Geöffneter Laptop in Computerladen
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Das kleine ABC der Cyber-Risiken

Kriminelle kommen über verschiedene Wege übers Internet an unsere sensiblen Daten und richten so weltweit einen immensen Schaden an. Hier eine kurze Beschreibung der häufig verbreiteten Methoden:
Keylogger bezeichnet Hard- oder Software, die zum Mitschneiden von Tastatureingaben dient. Die Aufzeichnung erfolgt dabei unbemerkt. Kriminelle können so wichtige Daten wie etwa Anmeldeinformationen oder auch die Eingabe von Kreditkartennummern abfangen.
Phishing ist der Fachbegriff für Versuche über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten von Ihnen als Internet-Benutzer zu kommen. Mit den erhaltenen Daten werden etwa Konten abgeräumt. Ein typisches Beispiel: Du erhältst vom Täter eine E-Mail, in der man dich unter einem Vorwand auffordert, dich etwa online auf deinem Konto über einen Link einzuloggen. Klickst du auf den Link, gelangst du auf eine täuschend echt nachgebaute Seite deines Kreditinstituts. Sobald du dich auf dieser gefälschten Seite ins Konto einloggen willst, verfügt der Täter über deine Zugangsdaten.
Pharming ist eine Betrugsmethode, die durch das Internet verbreitet wird und im Prinzip eine Weiterentwicklung des klassischen Phishings ist. Dabei werden sogenannte DNS-Anfragen von Internetbrowsern so manipuliert, dass du als Benutzer auf gefälschte Webseiten unbemerkt umgeleitet wirst.
Ransomware (Erpressungssoftware) beschreibt Schadsoftware, die dich als Nutzer von deinen Daten aussperrt und eine Geldzahlung fordert, um den Zugang wieder freizugeben. In einfachen Varianten wird der Systemstart deines Rechners so manipuliert, dass immer ein entsprechendes Hinweisfenster im Vordergrund auftaucht. Diese Manipulation lässt sich mit entsprechendem technischem Wissen rückgängig machen. Bei neueren Varianten werden wichtige persönliche Daten des Opfers unbemerkt verschlüsselt. Dazu arbeitet diese Ransomware häufig wochenlang im Hintergrund. So stellen die Kriminellen sicher, dass auch Sicherungskopien auf gelegentlich angeschlossenen Datenträgern verschlüsselt werden. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sperrt die Ransomware dann den Datenzugriff – etwa auf alle privaten Bilder auf der Festplatte. Gegen Zahlung eines bestimmten Geldbetrages soll man dann einen Entschlüsselungscode erhalten. Häufig wird nach der Zahlung jedoch eine weitere verlangt.

07.01.2017

Autor:
Thomas Deneke

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onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

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