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Sparkassen Versicherung Kompakt

SV Kompakt: Profil und positionen

2017 war ein sehr gutes Jahr für die SV. Es gibt drei Faktoren, die wesentlich dazu beigetragen haben: wirtschaftliche Stärke, zeitgemäße Produkte und gute Beratung. 2018 bleibt spannend. Uns werden weiterhin die Themen Niedrigzinsen, Digitalisierung und die Umsetzung regulatorischer Vorgaben stark beschäftigen. Im Zentrum stehen aber unsere Kunden. Gemeinsam mit unseren Partnern und Eigentümern – den Sparkassen – sowie mit unseren Verbundunternehmen sind wir für unsere Kunden gut aufgestellt.

Das Geschäftsjahr 2017

Der SV Konzern blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Auf Konzernebene erreichte die SV ein sehr erfreuliches Jahresergebnis von 281,9 Millionen Euro (137,6). Die gebuchten Bruttobeiträge im Konzern sanken zwar um 3,9 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,36), sie liegen aber auf dem guten Niveau von 2015. Grund dafür war der erwartete Rückgang des volatilen Geschäfts mit Einmalbeiträgen in der Altersvorsorge nach einem extrem starken Vorjahr. Der Gebäudeversicherer bewies 2017 mit einem Jahresergebnis von 49,6 Millionen Euro (42,4) erneut seine Stärke. In den Schaden-Unfallversicherungen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 3,9 Prozent und liegen erstmals bei 1,51 Milliarden Euro (1,45). Das Geschäft mit der Altersvorsorge ging bei der SV wie im Gesamtmarkt zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung sanken um 9,8 Prozent auf 1,72 Milliarden Euro (1,91). Die laufenden Beiträge blieben mit 983,4 Millionen Euro auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Rund 130.000 Vorsorgeverträge wurden bei der SV abgeschlossen. Gefragt waren vor allem Rentenversicherungen sowie Produkte der betrieblichen Altersversorgung.

Blick in die Regionen – Flüsse als Lebensadern

Auf den Titelseiten unserer Geschäftsberichte und unseres Nachhaltigkeitsberichts zeigen wir bedeutende Flüsse, die durch unser Geschäftsgebiet fließen. Rund 20 Millionen Menschen wohnen im „SV-Land“, das sich vom Bodensee bis in den Thüringer Wald erstreckt. Seit 1758 – also nun 260 Jahre – ist die SV als zuverlässiger und starker Partner für die Menschen in ihren Regionen da. Die SV ist ein modernes Unternehmen, das weiß, dass wirtschaftlicher Erfolg und regionales Bewusstsein zusammengehören, das die aktuellen Themenstellungen kennt und den Zukunftsmärkten offen begegnet. Die SV ist ein attraktiver Arbeitgeber mit interessanten und modernen Jobs für agile Menschen. Lesen Sie dazu mehr in unserem Magazin.

SparkassenVersicherung Magazin

Flussromantik und Industrie

Erst seit 1905 fließt der Neckar durch Stuttgart, in diesem Jahr wurde Cannstatt mit Stuttgart vereint. Der 362 Kilometer lange Fluss ist vom Zusammenfluss mit der Fils bis zur Mündung in Mannheim schiffbar. Das gesamte Neckartal von Plochingen bis Stuttgart ist heute vollständig industrialisiert und verstädtert, mit Betonwänden begradigt. Von Flussromantik keine Spur. Die stellt sich erst wieder in den steilen Tälern flussabwärts ein.

SV Zahlen auf einen Blick

Lines

Kunden

0,0

Millionen Kunden

Verträge

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Millionen Verträge
Mitarbeiter 5000 Mitarbeiter
Filialen 354 Eigene Agenturen
Money 0
Milliarden Euro Beitragseinnahmen
Pfeil
Versicherungsleistungen 0
Milliarden Euro Versicherungsleistungen

Marktführer in der
Gebäudeversicherung
in den Regionen

1 Marktführer in Gebäude-Versicherung

Wir sind zweitgrösster
Anbieter von Gewerblichen
Feuerversicherungen

2 zweitgröster anbieter von Gewerblichen Feuerversicherungen

Wir sind drittgrößter
Öffentlicher Versicherer

3 Drittgrößter Öffentlicher Versicherer

Wir sind Viertgrößter
Sachversicherer

4 Drittgrößter Sachversicherer
Strategisches Kapitalanalgemanagement

SV Konzern

Privatschutz – Ein Erfolgsprodukt

SV GEBÄUDEVERSICHERUNG

Demografischer Wandel

SV LEBENSVERSICHERUNG

Ökonomie, Ökologie, Soziales

SV NACHHALTIGKEIT

SV Vorstand

Ausblick

Das SV lab besteht aus Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen. Diese Mischung ermöglicht innovatives Arbeiten von der Produktentwicklung über den Kundenservice bis hin zum Vertrieb. Foto: v.l. Michael Mittwich, Marvin Messenzehl, Dominik Schütz, Alica Münch, Patrick Flamm, Andreas Reiche, es fehlt: Marco Gottwald

SV ERZIELT GUTE ERGEBNISSE IN SCHADEN / UNFALL UND IN DER ALTERSVORSORGE

Der SV Konzern blickt auf ein gutes Geschäftsjahr. Auf Konzernebene erreichte die SV nach IFRS ein sehr erfreuliches Jahresergebnis nach Steuern von 281,9 Millionen Euro (137,6). Der Gebäudeversicherer bewies 2017 mit einem HGB-Jahresergebnis von 49,6 Millionen Euro (42,4) erneut seine Stärke.

SEHR GUTE NOTEN FÜR DIE BERATUNGSQUALITÄT

 

Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft im Konzern sanken zwar um 3,9 Prozent auf 3,23 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,36), sie liegen aber auf dem guten Niveau von 2015. Grund dafür war der erwartete Rückgang des volatilen Geschäfts mit Einmalbeiträgen in der Altersvorsorge nach einem extrem starken Vorjahr. In den Schaden-Unfallversicherungen stiegen die gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft um 3,9 Prozent und liegen erstmals bei 1,51 Milliarden Euro (1,45). Der Gebäudeversicherer entwickelte sich deutlich besser als der Markt. Die Beiträge wuchsen vor allem in den privaten Sachversicherungssparten Wohngebäude, Hausrat sowie in Unfall und Kraftfahrt. Das Neugeschäft nach Bestandsbeitrag liegt mit 98,2 Millionen Euro (99,2) weiterhin auf dem guten Vorjahresniveau. Auf der Schadenseite sanken die Ausgaben um 5,8 Prozent auf 1.044,6 Millionen Euro (1.109,1), hier machen sich geringere Unwetterschäden und das gute Schadenmanagement bemerkbar.

Das Geschäft mit der Altersvorsorge ging bei der SV wie im Gesamtmarkt zurück. Die gebuchten Bruttobeiträge in der Lebensversicherung sanken um 9,8 Prozent auf 1,72 Milliarden Euro (1,91). Die laufenden Beiträge blieben mit 983,4 Millionen Euro auf dem sehr guten Vorjahresniveau. Rund 130.000 Vorsorgeverträge wurden bei der SV abgeschlossen. Gefragt waren vor allem Rentenversicherungen sowie Produkte der betrieblichen Altersversorgung.

Gute Kapitalerträge in schwierigem Umfeld erzielt

Die SV erzielte mit 984,2 Millionen Euro (1.073,3) ein sehr erfreuliches Kapitalanlageergebnis. Dazu trugen ausnahmslos alle Anlageformen bei. Der SV Konzern weist nach IFRS eine gute Kapitalanlagerendite in Höhe von 3,8 Prozent auf (4,4). Die HGB-Nettoverzinsung der SV Lebensversicherung und der SV Gebäudeversicherung liegen bei 4,2 Prozent bzw. 2,8 Prozent. Der Kapitalanlagebestand nach IFRS stieg deutlich auf 26,1 Milliarden Euro (25,1). Die SV zählt damit zu den großen institutionellen Anlegern in Deutschland.

SEHR GUTE NOTEN FÜR FAIRNESS

 

SV baut Investments in alternative Anlagen aus

Sämtliche Vermögenswerte sind so anzulegen, dass Sicherheit, Qualität, Liquidität und Rentabilität des Portfolios als Ganzes sichergestellt werden kann. In annähernd 30 verschiedene Anlageklassen wird investiert. Der überwiegende Teil ist in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Hinzu kommen Aktien, Private Equity, Immobilien und auch immer mehr Alternative Investments wie Wald, Fotovoltaik oder Infrastruktur. Die SV baut diesen Bereich seit Jahren kontinuierlich aus. Aktuell legt die SV rund 515,6 Millionen Euro (468,7), das sind rund 1,9 Prozent ihrer Kapitalanlagen, dort an.

SV ist sicheres und finanzstarkes Unternehmen

Die SV ist solide und sicher aufgestellt. Ende 2017 weisen sowohl die SV Gebäudeversicherung als auch die SV Lebensversicherung eine Bedeckung deutlich über den geforderten 100 Prozent aus. In der SV Gebäudeversicherung wird das Risikoprofil durch den großen Elementarbestand und daraus resultierend das Risiko aus Naturgefahren dominiert. Trotz dieser Sondersituation weist die SV Gebäudeversicherung eine SCR-Quote von 258 Prozent aus und ist damit auch unter Solvency II komfortabel überdeckt. In der SV Lebensversicherung ist die SCR-Quote mit 563 Prozent sogar noch etwas höher. Da die Quote allerdings aufgrund der Langfristigkeit des zugrunde liegenden Geschäfts stark vom aktuellen Zinsumfeld abhängt, hat der Gesetzgeber hier einen schrittweisen Übergang in die neue Aufsichtswelt ermöglicht. Auch die SV macht von diesen sogenannten Übergangsmaßnahmen Gebrauch. Die Bedeckung war im Geschäftsjahr auch jederzeit ohne Anwendung dieser Übergangsregeln gewährleistet. Detaillierte Erläuterungen zur Solvenzsituation gibt es in den Berichten über die Solvabilität und Finanzlage.

SV ist faires Unternehmen

Im Oktober 2017 wurde der „Deutsche Fairness-Preis“ vom Deutschen Institut für Service-Qualität und dem Nachrichtensender n-tv in Berlin verliehen. Die SV konnte ihren Siegerplatz aus 2016 erfolgreich verteidigen. Zum zweiten Mal in Folge ist sie die Nummer 1 bei den Versicherern mit Vermittlernetz. Über die Preisträger haben mehr als 45.000 Kunden entschieden, die mehr als 500 Unternehmen in 40 Kategorien bewertet haben. Ausgezeichnet wurden Unternehmen, die sich gegenüber den Kunden besonders fair verhalten und damit in ihrer Branche Maßstäbe setzen. Im Mittelpunkt der Befragung stand die Zufriedenheit der Kunden beim Preis-Leistungs-Verhältnis, der Zuverlässigkeit und Transparenz. Die SV wurde in allen Punkten als weit überdurchschnittlich fair bewertet.

SV ist fit für IDD

Seit Februar 2018 gelten die neuen Anforderungen der Versicherungsvertriebsrichtlinie „Insurance Distribution Directive“ (IDD). Die IDD hat zum Ziel, den Verbraucherschutz nachhaltig zu stärken und strebt eine Mindestharmonisierung des Versicherungsvertriebsrechts auf europäischer Ebene an. Um eine Umsetzung der IDD sicherzustellen, arbeitete die SV intensiv an den Anforderungen in den Bereichen „Aus- und Weiterbildung“, „Beratung“, „Vergütung“, „Interessenkonflikte“ sowie „Produkt“. So legt die IDD unter anderem fest, dass Vermittler über eine angemessene Qualifikation verfügen und sich regelmäßig weiterbilden müssen. Zukünftig müssen bei der Beratung zu einem Versicherungsanlageprodukt eine Eignungsbeurteilung bzw. ein sogenannter „Suitability-Test“ durchgeführt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass dem Kunden nur die Versicherungsanlageprodukte empfohlen werden, die für ihn auch geeignet sind und die seiner Risikotoleranz und seiner Fähigkeit, Verluste zu tragen, entsprechen. Die SV hat sich auf diese neuen Vorgaben gut vorbereitet und stellt ihren Vertriebspartnern umfangreiche Umsetzungstools wie das SV VorsorgeProfil zur Verfügung.

SV im Verbund stark

Das Versicherungsangebot der Sparkassenorganisationen in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Teilen von Rheinland-Pfalz wird im SV Konzern gebündelt. Den 354 eigenen Geschäftsstellen steht das komplette Filialnetz der 105 Sparkassen im Geschäftsgebiet zur Seite. 57.000 Mitarbeiter in den Sparkassen-Finanzgruppen in Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz sind in rund 3.500 Geschäftsstellen Ansprechpartner für die Kunden.

Im Interview mit...

MARCO GOTTWALD

Er ist als Referent im Bereich Vertriebssysteme und prozesse tätig, seit Dezember 2016 engagiert er sich im Innovationsteam SV lab.

Was ist denn die Aufgabe des SV labs? Wir sehen uns im SV lab nicht als Pionier im Markt, sondern als „Smart Follower“. Daraus resultiert unsere Aufgabe, Entwicklungen im Versicherungsmarkt im Blick zu behalten und dabei abzuwägen, welche Trends, Innovationen oder Technologien für die SV interessant sein könnten. Diese gilt es dann für das eigene Unternehmen zu erproben und gegebenenfalls zusammen mit zuständigen Einheiten in eine Pilotierung zu geben. Wir verstehen uns auch als Katalysator für innovative Ideen der eigenen Mitarbeiter. Ziel des SV lab ist es, Stück für Stück eine nachhaltige Innovationskultur in der SV zu verankern.

Welche Innovationen kamen bereits auf den Markt? Als die SV vor einem Jahr mit dem SV WasenSchutz die erste situative Versicherung getestet hat, war nicht abzusehen, wohin der Weg führen würde. Jetzt ist die SV sogar einer der Produktgeber im „Porsche Shield“, dem digitalen Versicherungsangebot für Porschefahrer, das on demand Versicherungsschutz für bestimmte Gelegenheiten und kurze Zeiträume bietet. Dazwischen lag Anfang 2017 mit dem Auslandsschadenschutz und der Zusatzfahrerversicherung die Einführung situativer Kfz-Versicherungen bei der SV, die jetzt auch den Grundstein für die Produkte im „Porsche Shield“ bilden.

Was bedeutet Ihnen die Arbeit bei der SV? Durch meine Tätigkeit in der Abteilung Vertriebssysteme und -prozesse hatte ich bereits durch verschiedene Projekte wie beispielsweise die Entwicklung des SV PrivatKonzepts die Chance, mit externen Dienstleistern zusammenzuarbeiten, die sich mit agilen Arbeitsmethoden einen Namen in der Branche gemacht haben. Das SV lab bietet mir hierzu eine ausgezeichnete Ergänzung. Wir haben so noch mehr die Möglichkeit, mit Start-ups zu kooperieren. Dadurch bekommen wir einen guten Blick auf die Dinge.

Bild Wir arbeiten hier genauso wie ein Start-up und das mitten in einem Konzern.