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Probefahrt

Das sollten Sie bei einer Probefahrt beachten

Genauso wichtig ist aber, ob das Wunsch­auto auch wirklich Ihren persönlichen Bedürf­nissen ent­spricht und zu Ihrem Fahr­verhalten passt.

In unserer Check­liste Probe­fahrt finden Sie wichtige Kriterien, die Sie bei einer Probe­fahrt be­achten sollten.

Wer haftet bei Schäden während der Probe­fahrt?

Unter­suchen Sie das Fahrzeug vor der Fahrt auf Schäden. Sonst könnte der Verkäufer Sie für Alt­schäden haft­bar machen, die Sie nicht selbst ver­ursacht haben. Am besten, Sie lassen sich von einer Person Ihres Vertrauens zur Probe­fahrt begleiten.

Kauf von privat

Wenn Sie einen Gebrauchten bei einem privaten Anbieter kaufen und bei der Probe­fahrt einen Unfall ver­schulden, sind eigene Personen- und Sach­schäden nicht durch die bestehende Kfz-Haftpflicht-Versicherung versichert.

Für einen vom Test­piloten ver­schuldeten Unfall tritt die Kfz- Haft­pflicht­versicherung des Verkäufers zwar für Schäden Dritter ein, nicht jedoch für die Schäden, die am Fahrzeug des Verkäufers ent­standen sind. Diese Kosten müssen Sie dem Verkäufer er­setzen. Vertrauen Sie nicht darauf, dass der Wagen voll­kasko­versichert ist. Auch ein eventueller (Versicherungs-/ Schaden­freiheits-) Rabatt­verlust geht zu Ihren Lasten.

 

Kauf beim Händler

Kaufen Sie bei einem gewerb­lichen Händler, haftet der Käufer in der Regel nicht, wenn ein Schaden ent­steht. Die Vor­führ­wagen sind meist voll­kasko­versichert. Als Aus­nahmen gelten grob fahr­lässiges oder vor­sätzliches Fahr­verhalten (z.B. über­höhte Geschwindig­keit). In diesen Fällen kann der Händler Schadens­ersatz vom Probe­fahrer ver­langen.

Trotz­dem gilt: Vor der Probe­fahrt unbedingt erkundigen, ob dafür auch tat­sächlich eine Voll­kasko­versicherung ab­geschlossen wurde und wie hoch der Selbst­behalt ist. Nicht selten wird ein Selbst­behalt von 1.000 Euro ver­einbart.