Frau bedient Kunden
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Was passiert eigentlich, wenn Ihr Betrieb vorübergehend von Amts wegen geschlossen wird? Der Schaden durch Umsatz­einbrüche, Lagerbestände, die wertlos werden, etc. kann dann schnell in die Zehntausende gehen.

Deshalb ist eine Betriebsschließungsversicherung, die die SV als Baustein innerhalb der FirmenPolice anbietet, so wichtig. Gerade in Betrieben, die direkt oder indirekt mit Lebensmitteln zu tun haben, ist die Gefahr einer Betriebs­unterbrechung und der damit verbundene Ertrags­ausfall nicht zu unter­schätzen.

Betriebs­schließung kann jeden treffen

Das gilt vor allem für Betriebe aus der Gastronomie, der Nahrungs­mittel­industrie und des Nahrung­smittel­handwerks. Diese unterliegen in der Regel der staatlichen Überwachung. Sobald eine mögliche Gefahr für die Gesund­heit der Mitarbeiter, Kunden oder Gäste des Betriebs ausgeht, schreitet das Amt zur Tat und schließt den Betrieb. Tritt im Umfeld oder innerhalb eines Betriebs etwa eine melde­pflichtige Erkrankung auf, so kann der Betrieb auf Beschluss der Behörde nicht nur geschlossen werden. Von Amts wegen kann sogar die Vernichtung der Vorräte und die Durchführung von Dekontaminations­maßnahmen angeordnet werden.

Meistens werden Firmen­inhaber von der Betriebs­schließung überrascht, zumal der Grund nicht unmittelbar in ihrem Verantwortungs­bereich liegen muss. Hierzu ein Beispiel aus der Praxis: Die Mitarbeiterin einer Metzgerei kehrt aus einem Urlaub in der Karibik zurück. Kurz nachdem sie die Arbeit wieder aufgenommen hat, erkrankt sie an einem heftigen Fieber. Die behandelnden Ärzte stellen fest, dass es sich um einen anzeige­pflichtigen Erreger nach dem Bundes­seuchen­schutz­gesetz handelt. Das Gesundheits­amt schaltet sich ein und befragt die betroffene Mitarbeiterin über ihre Lebens­umstände. Dabei erfährt das Amt von der Beschäftigung in der Nahrungs­mittel­industrie. Der Betrieb wird geschlossen. Entsprechende Chargen werden beschlag­nahmt und vernichtet. Die Kollegen müssen ebenfalls zur Untersuchung. Wurst­chargen, die kontaminiert sein könnten, müssen vernichtet werden. Insgesamt bleibt der Betrieb zwei Wochen geschlossen. Der Schaden ist immens.

Nächtlicher Strom­ausfall schädigt Ware

Manchmal führt auch ein technischer Defekt zur ungewollten Betriebs­schließung. Auch hier ein Beispiel: In einer Eisdiele fällt über Nacht die Kühlung der Speise­eis­vorräte aus. Ein Teil des Eises erwärmt sich. Es bilden sich Salmonellen. Zwar wird dies bemerkt, aber es kam bereits zu Abverkäufen und zur Kontamination von anderen Eissorten. Eine Vielzahl der Kunden erleidet eine Salmonellose. Der Betrieb wird vom Amt geschlossen und der Inhaber muss alle Vorräte vernichten. So entsteht ihm ein Schaden an den Waren und ein Unterbrechungs­schaden.

Betriebs­schließungs­versicherung schützt

Diese Risiken fängt die Betriebs­schließungs­versicherung der SV auf; zudem ist ein Warenschaden von bis zu 15.000 EUR (Selbstbehalt 500 EUR) gedeckt. Wer sich für die Ertrags­ausfallversicherung als Baustein entscheidet, kann hier wählen, wie lange die SV im Schadensfall sozusagen „haftet“: Dies können wahlweise 4, 6 oder 8 Wochen sein. Die Versicherungs­summe richtet sich dabei übrigens nach dem Rohertrag. Dieser wird dann auf Tage herunter­gebrochen. Die SV bietet hier eine ausgereifte Lösung. Näheres erfahren Sie bei uns.