Läufer an Startlinie
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SV-Sportler bei den 42. Deutschen Sparkassen-Marathon Meisterschaften in Heidelberg

Laufen ist ein echter Alleskönner. Laufen hält fit, macht den Kopf frei, hilft Gedanken zu sortieren und Lösungen zu finden und so ganz nebenbei hilft es auch beim Abnehmen. Und Laufen ist ein Sport, den man fast überall ausüben kann. Schuhe an und los. Auch regelmäßiges Kräftemessen, wie jüngst bei der Deutschen Sparkassen-Marathon-Meisterschaft, gehört für ambitionierte Sportler einfach zum Hobby dazu und motiviert.

Beim Lauf in Heidelberg konnte jeder nach seiner individuellen Fitness die passende Distanz wählen: 10 Kilometer, einen Halbmarathon oder die Komplettdistanz über 42,195 Kilometer. Rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Sparkassenfinanzgruppe in Deutschland kamen zu dem Event. Für die SV SparkassenVersicherung (SV) starteten 25 Läuferinnen und Läufer.
Aber was treibt Läufer eigentlich an, 10 Kilometer, einen Halbmarathon oder einen kompletten Marathon über Asphalt, Kies und Gras zu laufen und das in ihrer Freizeit, am Wochenende und mit tausenden anderen Läufern?
Wir wollten es genau wissen und haben uns bei einigen der Läufer aus den Reihen der SV umgehört und gefragt, warum sie das tun, wie sie Laufen in ihren Alltag integrieren und was sie Menschen raten, die gerne mit dem Laufen beginnen wollen.

 

Über die Autorin: Stefanie Rösch ist Pressereferentin in der Unternehmenskommunikation der SV. Sie nimmt regelmäßig an Läufen teil. Laufen findet sie gut für ihre persönliche Fitness. Dabei kann sie Stress abbauen und ihre Gedanken sortieren.

Kontakt in die Redaktion: onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

Christian Theysohn

Christian Theysohn

Christian Theysohn, Hauptabteilungsleiter Rückversicherung und leidenschaftlicher Sportler und Läufer. Er ist vielseitig unterwegs, wenn er nicht läuft radelt er über die Alpen oder durch den Pfälzer Wald. Als einziger SV-ler startete er beim Marathon und kam nach 3:08:25 h ins Ziel.

Wie haben Sie sich auf den Lauf vorbereitet?
Ich hatte im Frühjahr bereits eine ganz gute Laufform und habe dann in den letzten Monaten die Länge meiner Läufe ausgeweitet bzw. ihre Intensität erhöht.

Warum laufen Sie? Was ist Ihr Antrieb?
Sport ist für mich ein wichtiger Ausgleich. Beim Laufen kann ich sehr gut abschalten und mich körperlich austoben. Danach fühle ich mich einfach besser. Zudem hat Laufen noch den großen Vorteil, dass man es nahezu überall und fast zu jeder Uhrzeit machen kann. Dadurch ist es selbst in einem recht gefüllten Terminkalender noch gut unterzubringen.

Warum lohnt es sich, mit dem Laufen bzw. Sport zu beginnen?
Weil man sich dadurch besser fühlt.

Thorsten Scheler

Thorsten Scheler

Thorsten Scheler, Gebietsleiter und Firmenspezialist bei der Generalagentur Holger Eichler in Heddesheim. Er nimmt im Jahr an mehreren Sportveranstaltungen wie Halbmarathon und Volkstriathlon teil. Wenn er nicht laufen kann, fährt er Rad, schwimmt oder spielt Volleyball, um sich fit zu halten. Er startete beim Halbmarathon und war nach 1:39:36 h im Ziel.

Was reizt Sie an solchen Laufveranstaltungen wie den Sparkassen-Marathon?
Die Stimmung ist bei solchen Veranstaltungen immer toll und motivierend. Man wird von fremden Menschen angefeuert und wächst dadurch ganz automatisch über seine Trainingszeit hinaus. Natürlich spornt es auch zusätzlich an, seine eigene Bestzeit zu unterbieten.

Wie trainieren Sie? Wie halten Sie sich fit?
Wenn ein Wettkampf ansteht, gehe ich nach einem strikten Trainingsplan vor. Dieser enthält lange Läufe, Intervallläufe, aber auch Regenerationsphasen. So fühle ich mich optimal vorbereitet und gehe selbstbewusst an den Start. Aber auch wenn kein Wettkampf ansteht, versuche ich, zwei- bis dreimal die Woche zu laufen.

Warum haben Sie mit dem Laufen begonnen und was ist Ihr Antrieb?
Ich mach schon seit meiner Kindheit recht viel Sport, allerdings empfand ich Laufen immer als langweilig. Irgendwann bin ich mal mit meiner Frau mitgegangen und habe bemerkt, dass es aber für die Gesamtfitness sehr effizient ist. Als Holger Eichler 2013 einen Benefizmarathon gemacht hat und wir ihn auf der Halbmarathondistanz begleitet haben, kam es bei mir zum Aha-Erlebnis. 2014 bin ich dann selbst meinen ersten Marathon gelaufen.

Nicolai Auer

Nicolai Auer

Nicolai Auer ist Hauptabteilungsleiter Leben und treibt viel Sport. Wenn er gerade nicht läuft, wandert er in den Alpen, fährt Ski, schwimmt, macht Trails oder erklimmt Gipfel wie in diesem Frühjahr den Kilimandscharo. Er startete beim Halbmarathon, nach 1:53:41 h war er im Ziel.
Was ist Ihr persönlicher Antrieb zum Laufen und für Ihren Sport?
Ich sehe Sport generell als Ausgleich und etwas, was mir unglaublich viel Spaß macht. Ich habe in meinem Leben schon nahezu jede Sportart ausprobiert. Ich kann dabei gut abschalten, bei längeren Touren oder Läufen auch gut nachdenken. Am besten natürlich wenn der Sport noch in einer schönen Umgebung wie in den Alpen oder der Heidelberger Altstadt stattfindet.
Wie bereiten Sie sich auf einen Event vor?
Verschieden. Auf eine Tour wie die Besteigung des Kilimandscharos sehr intensiv. Beispielsweise habe ich da die Muskulatur rund um die Knie speziell trainiert, da wir am Gipfeltag noch einen Abstieg von 3.000 Höhenmetern am Stück zu bewältigen hatten.
Wie gelingt es Ihnen, neben dem anstrengenden und zeitaufwändigen Job und der Familie noch Zeit für den Sport zu finden?
Viele Aktivitäten lassen sich kombinieren. Meine Tochter fährt Rad und ich jogge neben- oder hinterher. Bergtouren fallen etwas kürzer aus, dafür mit mindestens einer Tochter auf dem Rücken.

Klaus Kramer

Klaus Kramer

Klaus Kramer ist Leiter der Vertriebsorganisation am Bodensee. Seit über vierzig Jahren spielt er leidenschaftlich Tischtennis und das auch international. In diesem Jahr nahm er mit seinem Doppelpartner bei den Senioren-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg teil. Er startete beim 10-Kilometerlauf und lief nach 1:17:33 h über die Ziellinie.
Was war Ihr Antrieb hier mitzumachen?
Ich laufe erst seit kurzer Zeit, um abzunehmen und Stress abzubauen. Bei einer Jahresabschlusstagung unseres Vertriebes im Dezember letzten Jahres hat mich unser Vertriebsdirektor auf den Sparkassenmarathon aufmerksam gemacht, und es hat mich gereizt, zum ersten Mal bei einem Lauf mitzumachen.
Was ging Ihnen beim Laufen durch den Kopf?
Im Vergleich zum Training war natürlich der Ansporn gegeben, sich mit anderen Läufern zu messen. Doch die wunderschönen Eindrücke rund um die Strecke in Heidelberg haben alles wettgemacht und ich hatte großen Spaß.
Was raten Sie Menschen, die gerne auch bei einem solchen Lauf dabei sein wollen?
Rechtzeitig mit dem Training zu beginnen und gut vorbereitet zu sein.
Vielen Dank für das Gespräch.
 
Fotos: Petra Arnold
30.10.2017

Über 2.000 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start.

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Immer den Blick nach vorne gerichtet: "Wer laufend denkt, bewegt sich".

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Herzliche Gratulation geht an alle Finisher! Die Starter der SV SparkassenVersicherung in Heidelberg.

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