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Reisen mit Kindern: Fünf simple Spiele gegen die Langeweile

Ob im Auto, in der Bahn oder im Flieger – Reisen mit Kindern werden schnell zur Geduldsprobe. Mit diesen Spielen halten Sie kleine Passagiere bei Laune, ohne digitale Hilfsmittel und ganz ohne Geld auszugeben.

1. Blaulicht-Bingo - für Kinder ab 6 Jahren
Bei Autofahrten über Land gibt es viel zu entdecken! Doch Kinder verlieren schnell das Interesse an sanft geschwungenen Hügeln und sanierten Ortskernen. Ganz anders sieht das aus, wenn sie beim Hinausschauen auf die Jagd nach Polizeiautos und Traktoren, Windrädern und Tankstellen gehen können. Wer alles entdeckt hat, was auf unserem Spielplan abgebildet ist, ruft „Bingo!“. Das Spiel lässt sich allein oder mit mehreren Personen spielen. Arbeiten alle zusammen, am besten die Zeit stoppen – die gilt es dann bei der nächsten Fahrt zu unterbieten. Zweite Möglichkeit: Die Spieler auf der Rückbank und/oder dem Beifahrersitz treten gegeneinander an. Jeder darf nur ankreuzen, was am eigenen Seitenfenster vorbeizieht. Wer hinterm Lenkrad sitzt, darf bei besonders kniffligen Fällen helfen. Das Spiel eignet sich für Kinder ab 6 Jahren. Für Jüngere bieten wir eine Kurzversion mit fünf leicht zu findenden Begriffen an – so können sie schneller „Bingo!“ rufen.
Download Blaulicht-Bingo


2. Countdown - für Kinder ab 8 Jahren
Auch dieses Spiel verwandelt die Umgebung in ein riesiges Suchbild. Alle Spieler halten gemeinsam Ausschau nach Zahlen auf Verkehrsschildern, Autokennzeichen oder Hausnummern. Die Herausforderung: Es wird von 100 rückwärts bis 0 gezählt. Los geht es zum Beispiel mit einem Schild, das die Höchstgeschwindigkeit auf 100 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die 99 ist da schon schwieriger zu finden ... Um die Spannung weiter zu steigern, können die Spieler gegen die Uhr antreten: Schaffen sie den Countdown in weniger als 60 Minuten?

3. Dingsda - für Kinder ab 6 Jahren
Im Stau stoßen Umgebungsrätsel schnell an ihre Grenzen und im Flugzeug funktionieren sie von vornherein nicht. Was immer geht, sind Spiele, die die Fantasie auf Reisen schicken. Bei „Dingsda“ denkt sich ein Spieler etwas aus, das die anderen erraten müssen. Genannt wird nur der Oberbegriff, also zum Beispiel „Tier“. Ob es sich dabei um eine Giraffe, einen Blauwal oder einen Dackel handelt, können die Mitspieler mit Fragen herausfinden, die sich alle mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten lassen müssen. Jeder darf so lange Fragen stellen, bis er ein „Nein“ zu hören bekommt, dann ist der Nächste an der Reihe. Wer das richtige Tier errät, gewinnt. Weitere Kategorien können zum Beispiel Obstsorten, Städte oder Verkehrsmittel sein.

4. Wortkettenkarussell - für Kinder ab 6 Jahren
Im Deutschen lassen sich Wörter in unendlich vielen Kombinationen zusammensetzen – reichlich Treibstoff für das Wortkettenkarussell: Ein Spieler nennt ein Substantiv, das aus zwei Wortteilen besteht, zum Beispiel „Eisenbahn“. Der nächste Spieler im Uhrzeigersinn verwendet den zweiten Wortbestandteil und bildet damit ein neues zusammengesetztes Substantiv wie „Bahnhof“. So geht es immer weiter (Hofhund, Hundehütte, Hüttenkäse ...), bis einem nichts mehr einfällt. Derjenige erhält einen Minuspunkt. Wer nach zehn Runden die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt. Das Spiel eignet sich für Kinder ab 8 Jahren. Etwas leichter, und damit für Kinder ab 6 Jahren geeignet, wird es mit Buchstabenketten: Dafür eine Kategorie wie „Tiere“ bestimmen und den letzten Buchstaben eines Tiernamens an den Anfang des nächsten stellen: Kolibri, Igel, Libelle, Elefant, Tiger ...

5. Kurvenkippen - ohne Altersbeschränkung
Und zum Schluss noch ein Spiel mit Körpereinsatz, das Bewegung in lange Autofahrten bringt: Alle, die auf der Rückbank sitzen, legen sich mit dem Oberkörper in die Kurven, bei Linkskurven nach links, bei Rechtskurven nach rechts. Am besten funktioniert das, wenn drei Personen hinten sitzen. Kinder in Sitzschalen können sich ja nicht so weit zur Seite legen – sie gehen stattdessen mit ausgestreckten Armen in die Kurven. Das Spiel lässt sich ganz nach Belieben erweitern: Führt die Reise zum Beispiel unter einer Brücke hindurch, ducken sich alle (bis auf den Fahrer). Bei Tunneldurchfahrten möglichst lange die Luft anhalten. Und bei Bodenschwellen ein paar Zentimeter nach oben hüpfen – im Sitzen und angeschnallt, versteht sich.

22.02.2017

Autorin:
Ulrike Wronski

Kontakt in die Redaktion:
onlinemagazin@sparkassenversicherung.de

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