren die Bewohner über das Smartphone oder das Tablet. Dadurch können die Bewohner dann auch von unterwegs aus sofort die Polizei alarmieren oder den Nachbarn Bescheid geben, die dann durch eventuelle Anwesenheit oder Geräusche die Einbrecher von ihrem Vorhaben abbringen. 
Zusätzlich nimmt die Kamera den Einbruch auf und hilft so der Polizei bei ihren Ermittlungen. Die unterschiedlichen Komponenten der Smarthome-Technologie kann der Nutzer selbst zusammenstellen und entscheiden, welche Art der Abschreckung bzw. Überwachung für ihn sinnvoll ist und was passieren soll, wenn die ausgewählten Module anschlagen.

Schutzmaßnahmen treffen
Wer sein Zuhause mit der Smarthome-Technologie vor Einbrechern schützen will, sollte sich vorab gründlich mit den Sicherheitsaspekten auseinandersetzen, um das Risiko eines Fremdzugriffs auf die installierte Smarthome-Technologie zu vermeiden. Dazu gehören qualitativ hochwertige, sichere, geprüfte Geräte sowie die Absicherung des Routers und aller Dienste mit einem eigenen, komplexen Passwort. Dieses sollte in regelmäßigen Abständen geändert werden.
Falls es jedoch trotz mechanischem und elektronischem Schutz durch die Smart-Technologie zu einem Einbruch mit ’Beute‘ kommt, sind sie mit einer Hausratversicherung finanziell abgesichert.
 
27.06.2018

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