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Stiftung Umwelt und Schadenvorsorge

 

Bauen in Auen? Stadtplanung und Hochwasserschutz im Konflikt

Symposium der Stiftung Umwelt und Schadenvorsorge

Eppstein bei Wiesbaden, 26. März 2009: Zwei Tage lang tauschten sich hundert Fachleute aus Forschung, Technik, Politik und Versicherung auf dem Symposium der Stiftung Umwelt und Schadenvorsorge zu Hochwasserschutz und Stadtplanung aus. Namhafte Referenten, von der HafenCity Hamburg bis zum NABU, von der Universität Stuttgart bis zum Umweltministerium Baden-Württemberg berichteten zu Themen rund um aktuelle Enwicklungen im Hochwasserschutz und Naturschutz. Beispiele aus den Kommunen, wie sie sich in den letzten Jahren diesem Problem genähert haben und auf welche Schwieriegkeiten sie gestoßen sind, bieten zusätzlich Stoff für Diskussionen und Workshops.

Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, Vorstand der Stiftung und Vorstandsvorsitzender der SV SparkassenVersicherung: "Das Symposium bringt Kommunen, Politik, Versicherungen und Wissenschaft an einen Tisch. Es ist spürbar, dass diese Gesprächsplattform für viele Teilnehmer ein wirkliches Bedürfnis ist. Der Austausch fördert eine ganzheitliche Sicht, denn das Hochwasser macht nicht vor Gemeinde- oder Landesgrenzen halt." Für die SV als Marktführer in der Elementarschadenversicherung ist Hochwasser ein aktuelles Problem, weiß Dr. Klaus Zehner, Vorstand für Schaden-/Unfallversicherung der SV und ebenfalls im Vorstand der Stiftung: "1969 haben wir 14 Millionen Euro an Schäden reguliert. Heute sind es jährlich 142 Millionen. Ich will den Klimawandel nicht gern für alles verantwortlich machen, aber diese Zahlen sprechen für sich. Für uns besteht eine absoltue Notwendigkeit, den konstruktiven und schadenmindernden Umgang mit Hochwasser voranzutreiben."

Das Symposium findet mit wechselnden Themen alle zwei Jahre statt. Die Stiftung Umwelt und Schadenvorsorge wurde von fast elf Jahren von der SV Sparkassenversicherung gegründet. Im Mittelpunkt der Stiftungsaktivitäten steht die Förderung der Klima- und Umweltforschung, ebenso wie die Analyse der Schadenursachen, die Schadenprävention und Risikobegrenzung. Dazu hat die Stiftung eine Palette von Angeboten und Förderinstrumenten geschaffen.

 

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