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Ausstellungen

Stefan Geyer
"untitled (conversion)" 2017

ein Kooperationsprojekt mit der Kunsthochschule Kassel unter dem Namen "VerWertung"

anlässlich des 250jährigen Jubiläums der BRANDKASSE Kassel

Stefan Geyer
"untitled (conversion)" 2017

ein Kooperationsprojekt mit der Kunsthochschule Kassel unter dem Namen "VerWertung"

anlässlich des 250jährigen Jubiläums der BRANDKASSE Kassel

In Kooperation mit der Kunsthochschule Kassel wurde unter dem Stichwort "VerWertung" ein Kunst-am-Bau Wettbewerb ausgeschrieben, um den alten beleuchteten Schriftzug BRANDKASSE der ehemaligen Hessischen Brandversicherungsanstalt in ein Kunstprojekt einzubinden. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren gelang es dem Künstler Stefan Geyer die zehnköpfige Jury für seine Version einer verglasten drei Meter hohen Außenskulptur zu begeistern.

Als Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 250jährigen Bestehen der Kassler Brandkasse am 27. April 2017 wurde die Skulptur "untitled (conversion)" von Stefan Geyer feierlich durch den Künstler selbst, unserem SV Vorstandsmitglied Dr. Klaus Zehner und dem Direktor der KVK Klaus Werner enthüllt.

Stefan Geyer setzte seine Idee um, die Original-Buchstaben zu restaurieren und nach formalen Kriterien neu zu ordnen. Architektonisch orientiert sich die Arbeit am nebenstehenden Gebäude, dem alten "Brandkasse-Hochhaus", zu dessen Füßen die Skulptur nun verortet ist. Zuvor auf dem Dach dieses Hochhauses montiert, ist dieser Schriftzug nicht nur historisches Dokument der Brandkasse Kassel, sondern auch Zeugnis des wirtschaftlichen Wandels und einer städtischen Veränderung.

Die alten Lettern zeigen trotz Restaurierung Gebrauchsspuren, Dellen, Beulen und Ausbesserungen. Hierdurch schlägt das Projekt eine Brücke zwischen Tradition und Veränderung.

Die Funktion des ursprünglichen Leuchtens wurde ebenfalls nicht etwa eingeschränkt, sondern durch ein buntes Farbenspiel erweitert. Die Beleuchtung wurde wieder hergestellt und dank modernster LED-Technik durch farbiges Licht erweitert. So leuchtet die Arbeit mit Anbruch der Abenddämmerung in einem vierstündigen Rhythmus in unterschiedlichsten Farbkombinationen, die die BetrachterInnen allesamt in ihren Bann ziehen.

Zum Künstler Stefan Geyer

1987 in Göppingen geboren, studierte er von 2008 bis 2014 Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel bei Friederike Feldmann und Kerstin Drechsel und war 2015 Meisterschüler bei Johannes Spehr.

Mit seinen Arbeiten war er seit 2012 in verschiedenen Gruppenaus-stellungen vertreten, u.a. in Kassel, Recklinghausen, Hamburg und London. Stefan Geyer lebt und arbeitet in Berlin.

www.stefan-geyer.com

Text: Stefan Geyer / Silke Spatz
Fotos: Jens Distelberg | www.jensdistelberg.de

An der Ausschreibung und Umsetzung haben mitgewirkt:

der Künstler Stefan Geyer, Prof. Bernhard Balkenhol (Kunsthochschule Kassel), der Architekt Gerhard Greiner (HHS Planer + Architekten AG) sowie im Besonderen die Firma Harisch Werbetechnik. 
Ein großer Dank geht zudem an die KVK Kommunale Versorgungskasse, vor dessen Hochhaus das Kunstwerk aufgestellt werden konnte.


 

BEHERRSCH MICH!!
Die Schmalkalder Antithesen
Ein Bilderzyklus von Harald R. Gratz

3. Juni - 31. Oktober 2017

in der Schlosskirche der Wilhelmsburg zu Schmalkalden

Allgemeine Informationen:

Museum Schloss Wilhelmsburg
Schlossberg 9
98574 Schmalkalden

Telefon: +49 3683 403186
Telefax: +49 3683 601682
E-Mail: info@museumwilhelmsburg.de 
Webseite: www.museumwilhelmsburg.de

„Beherrsch mich!!“ ist der Titel einer temporären Bildinstallation in der Schlosskirche der Wilhelmsburg zu Schmalkalden, die am 3. Juni 2017 eröffnet wird.

An den Emporen der Schlosskirche werden aktuelle Bildtafeln des Malers Harald Rainer Gratz gezeigt, die er in Anlehnung an die ehemals in der Kirche befindliche Bildpredigt geschaffen hat. Ursprünglich wurde das einst polemisch päpstliche Tun mit den Werken Christi konfrontiert. Das 30 großformatige Arbeiten umfassende Konvolut von Harald R. Gratz lädt hingegen ganz aktuell zu einem Diskurs über fünfzehn aktuelle Lebensfragen ein, von den Machern streitbar „Schmalkalder Antithesen“ genannt.

Für die Thüringer Stadt ist diese künstlerische Idee der willkommene Anlass zu einem weit über die Bild-präsentation im Kirchenbau hinaus reichenden Projekt:

Im historischen Raum der altehrwürdigen Schlosskirche des weltbekannten Renaissanceschlosses werden in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Publikum die „Schmalkalder Antithesen“ diskutiert.

Dazu haben Experten als Referenten bereits ihr Kommen zugesagt. Darunter der streitbare Kulturmanager Bernd Kauffmann, der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, Erfurts Bischof Dr. Ulrich Neymeyer, der Schmalkalder Historiker Dr. Kai Lehmann, die Wissenschaftlerin und Leiterin des Archivs für Reformationsgeschichte Prof. Ute Lotz-Heumann und viele andere. Sie alle werden zu ausgewählten aktuellen Fragestellungen ihre Positionen zu den „Schmalkalder Antithesen“ vortragen, und ganz im Sinne des Reformationsgedankens mit den Gästen das Gespräch suchen.

Auch Dr. Stefan Korbach, Vorstandsmitglied der SV SparkassenVersicherung, wird einen Vortrag zum Thema "Wer sorgt für mich?" halten. Dieser findet am Samstag, den 23. September 2017 um 17:00 Uhr in der Schlosskirche der Wilhelmsburg zu Schmalkalden statt.

Die Eröffnung findet am Samstag, den 3. Juni 2017 um 17:00 Uhr statt.

Zu den Bildreden ist ein umfangreicher Text- und Bildband mit einem Vorwort der SV SparkassenVersicherung erschienen.

Film und Abbildung Startseite .: Axel Bauer, BEHERRSCH MICH!! Die Schmalkalder Antithesen, ein Bilderzyklus von Harald R. Gratz, Schlosskirche der Wilhelmsburg zu Schmalkalden, http://formplus.de/

Öffnungszeiten:

1.April - 31. Oktober:
täglich 10.00-18.00 Uhr
November - März:
Di.-So. 10.00-16.00 Uhr

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen:

Flyer

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Homepages:

www.facebook.com/events
www.kirchengemeinde-schmalkalden.de

10 Jahre Galerie Eigenheim

10 Jahre Galerie Eigenheim Katalogveröffentlichung
im Gärtnerhaus des Weimarhallenpark

am 27.05.2017

10 Jahre Galerie Eigenheim

10 Jahre Galerie Eigenheim Katalogveröffentlichung
im Gärtnerhaus des Weimarhallenpark

am 27.05.2017

VERANSTALTER

Galerie Eigenheim
Asbachstrasse 1 / 99423 Weimar
Linienstrasse 130 / 10115 Berlin
www.galerie-eigenheim.de

Informationen erhalten Sie unter:

www.galerie-eigenheim.de

10 JAHRE GALERIE EIGENHEIM – Katalogveröffentlichung
zur Museumsnacht in Weimar am 27.05.2017

Der 11 jährige Geburtstag der Galerie steht vor der Tür und wird anlässlich der Museumsnacht in Weimar, am Samstag, den 27.5. von 16 bis 0 Uhr im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks gefeiert.

Neben der Finissage der Ausstellung von Claus Bach "Von Herzen komment. Geschenke für Buchenwald" gibt es eine besondere Überraschung.

Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim stellt das Team von Eigenheim seinen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, 45€) vor.

Die Besucher können in 10 Jahren Eigenheim schwelgen, Ausstellungen zurück verfolgen, bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente einsehen und bei einer kühlen Bowle einen schönen Sommerabend im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks genießen.

Die SV SparkassenVersicherung förderte die Doppelausstellung zu 10 Jahre Galerie Eigenheim, die in der Weimarer Kunsthalle Harry Graf Kessler vom 9. Dezember 2016 bis 05. Februar 2017 stattgefunden hat.

Text: angepasster Pressetext, Galerie Eigenheim

Ausstellung von Manfred Mohr

Manfred Mohr
VOM RHYTHMUS ZUM ALGORITHMUS

09.04.2017 - 02.07.2017

Pforzheim Galerie

Ausstellung von Manfred Mohr

Manfred Mohr
VOM RHYTHMUS ZUM ALGORITHMUS

09.04.2017 - 02.07.2017

Pforzheim Galerie

Allgemeine Informationen:

Kontakt:
Pforzheim Galerie
Bleichstraße 81
75173 Pforzheim
Tel: 07231 39 37 79

Öffnungszeiten:
Mi und Sa 14 - 17 Uhr
So 10 - 17 Uhr

Zum 80. Geburtstag von Manfred Mohr richtet die Pforzheim Galerie eine große Retrospektive ein, welche dem Künstler gewidmet ist.

In der Ausstellung "Vom Rhythmus zum Algorithmus" zeigt der Künstler einen Querschnitt
seines Schaffens – von den Anfängen bis hin zu aktuellen Arbeiten.

1957 - 1961 besuchte Manfred Mohr die Kunst + Werkschule in Pforzheim und absolvierte dort auch eine Goldschmiedelehre. "Es besteht meines Erachtens eine enge Interdependenz zwischen der Pforzheimer Industriegeschichte und der bildenden Kunst aus der im Laufe zweier Jahrhunderte viele profilierte Pforzheimer Kunstschaffende und eben auch ich, hervorgegangen sind. Obwohl ich mich von dieser handwerklichen Tradition sozusagen losgesagt habe und mich einer anderen technologischen Idee, nämlich die Verwendung des Computers in meiner Kunst zugewandt habe, gab mir mein technisches Wissen und Können immer eine solide Grundlage. Mein in den 1960er Jahren erträumtes Anliegen, mit Algorithmen eine rationale Kunst zu schaffen, die aus einer nicht visuellen Logik ein visuelles Resultat erschafft, ist inzwischen eine weltweit akzeptierte Realität geworden." (Manfred Mohr)

Bereits 1969 setzte Manfred Mohr den Computer ein und entwickelte seine algorithmische Kunst. 1968 war er Mitbegründer des Seminars "Kunst und Informatik" an der Universität Vincennes in Paris und hatte im "ARC – Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris" 1971 die erste Einzelausstellung in einem Museum mit Arbeiten, die vollständig von einem Computer hergestellt waren.

Die Eröffnung findet am Sonntag, den 9. April 2017 um 11:30 Uhr statt.

Abb.: Manfred Mohr, "P-330-F", 1980, Acryl auf Leinwand, 70 x 140 cm.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Künstlers:

www.emohr.com

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen:

Flyer

Mein Mai ist grün mit gelben Punkten

„Mein Mai ist grün mit gelben Punkten“

Präsentation des 18. Kalenders der Hochschule RheinMain

25. November - 2. Dezember 2016

Mein Mai ist grün mit gelben Punkten

„Mein Mai ist grün mit gelben Punkten“

Präsentation des 18. Kalenders der Hochschule RheinMain

25. November - 2. Dezember 2016

Allgemeine Informationen:

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9-18 Uhr

Eintritt frei

Adresse:
AtriumGalerie
der SV SparkassenVersicherung
Bahnhofstraße 69
65185 Wiesbaden

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter:

www.hs-rm.de

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen:

Flyer

Am Freitag, den 25. November um 17.00 Uhr wird der 18. Kalender der Hochschule RheinMain in der AtriumGalerie der SV SparkassenVersicherung der Öffentlichkeit präsentiert. 

„Mein Mai ist grün mit gelben Punkten“ – unter diesem Motto steht der Ganzjahresbotschafter, der durch eigenwillige Kompositionen und Bildwelten wirkt. Konzipiert und entwickelt wurde das Kalender-Konzept von Lars Alexander Cellini, der als Student der Hochschule RheinMain die Idee hatte, das Sujet der Synästhesie zum thematischen Gegenstand und Motiv des Kalenders zu machen. Dabei handelt es sich um eine Begabung, die zu kreativen Höchstleitungen befähigen kann, weil ein Sinnesreiz die zusätzliche Wahrnehmung eines weiteren Sinnesreizes auslöst. Die am häufigsten ausgelöste Parallelwahrnehmung ist die Zuordnung eines Buchstabens oder einer Zahl zu einer Farbe. Da es mehr als 60 verschiedene Varianten der Synästhesie gibt, hält die Präsentation der 12 Kalenderblätter vielfältigste und überraschende Gestaltungen bereit.

Produziert wurde der Kalender im Team mit Prof. Gregor Krisztian, dem Fotografenmeister Stanislaw Chomicki und Dipl.-Des. (FH) Kai Staudacher. Ein bewährtes Trio, welches seit vielen Jahren den Kalender der Wiesbadener Hochschule RheinMain zusammen mit den Studierenden zu einem erfolgreichen Kommunikationselement entwickelt hat. Die Designs erhalten Preise und Auszeichnungen auf internationalen Wettbewerben wie der Kalenderschau Stuttgart „gregor international award“, dem größten Kalenderwettbewerb der Welt, oder dem World Calendar Award (USA) und dem Japan Calendar Award.

Die SV AtriumGalerie der SparkassenVersicherung präsentiert zum ersten Mal den neuen Hochschulkalender und zeigt in der Begleitausstellung bis zum 2. Dezember weitere Kalenderkonzepte von Studierenden sowie weltweit ausgezeichnete Kalender der Hochschule RheinMain.

Termin: Freitag, 25. November 2016, 17 Uhr

Ort: AtriumGalerie der SV SparkassenVersicherung, Bahnhofstraße 69, 65185 Wiesbaden

Um Anmeldung zur Eröffnung wird unter der Telefonnummer 0611 178 49041 gebeten.

 

THE GASPING SOCIETY

Ulrike Theusner
Zeichnungen und Druckgrafik

Angermuseum Erfurt | Grafikkabinett
10. November 2016 bis 22. Januar 2017

THE GASPING SOCIETY

Ulrike Theusner
Zeichnungen und Druckgrafik

Angermuseum Erfurt | Grafikkabinett
10. November 2016 bis 22. Januar 2017

Allgemeine Informationen:

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10-18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 6,- €, ermäßigt 4,- €
An jedem ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei.

Adresse:
Kunstmuseen der Stadt Erfurt
Angermuseum
Anger 18, 99084 Erfurt
Telefon (0361) 655 1640, Fax (0361) 655 1695
angermuseum@erfurt.de

Das Grafikkabinett in Erfurt zeigt ab 10. November die eindrucksvolle Serie THE GASPING SOCIETY
von Ulrike Theusner:

"Ulrike Theusner besitzt eine ungewöhnliche Begabung für die Kunst des Zeichnens. Die Fähigkeit einer starken zeichnerischen Auffassungsgabe ist in ihren Arbeiten gekoppelt mit einer ebenso starken Einbildungsgabe. Das Gesehene wird scheinbar mühelos in grafische Spuren übersetzt, die einen hohen Wiedererkennungs- und Identifikationswert haben. Zugleich gehen die Anteile des "Studiums", also die Verarbeitung des jeweils Gesehenen, unterschiedslos in die Anteile des "Ingeniums" über, die als Früchte der Einbildungs- bzw. der bildnerischen Erfindungsgabe dem "Studium" erst die richtige Würze geben. Und noch ein drittes Moment kommt hinzu: Die grafischen oder malerischen Spuren weisen einen hohen Grad an Selbstbezüglichkeit auf, sie wirken in einem Maße formbildend, dass ich mich der Faszination ihrer Form kaum entziehen kann. In diesem Sinne erscheint alles "Studium" mit einer ästhetischen Souveränität erfasst, die mich durchaus an die Klassiker der psychologisierenden Zeichnung denken lässt, die Künstler der Renaissance und des Barock."

Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor Kunstmuseen Erfurt

Ulrike Theusner wurde 1982 in Frankfurt/Oder geboren, studierte von 2002 bis 2008 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar bei den Professoren Liz Bachhuber, Peter Heckwolf und Norbert Hinterberger (Diplom) sowie an der École des Beaux Art „Villa Arson“ Nizza bei Noel Dolla und Pascal Pinaud. Seit 2008 ist sie als freischaffende Künstlerin in Berlin, Leipzig, Weimar und New York tätig und erhielt 2010 den 1. Preis der European Contemporary Print Triennial Toulouse. 2015 erfolgte die Realisierung zahlreicher Zeichnungen für repräsentative Publikationen der Bayerischen Staatsoper, München. Ihre Zeichnungen und druckgrafischen Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 10. November 2016 um 18 Uhr im Angermuseum Erfurt eröffnet.

Abb.: Ulrike Theusner, Diener, Gasping Society, Tusche auf Papier, 70 x 50 cm, 2016
Ulrike Theusner, Moritzplatz, Gasping Society, Tusche auf Papier, 70 x 50 cm, 2016

Informationen zur Ausstellung und den Begleitveranstaltungen erhalten Sie unter:

www.angermuseum.de
www.ulrike-theusner.de

Den Flyer zur Ausstellung können Sie demnächst hier einsehen:

Flyer

Ausstellungen - Bund freischaffender Künstler

Bund freischaffender Bildhauer
Baden-Württemberg

vom 8. April bis 29. Mai 2016

im Regierungspräsidium Karlsruhe

Ausstellungen - Bund freischaffender Künstler

Bund freischaffender Bildhauer
Baden-Württemberg

vom 8. April bis 29. Mai 2016

im Regierungspräsidium Karlsruhe

Allgemeine Informationen:

Öffnungszeiten: Di-So 11.00-18.00 Uhr│Mo. geschlossen

Eintritt frei

Regierungspräsidium am Rondellplatz
Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter:

www.bfb-bw.de

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen:

Flyer

Der Bund freischaffender Bildhauer Baden-Württemberg (BfB) ist ein Zusammenschluss namhafter, in Baden Württemberg lebender Bildhauer. Als Berufsverband steht der BfB seit 1972 für künstlerische Vielfalt, Qualität und Professionalität. Derzeit zählt der BfB mehr als 40 Mitglieder, von denen 24 Bildhauer eine Auswahl ihrer künstlerischen Arbeit im Regierungspräsidium Karlsruhe präsentieren. Dieser Einblick in das Schaffen der Baden-Württembergischen Bildhauer führt die enorme Vielfalt von Materialien und Formen vor Augen. Dadurch kann der Besucher nicht nur die Bandbreite von Werkstoffen und deren inhärente Bildwerke nachempfinden, sondern die plastische Heterogenität und Ausdruckformen erleben.

Künstler der Ausstellung

• Walter Bausenhart • Jörg Bollin • Claudia Dietz • Thomas Dittus • Heike Endemann • Werner Ewers • Birgit Feil • Michaela A. Fischer • Christel Friedmann • Susanna Giese • Hans Ginter • Uli Gsell • Barbara Jäger • Martina Lauinger • Beate Leinmüller • Birgit Rehfeldt • OMI Riesterer • Ulrich Sälzle • Jörg Siegele • Frank Teufel • Christoph Traub • Ralf Weber • Bernd Zimmer • Roswitha Zimmerle-Walentin •

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 7.4. 2016 um 18 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz Karlsruhe eröffnet.

Abb.: Susanna Giese, o.T., Holz, Beton und OMI Riesterer, Stehend Glänzend, 2013, Alu
Abb. Startseite: Martina Lauinger, Knoten, Eisen

Ausstellungen - Befreite Moderne

BEFREITE MODERNE

Kunst in Deutschland 1945 bis 1949

vom 14.02.2016 bis 08.05.2016

Stadtmuseums Hofheim am Taunus

Ausstellungen - Befreite Moderne

BEFREITE MODERNE

Kunst in Deutschland 1945 bis 1949

vom 14.02.2016 bis 08.05.2016

Stadtmuseums Hofheim am Taunus

Allgemeine Informationen:

Öffnungszeiten:
Di: 10.00 bis 13.00 Uhr │ Di - Fr: 14.00 bis 17.00 Uhr
Sa -So: 11.00 bis 18.00 Uhr │ Mo: geschlossen

Stadtmuseum Hofheim am Taunus, Burgstraße 11, 65719 Hofheim am Taunus, Tel.: 06192 900305

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter:

www.hofheim.de

Facebook:

www.facebook.com/stadtmuseum.hofheim

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen:

Flyer

BEFREITE MODERNE

Wie malen, wenn die Welt in Trümmern liegt? 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und des NS-Regimes werden ausgewählte Kunstwerke vorgestellt, die ausgehend vom historischen Wendepunkt des Jahres 1945 entstanden sind.

Mit mehr als siebzig Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Fotografien und Zeitdokumenten von 32 Künstlerinnen und Künstlern, nähert sich die Ausstellung der unmittelbaren Nachkriegszeit an, einer Zeit, in der unter dem Diktat der alliierten Besatzungsmächte die gesellschaftspolitische Neuordnung Deutschlands neu verhandelt wurde.

Nach Jahren der Verfemung und Ausgrenzung beflügelte die wieder gewonnene künstlerische Freiheit ein Aufleben der Moderne. Trotz Trümmern und Ruinen, Verlusten und Entbehrungen erwiesen sich diese Jahre als künstlerisch produktiv und vielfältig, auch wenn es zahlreiche Widerstände zu überwinden galt.

Vor dem Hintergrund der erfahrenen historischen Zäsur suchten die überlebenden und im Land verbliebenen Künstlerinnen und Künstler die Moderne weiterzuführen, dabei auch neue Ansätze und einen Anschluss an die Kunst der Nachbarländer zu finden. Heute vielfach vergessene KünstlerInnen der „ersten Stunde“ und künstlerische Ansätze werden vorgestellt, die sowohl gegenständliche und surreale Tendenzen, abstrakte Formfindungen und experimentelle Aufbrüche umfassen.

Im Angesicht von Gewalt und Tod, Mangel und Not überrascht die Vielfalt an Werken, künstlerischen Ansätzen und Techniken. Überschattet wurde die wieder erlangte Freiheit indes schon bald von den ideologischen Spannungen zwischen den Westalliierten und der ehemaligen Sowjetunion sowie dem Richtungsstreit um gegenständliche und abstrakte Kunst.

Künstler der Ausstellung

• Carl Barth • Heinz Battke • Willi Baumeister • Max Beckmann • Julius Bissier • Rolf Cavael • Joseph Fassbender • Gerhard Fietz • Edvard Frank • Werner Gilles • Karl Otto Götz • Bruno Goller • Thomas Grochowiak • Hans Hartung • Werner Heldt • Marta Hoepffner • Karl Hofer • Otto Hofmann • Karl Kunz • Jean Leppien • Fritz Levedag • Jeanne Mammen • Georg Meistermann • Oskar Moll • Erich Mueller-Kraus • Rolf Müller-Landau • Ernst Wilhelm Nay • Ludwig Gabriel Schrieber • Bernard Schultze • Heinrich Siepmann • Heinz Trökes • Theodor Werner •

Text: Pressemeldung zur Ausstellung vom Magistrat der Stadt Hofheim am Taunus, Stadtmuseum/Stadtarchiv, Dr. Eva Scheid.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 14.02.2016 um 16.00 Uhr eröffnet.


Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Abb. Rolf Müller-Landau, Der kleine Katzenhai, 1947, Öl auf Leinwand, Dr. Albrecht und Bärbel Müller, Nachlass Rolf Müller-Landau, Heuchelheim, © 2016, Foto: Rolf Goosmann, Bad Bergzabern

Abb. Startseite: Außenansicht Stadtmuseum Hofheim, Foto: Herbert Fischer, Frankfurt

 

Ausstellungen - UTOPIEdocumenta

UTOPIEdocumenta – unverwirklichte Projekte aus der Geschichte der documenta

vom 31.10.2015 bis 14.02.2016

erste Wechselausstellung im neuen Geschichtsturm des Stadtmuseums Kassel

Ausstellungen - UTOPIEdocumenta

UTOPIEdocumenta – unverwirklichte Projekte aus der Geschichte der documenta

vom 31.10.2015 bis 14.02.2016

erste Wechselausstellung im neuen Geschichtsturm des Stadtmuseums Kassel

Allgemeine Informationen:

Öffnungszeiten: Di bis So: 12.00 bis 17.00 Uhr │ Mi: bis 20.00 Uhr │ Mo: geschlossen

Eintritt frei

Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz 16, 34117 Kassel

Informationen und Einblicke erhalten Sie unter: 

www.kassel.de

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier einsehen: 

Flyer

Die Ausstellung zum Abschluss des Jubiläums 60 Jahre documenta erinnert beispielhaft an 18 faszinierende Projekte international bekannter Künstler und Künstlergruppen zwischen documenta 5 und documenta 13. Sie blieben Utopien, die dennoch die Idee der Vollendung in sich tragen und die ästhetischen Strategien ihrer Zeit spiegeln. 

Der Kurator Dr. Harald Kimpel hat für die erste Ausstellung im neu gebauten Geschichtsturm des Stadtmuseums wertvolle Exponate aus aller Welt zusammengetragen.

Jede documenta hinterlässt ein Erbe aus Unerledigtem: Planungen, die durch vielfältige Verhinderungen über die Konzeptphase nicht hinausgelangten, Ideen für bereits als documenta-Exponate akzeptierte Installationen, die in unterschiedlichen Stadien der Ausarbeitung steckengeblieben sind – uneingelöste Versprechen aus mehreren Jahrzehnten Institutionsentwicklung. Im Schatten der realisierten Ereignisse wartet eine bis heute unsichtbare Fast-documenta.

Dieses unausgeschöpfte Kreativitätsreservoir in Ansätzen sichtbar zu machen, ist das Ziel der Dokumentation UTOPIEdocumenta. Gezeigt wird also, was die documenta nicht gezeigt hat.

Anlässlich des Jubiläums 60 Jahre documenta widmet sich die Ausstellung dieser bisher unbekannten Dimension der Institutionsgeschichte. Indem sie solchen Projektschicksalen nachspürt, arbeitet sie ein ungeschriebenes Kapitel der documenta-Geschichte auf. Sie nimmt das Unvollendete als  eigenständige Kunstgattung ernst: als eine Noch-Nicht-Kunst oder eine Kunst des Noch-Nicht. An diesem kreativen Überschuss soll das Unverwirklichte im Verwirklichten sichtbar werden.

UTOPIEdocumenta zeigt die mediale Vielfalt, in der sich die Planungen materialisiert haben. Entwürfe, Skizzen, Fotografien, Modelle und Pläne zu 18 ausgewählten Projekten international bekannter Künstler und Künstlergruppen zwischen documenta 5 und documenta 13 dokumentieren das utopische Potential der Kasseler Weltkunstausstellungen. Wo sich das Material nicht mehr im Besitz der Produzenten befindet, ist es in Privatsammlungen, Museen, Galerien und Künstlernachlässe eingegangen. Hinzu kommen die reichhaltigen Bestände des documenta Archivs, in denen sich zahlreiche Ansätze für ungekannte Kunstwerke versteckt halten.

Projekte von Archigram, Coop Himmelb(l)au, Guillermo Faivovich & Nicolás Goldberg, Gindullis Air & Space Lines, Helen Mayer Harrison & Newton Harrison, Haus-Rucker-Co, Stephan Huber, Dani Karavan, Martin Kippenberger, Renata Lucas, Gordon Matta-Clark, Barry Le Va, George Trakas, Wolf Vostell, Hannsjörg Voth und Arnold Bode.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband im Verlag für moderne Kunst, Wien.

Text: Auszug aus der Pressemeldung

Abb. Dani Karavan „Projekt für Friedrichsplatz“, documenta 8, 1987