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    Sicher unterwegs mit dem E-Bike

Mit dem E-Bike unterwegs? Besser auf Nummer sicher gehen!

E-Bikes sind aus gutem Grund im Trend: Sie sind umweltfreundlich, für alle Fitnessstufen geeignet und hochflexibel. Weil es gerade jetzt besonders wichtig ist, dass man damit möglichst unfallfrei unterwegs ist, geben wir einige Tipps für eure Sicherheit.

Vorbei die Zeiten, in denen E-Bikes als Seniorenräder galten. Heute werden die motorisierten Fahrräder von allen Alters- und Fitnessgruppen genutzt – und zwar immer häufiger. Auch wenn wir derzeit nur in einem begrenzten Radius unterwegs sind, könnt ihr damit kleinere Einkäufe erledigen, einfach mal ins Grüne zum Verschnaufen rausgehen oder kleine Touren zum fit bleiben machen. 
Radfahrer beim Ausflug

Mithilfe von E-Bikes können Menschen aller Fitnessstufen auch Radtouren unternehmen. Eine schöne Abwechslung jetzt zu Corona-Zeiten. Größere Touren in der Gruppe werden irgendwann auch wieder möglich sein. Das Foto entstand vor Corona.

Sogenannte Pedelecs, die nur die eigene Tretbewegung mit einem Motor unterstützen, und „echte“ E-Bikes, die auch ohne eigenes Zutun fahren können, machen mittlerweile 15 Prozent der neu gekauften Fahrräder aus. Sie ermöglichen auch all denjenigen die mühelose Fortbewegung auf dem Rad, deren Beine etwas Unterstützung begrüßen. Mit dem Anstieg der E-Bike- und Pedelec-Verkäufe sind jedoch auch die Unfallzahlen gestiegen. Die Gründe sind vielfältig: E-Bikes können bis zu 25 km/h, manche sogar bis zu 45 km/h schnell fahren. Der Rausch der Geschwindigkeit verführt mitunter zu unachtsamem und fahrlässigem Verhalten. Auch Ungeübtheit und Unachtsamkeit sind Unsicherheitsfaktoren. Und manchmal ist das Rad selbst nicht optimal in Schuss, und damit ein Risikofaktor.

Worauf müssen Sie achten, damit Ihr Fahrerlebnis nicht durch böse Überraschungen und Unfälle getrübt wird?

 
1. Ein Helm schützt vor Verletzungen
Es gibt keine offizielle Helmpflicht bei E-Bikes. Trotzdem kann ein Helm im Falle des Falles Leben retten. Ein hochwertiger und gutsitzender Fahrradhelm schützt vor gefährlichen Kopfverletzungen. Am besten lassen Sie sich beim Helmkauf im Fachhandel beraten und wählen ein Exemplar, das auch wirklich perfekt passt.
 
2. Verlängerten Bremsweg beachten
E-Bikes sind durch den Motor deutlich schwerer als nicht-motorisierte Fahrräder. Das wirkt sich nicht zuletzt auf den Bremsweg aus. Dieser wird erheblich länger. Das ist ungewohnt und viele Fahrer unterschätzen das – was mitunter zu schweren Unfällen führt. Auch die erhöhten Geschwindigkeiten tragen zu einem längeren Bremsweg bei. Testen Sie unbedingt im Vorfeld, mit welchem Bremsweg Sie bei Ihrem E-Bike rechnen müssen.
 
3. Weniger Unfälle durch Fahrsicherheitstrainings
So verheißungsvoll die hohen Geschwindigkeiten auf dem E-Bike auch sein mögen: Viele Fahrer überschätzen ihre eigene Fähigkeit, schnell auf Hindernisse und unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Deswegen sind Fahrsicherheitstrainings speziell für die Elektro-Fahrräder eine gute Sache. Dort lernen Sie zudem, wie Sie mit dem E-Bike in jeder Situation souverän umgehen. Sicherheitstrainings gibt es mittlerweile bei vielen Anbietern in ganz Deutschland. Weitere Infos zu Kursen gibt es zum Beispiel beim VCD Verkehrsclub Deutschland e.V., einem Projekt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Mädchen auf Fahrrad

Wenn Sie Ihre Fahrfähigkeiten und Ihr E-Bike gut einschätzen können, minimieren Sie das Unfallrisiko

4. Altersbeschränkung und Fahrerlaubnis bedenken
Bevor Sie sich mit der ganzen Familie zum E-Bike-Ausflug aufmachen, bedenken Sie: Für Kinder sind die motorisierten Räder nur bedingt geeignet. Pedelecs mit einer reinen Tretunterstützung unterliegen zwar keiner Altersbeschränkung. Echte E-Bikes mit Hilfsmotor bis zu 500 Watt sind dagegen erst ab 15 Jahren und nur mit einem Mofa-Führerschein zugelassen. Ist das Rad schneller als 25 km/h, braucht es sogar einen Führerschein Klasse M.
 
5. E-Bike regelmäßig warten lassen
Auch wenn Sie noch so vorsichtig fahren: Wenn Ihr E-Bike nicht gut in Schuss ist, gehen Sie unnötige Risiken ein. Lassen Sie Ihr Rad daher unbedingt regelmäßig im Fachhandel durchchecken. So stellen Sie sicher, dass weder Materialverschleiß noch Defekte Sie unnötig in Gefahr bringen. Bitte ziehen Sie auch für Reparaturen unbedingt Experten zu Rate!
Fahrrad am See

Ist das E-Bike gut in Schuss und wurde regelmäßig gewartet, können Sie guten Gewissens auch längere Touren unternehmen

Die 5 wichtigsten Sicherheitstipps für E-Bikes im Überblick:

  • Tipp 1: Helm tragen
  • Tipp 2: Bremsweg berücksichtigen
  • Tipp 3: Fahrsicherheitstraining absolvieren
  • Tipp 4: Gesetzliche Beschränkungen einhalten
  • Tipp 5: E-Bike regelmäßig warten
Wenn Sie diese 5 Tipps beachten, steht der regelmäßigen, umweltfreundlichen Fahrt mit dem E-Bike nichts mehr im Wege. Mit der richtigen E-Bike Versicherung im Gepäck kann es dann endlich losgehen.
Übrigens: Einige der schönsten Tourstrecken Deutschlands haben wir Ihnen hier zusammengestellt. Vielleicht findet ihr da eine schöne Tour für euren nächsten Ausflug nach Corona? Die Zeit danach kommt bestimmt! 
 
Viel Spaß, bleibt gesund und sichere Fahrt!
22.04.2020
Veronika Kramer
Autorin: Veronika Kramer
Veronika Kramer ist freie Autorin, Storytellerin und Kommunikationsexpertin
Kontakt in die Redaktion: onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

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