• Paar im Camper mit Surfbrett

    Teilen statt besitzen

Sharing Economy - ist Teilen und Tauschen die neue Freiheit?

Warum kaufen, wenn man auch leihen, teilen oder tauschen kann? Das ist der Grundgedanke der Sharing Economy. Dabei werden zugleich die Umwelt und der eigene Geldbeutel entlastet. "Sharing is caring" - es ist nachhaltig, ökologisch, entlastet einen selbst von Besitz und ist mitten in der Gesellschaft angekommen.

Nicht erst seit in den Städten E-Scooter durch die Straßen rollen, ist "mieten, teilen und tauschen" gefragt. Autos, Fahrräder, Scooter, Ferienunterkünfte und Gebrauchsgegenstände finden über digitale Plattformen ihre Interessenten.

Das Internet ist digitaler Treiber

Im Internet sind digitale Marktplätze entstanden. Sie bringen die Teilnehmer zusammen und organisieren das Geschäft. Am beliebtesten sind dabei die Angebote im Segment Mobilität - also das Mieten von Autos, Fahrrädern und Scootern.

Am beliebtesten ist das Teilen von Fahrzeugen

Annähernd 70 Prozent nutzen bereits Sharing Angebote im Bereich Mobilität und nahezu 85 Prozent können sich vorstellen, dies künftig zu tun. Dies ergab eine Umfrage von Statista im August 2019. Digitale Plattformen und Smartphones machen es möglich, selbst kurzfristig einen mobilen Untersatz zu bekommen.
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Einfach ausleihen und nach Gebrauch zurückgeben. Das ist eine Form der Freiheit und Flexibilität, die vor allem die jungen Erwachsenen schätzen.

E-Mobilität: Auftrieb über Sharing Plattformen

Fahrzeuge der Elektromobilität erfreuen sich dabei großer Beliebtheit. Vor allem in den Städten bekommen sie Auftrieb. Da flitzen E-Scooter, E-Autos mit E-Bikes um die Wette. Sie sind handlich, umweltfreundlich, schnell, sparsam und für sie findet sich leicht eine Parklücke.

Carsharing boomt - Freiheit und Unabhängigkeit

Der Löwenanteil beim Sharing entfällt dabei auf das Carsharing, das seit einigen Jahren regelrecht boomt. Waren im Jahr 2017 noch rund 1,7 Millionen Kunden bei einem Carsharing-Anbieter registriert, sind es zwischenzeitlich rund 2,3 Millionen - also regelmäßige Nutzer von Carsharing-Angeboten. Insgesamt über 3,7 Millionen Kunden haben im Jahr 2020 Carsharing genutzt. In Großstädten sind Verleihfirmen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Durch die dichte Infrastruktur und die Digitalisierung ist es problemlos möglich, quasi in Echtzeit, ein Verleihfahrzeug zu mieten.

Autos sind für viele kein Statussymbol mehr

Ein Megatrend, der für viele das Statussymbol Auto vom Sockel stößt. Gerade in den Städten macht mit den zahlreichen Sharing Angeboten ein eigenes Auto keinen Sinn mehr. Vor allem die junge Generation begeistert sich für den Sharing Gedanken.
Paar chillt im Kofferraum und schaut Sonnenuntergang

Sharing Angebote bieten ein hohes Maß an Flexibilität, Freiheit und Unabhängigkeit. Das Auto als Statussymbol hat bei vielen der unter 30-jährigen ausgedient.

Freiheit und Unabhängigkeit rücken in den Fokus

Zunehmend schließen sich dem auch alle anderen Altersgruppen an. Gerade wenn sie sich mit nachhaltiger und ökologischer Mobilität auseinandersetzen, ist dies eine gute Alternative zum eigenen Fahrzeug. Manche leihen auch nur zeitweise aus, beispielsweise ein Wohnmobil für den Urlaub. Warum besitzen, wenn man Dinge nur vorübergehend nutzt? Das entlastet die Umwelt und den Geldbeutel.

Was tun, wenn’s kracht?

Doch auch oder gerade bei gemieteten Fahrzeugen kann es zu einem Unfall kommen. Man kennt es nicht so gut, wie einen gewohnten mobilen Untersatz. Das fängt schon beim Abschätzen der Abstände im dichten Straßenverkehr oder beim Einparken an und auch das Fahrverhalten wird sicherer, umso vertrauter man mit einem Fahrzeug ist. Deshalb ist der Versicherungsschutz ein wichtiger Punkt beim Sharing.

An Versicherungsschutz denken

Für alle Sharing-Angebote von Fahrzeugen gilt deshalb: Ob geliehenes Auto, E-Scooter oder Bike, vor dem Ausleihen den Versicherungsschutz prüfen. Die meisten Anbieter haben einen grundsätzlichen Versicherungsschutz inklusive. Schauen Sie sich die Geschäftsbedingungen des Anbieters vorab an und prüfen Sie auch die Selbstbeteiligung. Sie ist im Schadensfall Standard. Wird jedoch um die Schuldfrage gestritten, hilft ein eigener Verkehrs-Rechtsschutz.

Verkehrsrechtsschutz kann hilfreich sein

Egal ob Sie als Fahrgast, Fahrer, auf dem Rad oder zu Fuß unterwegs waren - der Verkehrs-Rechtsschutz hilft in jedem Fall. Selbst wenn es zum Streit mit dem Anbieter kommt. Denn auch wenn der Schaden gar nicht durch Ihr Fehlverhalten entstanden ist, kann Sie der Anbieter in die Haftung nehmen. Der Verkehrs-Rechtsschutz der ÖRAG, das ist der Rechtsschutzpartner der SV SparkassenVersicherung, hilft das Kostenrisiko eines Rechtsstreits abzufedern. Und das Beste: Der ÖRAG Verkehrs-Rechtsschutz gilt für die ganze Familie, d.h. sowohl Ehepartner als auch Lebenspartner und die unverheirateten Kinder.
Retroautos auf dem Schrottplatz

Bei dichtem Verkehr ist ein Crash schnell passiert. Gut, wenn dann der Versicherungsschutz greift.

Sharing Economy: Flexibel, nachhaltig und kostengünstig

Mieten, teilen, tauschen - ein riesiger Markt ist in den letzten Jahren entstanden. Befeuert wurde der Trend durch die Digitalisierung und die Anforderungen eines modernen, mobilen, nachhaltigen und flexiblen Lebensstils. Viele wollen und müssen flexibel unterwegs sein. Heute ein Treffen in Stuttgart, morgen ein Projekt in Frankfurt und übermorgen vielleicht ein privater Ausflug nach München. Zug, Bus und Carsharing sind umweltfreundlich und lassen einen unabhängig reisen. Der sogenannte CO2-Fußabdruck lässt sich mit der Kombination von öffentlichen Verkehrsmitteln und Sharing Angeboten zumindest in Grenzen halten. Zudem genießen Nutzer des Sharings die Flexibilität und Einfachheit der modernen Mobilität. Einfach einsteigen und losfahren - und nur für die Zeit zahlen, in der sie das Fahrzeug auch wirklich nutzen.

                                                                        10.03.2021

Andrea Ott

Autorin Andrea Ott

Die Autorin Andrea Ott ist Pressereferentin und Social Media Managerin für die SV SparkassenVersicherung.

Kontakt in die Redaktion:
onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

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