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Was ist das?

Besitzen Sie ein eigenes Auto, tragen Sie alle Kosten: Anschaffungskosten, Steuern, Versicherung, Werkstatt, TÜV und vieles mehr. Und selbst wenn Ihr Fahrzeug steht, diese Kosten sind präsent.

Carsharing bedeutet eine organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Autos und bietet Ihnen die Möglichkeit, ein Auto in der Zeit zu zahlen, in der Sie es nutzen. Die Autos stehen in Ihrer Nähe, sind dezentral über eine ganze Stadt auf feste Stellplätze verteilt und können stundenweise gebucht werden. Neben alltagstauglichen Kleinwagen sind nach Bedarf auch Kombis, Transporter, Kleinbusse und Anhänger buchbar.

Wie ist man im Falle eines Unfalls versichert?

Grundsätzlich sind alle Carsharing-Fahrzeuge über den jeweiligen Anbieter vollkaskoversichert. Das bedeutet, dass Sie über den monatlichen Beitrag an Ihren Carsharing-Anbieter mitversichert sind. Sind Sie Unfallverursacher, wird von Ihnen im Normalfall eine Selbstbeteiligung gefordert.

Gegen Zahlung eines jährlichen Beitrags bieten manche Carsharing-Anbieter an, den Selbstbeteiligungsbetrag zu senken. Dieses Angebot und die jeweilige Höhe der Selbstbeteiligung im Schadenfall sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich (zwischen 0€ und 1000€).

Hat ein Unfall Auswirkungen auf den monatlichen Beitrag oder auf meine Schadenfreiheitsklasse?

Da Sie als Carsharing-Nutzer nicht der Halter eines Fahrzeuges sind, haben Sie mit der Versicherungseinstufung direkt nichts zu tun. Allerdings wird bei jedem selbstverschuldeten Unfall die Schadenquote des Fahrzeughalters -also die des jeweiligen Anbieters- höher, und damit die Versicherungsprämie teurer. Indirekt könnte Sie das als Carsharing-Nutzer in Form einer Preiserhöhung in den Nutzungstarifen treffen. Sollten Sie vermehrt Unfälle verursachen besteht die Möglichkeit, dass Ihr Carsharing-Anbieter das Fortbestehen ihres Vertrags von bestimmten Rahmenbedingungen abhängig macht wie zum Beispiel eine höhere Selbstbeteiligung im Falle eines Unfalls.

Alles weitere zu Carsharing finden Sie hier