Hackathon
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Der erste SV Hackathon ist vorbei. Wir verraten dir, was es mit dem Insurathon auf sich hat.

Zukunft schaffen. Das war das Ziel des ersten SV Insurathons, der Ende Juni am Hauptstandort der SV in Stuttgart stattgefunden hat. Siebenundzwanzig Stunden lang sprudelten die Ideen, rauchten die Köpfe und leuchteten die Computerbildschirme. Dabei wurden elf Prototypen zu den vier Challenges entwickelt: Digital Assistans, Service Revolution, Connected Communities und Smart Data prägten die Ideenwelt. Kreativität, Wohlbehagen, technisches und fachliches Know-how wurden an diesem Wochenende groß geschrieben.

Samstagvormittag in der SV in Stuttgart: der Startschuss für den SV Insurathon fällt. 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich in Stuttgart für den Hackathon zusammengefunden. Der Anteil an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SV und SV Informatik hält sich mit dem der externen Teilnehmer die Waage. Schön ist es, dass viele extra für das Wochenende angereist sind, weil sie Lust haben, mitzumachen - auch Teilnehmer aus Holland und Frankreich sind am Start. 
hacker-am-tisch-vor-laptop

Erst der stetige Austausch lässt eine Idee heranreifen.

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Erst der stetige Austausch lässt eine Idee heranreifen.

hacker-in-diskussionsrunde

Eines der Hacker-Teams in Aktion.

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Eines der Hacker-Teams in Aktion.

Die Herausforderung
Ein Hackathon, so auch die Begriffskombination, ist ein Marathon für Hacker und Entwickler. Es werden aber auch Organisationstalente und fachliche Experten gebraucht. Unter dem Motto "Licence To Code" können und sollen die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Was treibt die Digitalisierung voran? Welche Gadgets, welche Community-Tools sind sinnvoll? Was können wir mit Smart Data alles erreichen und vor allem: wie können wir Kunden am besten in der Interaktion unterstützen? Wer mit einer Idee kommt, darf sich auf dem kreativen Marktplatz damit vorstellen und andere Teilnehmer für sein Team suchen. Viele Ideen entstehen erst in der Diskussion. Es finden sich 11 Teams zusammen. Ganz unterschiedlich sind die Aufstellungen, fünf- oder sechsköpfige Teams sind genauso vertreten wie Duos.
27 Stunden Coding-Zeit
Die Teams haben genau 27 Stunden Zeit, um zu grübeln, zu planen, zu programmieren und ihre Ideen zu einem funktionsfähigen Prototyp zu entwickeln. Es wird also gehackt was das Zeug hält. Von unserem Goldsponsor PlanB. und aus den eigenen Reihen der SV und SV Informatik sind die ganze Zeit Mentoren unterwegs, sie betreuen und versorgen die Teams mit versicherungsspezifischem und technologischem Know-how. Viele konstruktive Diskussionen mit den Experten entstehen, auch das bringt die Entwicklung der Ideen voran. Viele stehen, liegen und sitzen auch die ganze Nacht hindurch an ihrem Projekt. Unterbrechungen gibt es höchstens für das - von allen gelobte - Essen, die Fußball-Leinwand oder ein kleines Nickerchen auf dem FatBoy. Eine konzentrierte Stille stellt sich ein. Läuft man nun durch die Gänge der SV Hauptzentrale in Stuttgart, spürt man die Campingatmosphäre. Doch im Gegensatz zum Campingplatz gibt es in der Hauptzentrale der SV Strom und warmes Wasser. Besonders die vorhandenen Duschen verwundern einige erfahrene Hacker. "Echt super - wo gibt's denn das sonst bei einem Hackathon?!" freut sich ein Teilnehmer. Aber viel Zeit für sowas ist nicht, denn die Uhr tickt. Der nächste Morgen steht schon vor der Tür und mit ihm die Pitch-Coachings. Markus Strack und Oscar Escalante vom Goldsponsor Detecon bereiten jeden intensiv auf die vierminütigen Pitches vor. Mit einer so kurzen Präsentation zu überzeugen, ist eine große Herausforderung, aber dass die Zeit knapp ist, gehört zu einem Hackathon dazu. Nach dem Halbfinale am Sonntag bleiben fünf Teams übrig, die jetzt nochmal alles an die Ausreifung ihrer Idee setzen, bis dann am Montag die Final Pitches stattfinden.
Final Pitches am Montag
In Stuttgart strömen die Zuschauer in den Veranstaltungsraum, um bei den Final Pitches dabei zu sein. 326 Leute an den anderen Standorten der SV oder zuhause sitzen gebannt an ihren Bildschirmen, um sich die Live-Übertragung anzusehen. Egal wie erschöpft und aufgeregt die Teilnehmer jetzt sind, ein letztes Mal bereiten sich alle mental auf ihre Pitches vor, während von Daniel Bröckerhoff und SV Vorstand Dr. Thorsten Wittmann anmoderiert wird. Dann ist es endlich so weit: Die Pitches beginnen. Jedes Team hat wieder vier Minuten Zeit für die Präsentation, danach weitere vier, in denen sie sich den Fragen der Jury stellen müssen. Geschummelt werden kann nicht: nach Zeitablauf wird das Mikrofon ausgeschaltet- ohne Nachspielzeit. Nachdem alle Teams gepitcht haben, zieht sich die Jury zur Beratung zurück. Währenddessen dürfen alle Zuschauer online über ihren persönlichen Liebling abstimmen. Für die Jury zählt nicht nur der Pitch selbst, das Gesamtbild muss passen. Die richtige Mischung aus Innovation, Kreativität und einer klaren Zielgruppe sind für den "richtigen Code" entscheidend, die Geschäftstauglichkeit und Realisierbarkeit sollte auch nicht zu kurz kommen. Schließlich kehrt die Jury auf die Bühne zurück und verkündet nach einem großen Trommelwirbel, wer es geschafft und den Insurathon gewonnen hat.
Das Siegertreppchen
Publikumsliebling und dazu Platz drei belegt Team Seezy mit ihrer Event-App, die passende Versicherungen zu aktuellen Events anbietet. Auf den zweiten Platz schafft es das zweiköpfige Team Insursight. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz identifiziert Insursight Risikofaktoren in der Lebensversicherung. Gewonnen hat Team LocateTech! Es entwickelt eine Plattform zur Einschätzung von Cyberrisiken von Gewerbekunden. Die Konkurrenz war groß und die Überraschung über den Sieg lässt sich in den freudigen Gesichtern der Gewinner ablesen, das Preisgeld von 5.000 Euro setzt dem Ganzen die Krone auf.
Resümee
Die Trainees der SV, die den Insurathon organisiert und gemeistert haben, können jetzt durchatmen. Dr. Wittmann wird gefragt, was seine Motivation für den Insurathon war. Seine Antwort: es war die "Lust, etwas Neues auszuprobieren". Das Ziel? "Digitalisierung erlebbar zu machen". Dass dies gelungen ist, kann man in den glücklichen Gesichtern aller Teilnehmer und an den vielfältigen Ergebnissen sehen. Man ist sich einig, dass dies für die SV vermutlich nicht der letzte Hackathon gewesen sein wird, die Begeisterung war zu groß, um einmalig zu bleiben.
Vielen Dank nochmals an unsere Goldsponsoren Detecon Consulting, Appcom Interactive, PlanB. und Microsoft für die tatkräftige Unterstützung!
daniel-broeckerhoff

Prominenter Besuch in der SV: Daniel Bröckerhoff moderierte den Insurathon.

daniel-broeckerhoff

Prominenter Besuch in der SV: Daniel Bröckerhoff moderierte den Insurathon.

Autorin:
Mia Zsohar

Mia Zsohar studiert Literatur-Kunst-Medien. Zurzeit macht sie ein viermonatiges Praktikum in der Unternehmenskommunikation der SV.

Kontakt in die Redaktion:
onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

gewinnerteam-vortrag

Team LocateTech bei den Final Pitches...

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Team LocateTech bei den Final Pitches...

preisverleihung-erster-platz

...und auf dem Siegertreppchen! Sie konnten sich den ersten Platz sichern.

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...und auf dem Siegertreppchen! Sie konnten sich den ersten Platz sichern.


11.07.2018

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