Stipendienprogramme & Kunstpreise der SV - Fassade
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Stipendienprogramm der SV

Individualität

Kunst­preise und Stipendien sind wichtige Faktoren für einen Förderer von Kunst und Kultur in den Regionen. Einerseits bieten sie zeit­genössischen Künstlerinnen und Künstlern auch fern der Kunst­zentren die Möglich­keit, sich ganz auf ihre kreative Tätig­keit zu konzentrieren, sei es in ihrem eigenen Atelier oder an einem zur Verfügung gestellten Studio. Anderer­seits entstehen dadurch Verbindungen, die eine lang­jährige Zusammen­arbeit zwischen den Kultur- und Kunst­institutionen, den Künstlern und unserem Unternehmen fördert. Gleich­sam wird damit der stetige Wandel in der aktuellen Kunst vor Augen geführt und in unser SV Kunst­förder­programm ART-regio über­nommen.

Aktuelle Stipendienprogramme & Kunstpreise

Martin Fink Schieferstein

StipVisite

Thüringer Landesstipendiaten für Bildende Kunst 2016

Galerie Waidspeicher, Erfurt
19. März bis 17. Mai 2017

Eröffnung: Samstag, 18. März, 19:00 Uhr

Martin Fink Schieferstein

StipVisite

Thüringer Landesstipendiaten für Bildende Kunst 2016

Galerie Waidspeicher, Erfurt
19. März bis 17. Mai 2017

Eröffnung: Samstag, 18. März, 19:00 Uhr

Informationen zu den Künstlern

m.fink@thenextart.de

michal@refocus.de

Die Arbeitsstipendien für Bildende Kunst 2016 gingen an Michal Schmidt und Martin Fink. Ihre Arbeitsergebnisse aus dem letzten Jahr werden ab dem 19. März in der Galerie Waidspeicher in Erfurt gezeigt.

Michal Schmidt, Jahrgang 1974, studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und schloss dieses Studium 2008 mit dem Diplom ab. Zahlreiche Ausstellungen und Katalogveröffentlichungen dokumentieren sein noch junges Werk. Michal Schmid weist hierin schon eine beachtliche Anzahl großformatiger Ölgemälde, Objekte und Installationen nach. Vordergründig entlarvt er in seinen Bildern Konsum- und Marketingstrategien um Kunst, Werbung und Propaganda. Für das Arbeitsstipendium 2016 des Thüringer Ministeriums für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten bewarb sich Michal Schmidt mit seinem Arbeitskonzept „malfunction“ für eine vielgestaltete, ästhetische Ausstellungskonzeption.
Immer wieder und anhaltend beschäftigt er sich mit individuellen und kollektiven Wahrnehmungs- und Handlungsstrategien in Bezug auf das Böse und möchte unterstützt durch das Thüringer Kunststipendium der Frage nachgehen, ob sich dieses Böse darstellen lässt, also das Extreme menschenverachtender und menschenzerstörender Taten sichtbar machen.

Martin Fink, geboren 1983 in Sachsen-Anhalt, absolvierte ein Studium im Studiengang Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und schloss 2012 mit dem Diplom ab. Schon während seines Studiums entwickelte er architektonische Skulpturen und künstlerische Raumkonzepte und verfolgte 2015 folgerichtig bei seinem Abschluss als Master of Fine Art das Thema „Kunst im öffentlichen Raum und Neue Künstlerische Strategien“. Mit seinen künstlerischen Rauminstallationen nahm er an Ausstellungen in Deutschland, Nordirland, Bosnien und Herzegovina, Marokko, der Schweiz, in Brasilien, Frankreich und Italien teil.
Martin Fink interessieren die Spannungen zwischen virtuellen Raumgestaltungen und real existieren Räumen, kulturelle und soziale Aspekte z.B. im Bereich der Städteplanung und Architektur. In seinen Arbeiten verbindet er traditionelle künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten mit neueren Medien wie Fotografie, Graffiti, Videos, Objekte und dem Bau von Modellen und schafft collageartige Konzepte, Utopien in Form von Raum-Installationen.

Seit 2003 lobt die Thüringer Staatskanzlei in Kooperation mit der SV SparkassenVersicherung Arbeitsstipendien für Bildende Künstlerinnen und Künstler in Thüringen aus.
Ziel dieser Künstlerförderung, die 1997 vom Freistaat Thüringen ins Leben gerufen wurde, ist die Unterstützung der künstlerischen Weiterentwicklung der in Thüringen lebenden Künstlerinnen und Künstler. Durch den interessanten, vielschichtigen Austausch entstehen nicht nur eine enge Partnerschaft und ein produktiver Diskurs zwischen den Kunstschaffenden, dem Freistaat und der Wirtschaft, sondern vor allem Arbeiten in einer künstlerischen Qualität, die sich auf nationaler Ebene behaupten und etablieren können.
Seit der Kooperation zwischen der Thüringer Staatskanzlei und der SV erhielten mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler ein solches Arbeitsstipendium. Im Laufe eines Jahres können noch nicht realisierte Projekte umgesetzt, neue Gestaltungsmöglichkeiten ausgelotet und experimentelle Ideen zur Weiterentwicklung des eigenen Werkes verwirklicht werden.
Präsentiert werden diese Arbeitsergebnisse in den Ausstellungen "StipVisite“: ab 2002 in den Mühlhäuser Museen, 2006 im Thüringer Landtag, von 2011 bis 2014 im Neuen Museum Weimar und jüngst in den Museen der Stadt Erfurt.

Die beiden diesjährigen Arbeitsstipendien für Bildende Kunst in Thüringen haben die Künstler Adam Noack und Sebastian Jung erhalten.

Abb.: Martin Fink, "Schieferstein", 2017

Informationen zur Ausstellung

Kunstmuseen der Stadt Erfurt
Galerie Waidspeicher im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken
Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt

Tel.: 0361 655 1960
Mail: galeriewaidspeicher@erfurt.de

www.galerie-waidspeicher.de

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag, Feiertag 11:00 - 18:00 Uhr

Baden-Württembergische Künstlermesse in Stuttgart

7. Baden-Württembergische Künstlermesse in Stuttgart

Der Kunstpreis der SV SparkassenVersicherung geht an

Jörn Kausch

Baden-Württembergische Künstlermesse in Stuttgart

7. Baden-Württembergische Künstlermesse in Stuttgart

Der Kunstpreis der SV SparkassenVersicherung geht an

Jörn Kausch

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Jörn Kausch und der Baden-Württembergischen Künstlermesse finden Sie auf den jeweiligen Homepages:

www.joernkausch.de

www.bbk-landesverband-bw.de

In Würdigung des künstlerischen Werks und dessen Präsentation auf der 7. Baden-Württembergischen Künstlermesse wurde Jörn Kausch am Samstag den 4. März mit dem Kunstpreis der SV SparkassenVersicherung ausgezeichnet.

Der Preisträger vertritt eine etablierte und tradierte künstlerische Position in Baden-Württemberg, die seit nahezu 30 Jahren konsequent weiter-entwickelt wird. Die Arbeiten sind sowohl freistehende Kunstwerke als auch Wandobjekte und Vasenformationen, die immer wieder unterschiedliche Wahrnehmungsmuster hervorrufen. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die leichten Verschiebungen und Überschneidungen von Flächen, die durch ein sich wiederholendes, oftmals ovales, Muster unterbrochen sind. Dadurch wird Lebendigkeit und Leichtigkeit erfahrbar. Denn durch das Herumschreiten und Ablaufen der Arbeiten kann der Betrachter immer wieder neue Formationen und damit heterogene Wirkungen erfahren.

Die dunkle Farbigkeit der Objekte in Braun- und Grautönen lässt die Materialität beim ersten Betrachten zurücktreten und setzt die Form in den Vordergrund. Dabei wird das zugrunde liegende Holz und MDF als bevorzugtes Material erst bei der näheren Beschäftigung mit dem Objekt erfahrbar. Durch den sensiblen Umgang mit diesem Werkstoff schafft es der Bildhauer immer wieder, neue Lösungen zu entfalten.
Seit seinen Anfängen in Karlsruhe, als er noch figurativ arbeitete, bis zum heutigen Schaffen, sind verschiedene Werkgruppen entstanden, die zu den wichtigsten Ausdruckformen der Bildhauerei in Baden-Württemberg zählen. Darunter finden sich gesprengte und durchbrochene Würfel, Vasen-Objekte oder Wandreliefs und Kokons.

Abb.: v.l.n.r.: Jörn Kausch (Künstler), Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl (Vorsitzender des Vorstands der SV)
Foto: © Dietmar Thiele-Zoll

BRANDFRISCH AM START

Die Ausschreibung zum Südwestdeutschen Keramik-preis in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz läuft vom 1. bis 28. Februar.

Jetzt bewerben!

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Die Ausschreibung zum Südwestdeutschen Keramik-preis in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz läuft vom 1. bis 28. Februar.

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Südwestdeutscher Keramikpreis 2017
in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Laden Sie hier das PDF der Ausschreibung herunter und bewerben Sie sich bis zum 28. Februar über das Anmeldeportal www.swd-keramikpreis.de! Den Link finden Sie auf der Homepage des Keramikmuseums Westerwald.

Ausschreibung Südwestdeutscher Keramikpreis (SWDKP)

Dieser Keramikpreis ist durch eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung ins Leben gerufen wurden und wird jetzt erstmalig in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben.

Prämiert werden mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 EUR zwei herausragende keramische Positionen, die eine künstlerisch und ästhetisch anspruchsvolle Bearbeitung und / oder Umsetzung vorweisen.
Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich – ohne Altersgrenze.

Der Keramikpreis fördert das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik und positioniert das künstlerische Schaffen der Preisträger / Preisträgerinnen auf nationaler und internationaler Ebene.

Teilnahmeberechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler, deren Material Ton / Porzellan ist und die Wohnsitz, Werkstatt oder Atelier in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz haben. Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online.

Die Onlineanmeldung erfolgt über das Bewerbungsportal www.swd-keramikpreis.de auf der Website des Keramikmuseums Westerwald www.keramikmuseum.de und ist bis zum 28. Februar 2017 freigeschaltet. Das Formular muss vollständig ausgefüllt werden sowie die korrekten Daten der Künstler und Künstlerinnen beinhalten.

Die eingereichten Arbeiten werden juriert und im Rahmen einer Ausstellung im September 2017 im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen und anschließend im Mai 2018 im Museum beim Markt in Karlsruhe (Außenstelle des Badischen Landesmuseums) präsentiert.

Beginn der Onlinebewerbung - 1. Februar 2017
Ende der Onlinebewerbung - 28. Februar 2017

Termin Objektjury: 24. Juli 2017

Jury:
Dr. Joanna Flawia Figiel, Badisches Landesmuseum Karlsruhe | Dr. Verena Titze, SV SparkassenVersicherung | Dr. Maria Schüly, Kuratorin im Förderkreis Keramikmuseum Staufen e.V.| Künstler, Keramiker, Bildhauer, Akademie München | Monika Gass, Keramikmuseum Westerwald

Die Ausschreibung ist auch auf den folgenden Homepages der Kooperationspartner herunterzuladen:

www.kunsthandwerk.de

www.keramikmuseum.de

www.landesmuseum.de

Stipendium Rolf Lindner

10. artthuer - Kunstmesse Thüringen

Der Kunstpreis der artthuer 2016 geht an

Rolf Lindner

Stipendium Rolf Lindner

10. artthuer - Kunstmesse Thüringen

Der Kunstpreis der artthuer 2016 geht an

Rolf Lindner

In Würdigung des Künstlerischen Gesamtwerkes wurde Rolf Lindner am Samstag den 5. November mit dem Preis der Thüringer Staatskanzlei und der SV SparkassenVersicherung ausgezeichnet.

Die Jurybegründung lautet:

"Die Jury hat einen Preisträger nominiert, dessen Werk sich am Ende der Entscheidungsfindung deutlich hervorgehoben hat. Seine seit Jahrzehnten in Thüringen künstlerisch etablierte Arbeit hat nie an Kreativität, Leidenschaft und Kraft verloren. Sie setzt bis heute Maßstäbe und gibt Impulse für das kunsthandwerkliche Schaffen. Dabei knüpfen seine Arbeiten an traditionelle Formen an, die er konsequent fortzuentwickeln weiß.

Sein Oeuvre umfasst von Anbeginn vor allem zahlreiche Schmuckobjekte und Emaillearbeiten. Sie zeugen von einem klaren Formenverständnis und einem sensiblen Umgang mit verschiedenen Materialien. Sowohl seine Schmuckstücke als auch seine Emaillearbeiten leben von einem intensiven Spannungsverhältnis zwischen Klarheit und Experimentierfreude.

Dies zeigt sich sowohl an seinen emaillierten Eckkompositionen, die gestisch der Formensprache der abstrakten Malerei verhaftet sind, als auch in seinen konkret konstruierten Motiven seiner Emaillekunst. Diese Bildmodi spiegeln sich auch in seinem Schmuckdesign wider."

Am Freitag, den 4. November wurde der Kunstpreis durch folgende Personen juriert:

Reiner Ende (Maler, Grafiker)
Dr. Lutz Unbehaun, Direktor Thüringer Landesmuseum Heidecksburg
Nadine Steinacker, Kunsthistorikerin, Kunsthaus Apolda Avantgarde
Sabine Rittweger, Malerin, Grafikerin, Kunstpreisträgerin 2014
Dr. Verena Titze, Leiterin Kulturförderung, SV SparkassenVersicherung

Weitere Informationen zu Rolf Lindner und zur artthuer:

www.ro-li.de
www.kunstmesse-thueringen.de

Abb.: v.l.n.r.:
Urkundenübergabe, Roland Oppermann (Mitglied des Vorstandes SV) Rolf Lindner (Künstler), Dr. Babette Winter (Staatssekretärin für Kultur und Europa
Foto: Volker Hielscher, © VBKTh

Stipendium Sebastian Weise

10. artthuer - Kunstmesse Thüringen

Vergabe des
Reisestipendiums anlässlich des Jubiläums an

Sebastian Weise

Stipendium Sebastian Weise

10. artthuer - Kunstmesse Thüringen

Vergabe des
Reisestipendiums anlässlich des Jubiläums an

Sebastian Weise

Mit dem Jubiläum der 10. Kunstmesse Thüringens artthuer gab es nicht nur einen neuen Messestandort und ein neues Layout vom Verband Bildender Künstler Thüringen (VBKTh), sondern auch einen singulären Preis auszuloben. Anlässlich der 10. artthuer vergab die SV SparkassenVersicherung ein exklusives und einmaliges Reisestipendium. Es dient dazu, das Reisen für die eigene künstlerische Arbeit zu nutzen und/oder neue Projekte zu entwickeln.

Am Freitag, den 4. November wurde das Reisestipendium an Sebastian Weise vergeben.
Die drei Jurorinnen Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland, Beate Borchard und Dr. Verena Titze schicken 2017 den Fotografen zu Fuß durch Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, um auf Luthers Wegen zu wandern.

In seiner Bewerbung heißt es:
"Im kommenden Jahr wird in Deutschland das 500. Jubiläum von Luthers Thesenanschlag in Wittenberg und damit das der Reformation gefeiert. Ich will mich - inmitten aller Feierlichkeiten und mit dem Blick hinter die Kulissen, aber auch abseits vom Trubel der geladenen Betrefflichkeit - auf den Weg machen. In einer zweimonatigen Pilgertour will ich einen großen Teil der Lutherwege erlaufen und mir fotografisch erarbeiten. Dabei treibt mich die Frage an, was Luther heute sehen würde, was ihn heute bewegt , was ihn heute erschüttern und erzürnen lassen würde. … "

Weitere Informationen zu Sebastian Weise und zur artthuer:

www.weisefotografie.de
www.kunstmesse-thueringen.de

Abb.: v.l.n.r.:
Urkundenübergabe, Dr. Angelika Steinmetz-Oppelland, Sebastian Weise, Dr. Verena Titze
Foto: Volker Hielscher, © VBKTh

Kunstmesse Kassel 2016

Vergabe des 2. SV Arbeitsstipendiums an

Charlotte Mumm

Kunstmesse Kassel 2016

Vergabe des 2. SV Arbeitsstipendiums an

Charlotte Mumm

Nachdem 2014 die erste Kasseler Kunstmesse gestartet ist, konnte die biennal stattfindende Künstlermesse nun zum zweiten Mal in der documenta-Halle Kassel (7.-9.10.16) ihre Türen öffnen.

Anlässlich dieser Messe vergab die SV SparkassenVersicherung ein Arbeitsstipendium in Höhe von 6.000 EUR. In diesem Jahr richtete sich die Ausschreibung des Arbeitsstipendiums an Künstlerinnen und Künstler der dreidimensionalen Kunst: Bildhauerei, Objektkunst und Installation.

Die Juroren Prof. Dr. Bernd Küster, Prof. Joel Baumann und der Kasseler Journalist Dirk Schwarze wählten Charlotte Mumm zur Preisträgerin.

In der Jurybegründung heißt es:

"Die Preisträgerin erarbeitet seit ihrem Studium an der Kunsthochschule Kassel vielfältige Skulpturen aus zwei- und dreidimensionalen Teilen verschiedenster Materialien. Dabei sucht sie nach plastischen Formulierungen, die sich sowohl mit Paradoxien als auch mit der Erfahrbarkeit von Raum und Oberfläche beschäftigen. Besonders hervorzuheben sind ihre Materialneugierde und das Ausprobieren alter und neuester Techniken sowie die Kombination von modernen und tradierten Materialien. Immer wieder spielen dabei die Farbe, das Gegensätzliche und Asymmetrische sowie verschiedene Oberflächen-strukturen eine Rolle.
In Ihrem Arbeitskonzept schaffte es die Preisträgerin einen Spannungsbogen zu erzeugen, der die Jury neugierig machte. Neugierig auf die skulpturalen Arbeiten im Raum, die aus zwei Arten von unterschiedlich farbigem Glas bestehen werden und als sog. Bleiglas-Collagen einer mehrfachen Bearbeitung unterzogen werden. Und neugierig auf ein skulpturales Spiel aus Glas und Licht, das nicht als Öffnung nach außen, sondern als ein Werk im Raum aufgestellt wird."

Im Arbeitskonzept von Charlotte Mumm heißt es zudem:

Das Interesse an Raum und Oberfläche führt mich zu dem facettenreichen, ästhetischen und uralten Oberflächenmaterial Glas.
Besonders faszinieren mich Bleiverglasungen, da sie sowohl malerisch als auch räumlich wirken und sich durch äußere Einflüsse im stetigen Wandel befinden. Es ist sowohl ein Spiel mit Licht, Farben, Formen als auch eine Überlagerung von Innen und Außen.
Ich möchte Glas-Collagen erarbeiten, die sich später in der Präsentation im Raum als Skulpturen manifestieren. Dabei werden zwei Typen von Gläsern zur Verwendung kommen: Das Neu-Antikglas - ein in traditioneller aber industrieller Fertigungstechnik geblasenes Glas und das Dichroitische Glas/Farbeffektglas - ein mit hochmodernen Techniken beschichtetes Glas, durch das bestimmte Wellenbereiche auf der Oberfläche reflektiert oder durchgelassen werden.
Das Neu-Antikglas wird mit der Technik der Glasmalerei mit Formen und Mustern bearbeitet und mit den dichroitischen Gläsern zu einem rhythmischen, graphischen Bild kombiniert und in Blei gefasst.

Weitere Informationen zu Charlotte Mumm:
www.charlottemumm.com

Abb.: Charlotte Mumm und Roland Oppermann, Mitglied des Vorstandes der SV SparkassenVersicherung, Foto: Regina Raab, Bad Wildungen

Stipendienprogramme & Kunstpreise - Caligari-Förderpreis 2016

Caligari-Förderpreis 2016

Stipendienprogramme & Kunstpreise - Caligari-Förderpreis 2016

Caligari-Förderpreis 2016

Auch in diesem Jahr förderte die SV SparkassenVersicherung Absolventen der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg mit einem der Caligari-Stifterpreise in Höhe von 5.000 Euro.

Zum 18. Mal wurde am 22. Februar 2016 die Caligari-Preisverleihung verliehen.
Elf Unternehmen und Firmen aus der Region vergaben die Stifterpreise an studentische Filmprojekte in den Kategorien szenischer Film, Dokumentarfilm, Werbung, Serie, Animation und Fernsehjournalismus.

Der Stifterpreis der SV SparkassenVersicherung ging an das Projekt "NADRYW" von Gatja Ginnow, Janett Lederer, Dominik Moos, Caroline Siegner, Ina Blus und Cathleen Otterbach.

Der Film "NADYRW oder Der Tag im Dezember der außergewöhnlich warm war" erzählt auf phantasievolle Weise die Geschichte des 10-Jährigen Jungpioniers Juri Malchow unmittelbar nach Auflösung der DDR im Jahre 1990. Juri steht kurz vor dem Aufstieg zu den Ernst-Thälmann-Pionieren. Seine Welt zerbricht, als er erfährt, dass mit dem Ende der DDR auch die Thälmannpioniere nicht mehr existieren. Daraufhin setzt er sich zum Ziel, die DDR zurückzuholen, um doch noch sein rotes Pioniertuch zu bekommen, und schafft es durch seinen unabänderlichen Willen, dem Dorf ein Stück seiner Identität zurückzugeben.

Seit 1999 organisiert und juriert der Förderverein der Filmakademie diesen Preis und unterstützt damit junge Filmemacher, ihre experimentelle Ideen und Geschichten bei knappen Produktionsbudgets in einen Film umzusetzen.

Im letzten Jahr vergab die SV zum ersten Mal einen Stifterpreis, den die jungen Studenten Alireza Hashempour, Valentin Kemmner und Moritz Mugler für ihr Animationsprojekt "Ein tiefer Zug" erhielten.

Die diesjährigen Sieger werden im Laufe des Jahres 2016 ihr Konzept umsetzen. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

http://www.filmakademie.de