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Wenn Waren oder Güter auf Reisen gehen, dann ist das durchaus heikel. Denn falls es zum Transport­schaden kommt, haftet ein eventuell beauftragter Fracht­führer bei einem Güter­schaden begrenzt, im Regel­fall gerade einmal mit 8,33 Sonderziehungs­rechten je Kilo des Roh­gewichts der Sendung. Das entspricht rund 10 EUR.

So ist es im Handels­gesetz­buch gesetzlich geregelt. Vor diesem Hinter­grund bietet die SV mit der TransportPolice sozusagen einen Airbag, der sich speziell an Produktions- und Handels­unternehmen mit einem Gesamt­umsatz von bis zu 10 Mio. EUR richtet und die Güter vorwiegend per Spediteur oder Fracht­führer transportieren.

Die Police ist eine Umsatz­police, was die Abwicklung für Unternehmen wesentlich erleichtert. Die ansonsten übliche Einzel­transport­anmeldung entfällt. Es reicht aus, wenn Sie als Unternehmen einmal im Jahr Ihren Umsatz aufgeschlüsselt nach In- und Auslands­umsatz melden. Damit sind dann alle Güter des Produktions- und Handels­programms während der Transporte und der transportbedingten Zwischen­lagerung versichert. Zudem gilt der Versicherungs­schutz für Güter, die zur Produktion geliefert werden wie etwa Rohstoffe sowie Halb- und Fertig­fabrikate

Welche Gefahren deckt die SV TransportPolice?

Die SV TransportPolice umfasst grundsätzlich alle Gefahren, denen die versicherten Güter während des Transports und der transport­bedingten Lagerung ausgesetzt sind. Das sind z. B.:

  • Unfall des Transport­mittels
  • Brand, Blitz­schlag, Explosion, höhere Gewalt, Einbruchdiebstahl und Diebstahl
  • Beraubung und Abhanden­kommen
  • Regen, Schnee, Hagel
  • Bruch, Verbiegen, Verbeulen, Leckage
  • Rost, Oxidation

Darüber hinaus sind auch die politischen Risiken mitversichert (Kriegs­risiko bei See- und Luft­transporten mit dem Ausland, Streik-, Aufruhr- und Terrorismus­risiko) sowie das Risiko der Beschlag­nahme. Der Schutz gilt für fakturierte und nicht fakturierte Güter "von Haus zu Haus", also auch bei einem Wechsel des Transport­mittels. Automatisch mitversichert sind verschiedene Kosten, die infolge eines Schadens auftreten können. Dazu zählen z. B. Bergungs- und Beseitigungs­kosten, Bewegungs- und Schutz­kosten, Kosten des Havarie­kommissars oder des Sach­verständigen. Zudem erhalten Sie im Schadensfall Ersatz für Güterfolge- sowie Vermögens­schäden.

Die gesetzliche Haftung in Höhe von rund 10 Euro je Kilo Roh­gewicht der Sendung reicht nicht aus. Dazu ein Beispiel: Es werden Festplatten für Computer im Wert von 100.000 Euro von Stuttgart nach Wiesbaden transportiert. Die Sendung hat ein Gewicht von 100 kg. Beim Entladen entsteht ein Total­schaden. Die Ansprüche im Rahmen der gesetzlichen Haftung gemäß HGB sehen wie folgt aus: rund 10 Euro x 100 kg = ca. 1.000 Euro. Die Differenz von 99.000 Euro geht zulasten des Auftrag­gebers. Mit einer SV TransportPolice erhalten Sie die volle Ersatz­leistung von 100.000 Euro.

Die wichtigsten Vorteile der TransportPolice:

  • Absicherung von Familie und Lebens­partner
  • Deutschland­weiter bis weltweiter Deckungs­schutz (individuell und bedarfsgerecht)
  • Allgefahren­deckung inklusive politischer Gefahren
  • Erstattung des vollen Waren­wertes
  • Umfangreicher Ersatz von Aufwendungen und Kosten (z. B. imaginärer Gewinn, Fracht-, Zoll- und sonstige transport­bedingte Kosten)
  • Übernahme der Beiträge zur Havarie-Grosse
  • Ersatz von Schaden­minderungs- und Feststellungs­kosten sowie allen sonstigen vereinbarten Aufwendungen