kopfbild
svag_logo_mit_claim_128x89_20090525 svag_logo_mit_claim_128x89_20090525
Privat
Firmen
Kommunen
  • KONTAKT
  • Klammeraffe
  • Telefon
  • Email
  • Figur
Versicherungen Service Ratgeber Die SV

  • Die SV
  • Über uns
  • Karriere
  • Presse
    • Pressestelle
    • Presseanfragen
    • Pressemeldungen
      • Aktuell
      • Archiv 2011
      • Archiv 2010
      • Archiv 2009
      • Archiv 2008
      • Archiv 2007
      • Archiv 2006
    • Basisinfos
    • Pressedienst
  • Kulturförderung
  • Geschäftsbericht
  • Unsere Partner
  • Anfahrt
  • Anbieter/Impressum
  • EU-Recht / VVG-Reform
  • Datenschutz
  • Kampagne "Das echte Leben"
  • Auszeichnungen

Bilanz 2008

 

SV SparkassenVersicherung:

Solider Jahresabschluss trotz schwieriger Rahmenbedingungen

  • Gutes Neugeschäft in der Lebensversicherung
  • Steigende Bestandsbeiträge in Schaden/Unfall
  • Viele Schäden für die Kunden erfolgreich abgewickelt

Stuttgart, 9. Juni 2009: Die SV SparkassenVersicherung (SV) zeigte sich mit dem Geschäftsjahr 2008 „zufrieden“, wie der Vorstandsvorsitzende Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl auf der Bilanzpressekonferenz heute in Stuttgart sagte. Die SV erzielte in ihrem Jubiläumsjahr ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres, aber insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis und behauptete sich gut im Markt. Das Neugeschäft entwickelte sich im Bereich der Lebensversicherung deutlich über dem Markt, im Bereich der Schaden/Unfall-Versicherung konnte eine erfreuliche Steigerung der Bestandbeiträge erreicht werden. Die gebuchten Bruttobeiträge im Gesamtgeschäft stiegen leicht auf 2,84 (Vorjahr: 2,8) Milliarden Euro an. Dabei trug eine sicherheitsorientierte Kapitalanlagepolitik dazu bei, dass die SV die Finanzmarktkrise bisher sehr gut verkraften konnte. Die Kapitalanlagen der SV liegen bei 19,3 Milliarden Euro. Auf Konzernebene wird vor Steuern ein Jahresüberschuss von 51,2 Millionen Euro ausgewiesen. Die SV beschäftigte zum Jahresende 2008 3.072 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innendienst und 1.910 im Außendienst, darunter waren 238 Auszubildende.

SV Gebäudeversicherung: Viele Schäden abgewickelt

"Eine Versicherung ist dazu da, dass sie hilft, wenn sie gebraucht wird. 2008 haben viele unserer Versicherten die Leistungen der SVG in Anspruch nehmen müssen", sagte Wolff von der Sahl. Der Jahresüberschuss in der SV Gebäudeversicherung (SVG) ist auf 21,3 (Vj.: 48,3) Millionen Euro gesunken. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrages aus dem Vorjahr von 2,3 Millionen Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 23,6 Millionen Euro. Gründe dafür waren ein schlechtes Schadenjahr und die Entwicklung am Kapitalmarkt, die durch steigende Beitragseinnahmen und sinkende Kosten nur teilweise ausgeglichen werden konnte.

Die gebuchten Bruttobeiträge im Gesamtgeschäft stiegen deutlich auf 1,176 (Vj.: 1,139) Milliarden Euro. Hauptgrund für diesen Beitragsanstieg war die Anpassung des gleitenden Neuwertfaktors in der Sparte Verbundene Gebäudeversicherung. Dieser hatte sich aufgrund gestiegener Baupreise deutlich um 6,6 Prozent erhöht. 2008 war aber auch ein schlechtes Schadenjahr. Die Aufwendungen für Geschäftsjahresschäden brutto stiegen um 13,4 Prozent auf 939,5 Millionen Euro. Die Geschäftsjahres-Schadenquote stieg entsprechend auf 80,4 Prozent (Vj.: 73,0 Prozent). Wichtiger Grund für den Anstieg waren auch 2008 wieder viele Elementarschäden. Vor allem der Sturm "Emma" am Anfang des Jahres sowie die Unwetter im Mai und Juni machten sich hier besonders bemerkbar. Die Combined Ratio erhöhte sich trotz sinkender Kosten aufgrund des Schadenverlaufs auf 98,3 Prozent (Vj.: 91,9 Prozent).

Die sich abzeichnende Klimaveränderung schlägt sich in einer zunehmenden Häufung und Intensität von Elementarereignissen nieder. Der Ertrag insbesondere der Sparte Verbundene Wohngebäudeversicherung wird daher vermehrt belastet. Im Rahmen eines Projektes »Elementarstrategie« wurden deshalb verschiedene Maßnahmen zur Ertragsverbesserung definiert. Diese werden in einem Mehrjahresprogramm schrittweise umgesetzt. Zum 1.1.2009 wurden deshalb in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung die Beitragssätze bei Altverträgen angepasst.

Auf der Beitragsseite entwickelte sich wieder die Sparte Haftpflicht mit einem Plus von 4,5 Prozent bei den Brutto-Beiträgen im selbst abgeschlossenen Geschäft positiv. Auch in den gewerblichen Sachversicherungen konnte ein Plus von 4,6 Prozent erreicht werden. In der Sparte Kraftfahrt kam es zu einem leichten Beitragsrückgang von 0,3Prozent im Wesentlichen aufgrund der Umstufungen in günstigere Schadenfreiheits-, Regional- oder Typklassen sowie den harten Preiskampf im Privatkundengeschäft.

In der größten Sparte, der verbundenen Wohngebäudeversicherung, stiegen die Beiträge um 5,6 Prozent auf 430,8 Millionen Euro. Damit bleibt die SV Gebäudeversicherung weiterhin die Nummer 1 der deutschen Gebäudeversicherer.

Der Bestand an Kapitalanlagen der SVG ist mit 2,2 Milliarden Euro nahezu gleich geblieben.

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen lag bei 56,4 Millionen Euro; dies entspricht einer Nettoverzinsung von 2,6 Prozent. Die Reserven liegen bei 3,4 Prozent des Kapitalanlagenbestandes. In Summe ergibt dies eine im Vergleich zur Branche überdurchschnittliche Marktwertrendite von 0,8 Prozent.

SV Lebensversicherung: Weiterhin gutes Neugeschäft

"Die Neugeschäftsentwicklung der SV Lebensversicherung (SVL) spiegelt die nachhaltige Verschiebung von laufenden Beiträgen hin zu Einmalbeiträgen wider", sagte Wolff von der Sahl. Das gute Neugeschäft der SVL war entsprechend geprägt durch einen Zuwachs bei den Einmalbeiträgen, aber auch bei der betrieblichen Altersversorgung.

Das Neugeschäft stieg nach Beitragssumme um 19,5 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro an. Wenn man den Effekt der Riester-Stufe 2008 herausrechnet, bleibt noch ein Plus von 6,2 Prozent. Die Einmalbeiträge stiegen erneut um 25,8 Prozent auf 329,0 Millionen Euro.

"Intensiv haben wir uns um den Bereich der betrieblichen Altersversorgung gekümmert", sagte Wolff von der Sahl. "Hier konnten wir ein sehr erfreuliches Plus von 69,1 Prozent nach Beitragssumme erzielen." Insgesamt konnte erstmals seit Jahren wieder die durchschnittliche Beitragssumme der Neugeschäftsverträge gesteigert werden. Ob hier eine nachhaltige Trendumkehr erkennbar wird, bleibt abzuwarten.

Insgesamt sind die gebuchten Bruttobeiträge um 0,9 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro gesunken. Die Vertragsanzahl stieg leicht auf über 1,7 Millionen Verträge (Vj.: 1,69 Millionen Verträge) mit einer Versicherungssumme von 45,8 Milliarden Euro (Vj.: 45,5 Milliarden Euro). Der laufende Jahresbeitrag sank um 6,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Rückgang der laufenden Beiträge ist auf die zahlreichen planmäßigen Beendigungen der Beitragszahlung aus Verträgen mit abgekürzter Beitragszahlung zurückzuführen, die zu Beginn des Jahrzehnts in erheblichem Umfang abgeschlossen worden waren.

An die Versicherungsnehmer wurden 1,5 Milliarden Euro ausgezahlt. Dies ist eine Steigerung von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Stornoquote liegt mit 4,5 Prozent (Vj.: 3,8) weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt des Jahres 2008 von 5,5 Prozent (Vj.:5,0 Prozent).

Der Bestand an Kapitalanlagen der SVL ist mit 17,0 Milliarden Euro nahezu gleich geblieben.

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen (ohne Fondsgebundene Lebensversicherung) lag bei 516,7 Millionen Euro; dies entspricht einer Nettoverzinsung von 3,0 Prozent. Gleichzeitig konnten die Reserven von -0,2 Prozent der Kapitalanlagen auf +0,4 Prozent gesteigert werden. Das ergibt eine im Vergleich zur Branche überdurchschnittliche Marktwertrendite von 3,3 Prozent.

Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Gesamtüberschuss in Höhe von 93,3 Millionen Euro (Vj.: 327,9 Millionen Euro) erzielt. Vom Gesamtüberschuss wurden 88,3 Millionen Euro der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt.

2008: Auswirkungen der Finanzmarktkrise

Neben den zunehmenden Elementarschäden war es die Finanzmarktkrise, die das Jahr 2008 bestimmt hat. "In Summe agiert die SV vorsichtig und langfristig orientiert", betonte Finanzvorstand Dr. Völter. "Das hat sich 2008 bewährt. Wir sind besser durch die Finanzmarktkrise gekommen als der Markt."

Die SV steuert und überwacht ihre Kapitalanlagen unter anderem durch ein umfassendes Risikomanagement, mit dessen Hilfe sehr schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagiert werden kann und so gravierende Verluste vermieden werden können. Die strategische Aktienquote der SV wurde auf rund vier Prozent gesenkt und der gesamte Aktienbestand gegen Kursrückgänge abgesichert.

Natürlich konnte sich auch die Kapitalanlage der SV nicht vollständig von den Entwicklungen an den Märkten abkoppeln. Die entsprechenden Ertragsrückgänge waren von den Szenarien der SV umfasst und daher verkraftbar. Um die jederzeitige Erfüllbarkeit der eingegangenen Verpflichtungen gewährleisten zu können, betreibt die SV eine langfristig orientierte, konservative und verantwortungsvolle Kapitalanlage- und Reservepolitik und konnte die Auswirkungen der Finanzmarktkrise bislang gut verkraften. Im Saldo überstiegen zum Jahresende 2008 die stillen Reserven der SV ihre stillen Lasten deutlich.

Für die Zukunft verfügt die SV über ausreichend Reserven und kann auch im Falle einer weiter andauernden Finanzmarktkrise zuverlässig alle ihre Verpflichtungen erfüllen. Die aufsichtsrechtliche Solvabilität der SV Lebensversicherung AG, also das Verhältnis von vorhandenem zu benötigtem Risikokapital, liegt mit 199 Prozent weit über dem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geforderten Mindestwert von 100 Prozent. Darüber hinaus wurden jederzeit alle von der BaFin geforderten Stresstests bestanden. Hier werden die Auswirkungen von extremen Kapitalmarktentwicklungen analysiert. Des Weiteren hat die BaFin der SV gute Finanzreserven und eine gute Risikotragfähigkeit bestätigt.

Ausblick 2009

"Wir blicken auf ein unsicheres Jahr 2009", sagte Wolff von der Sahl. "Die wirtschaftlichen Rahmendaten sind nicht gut. Es ist zurzeit schwierig zu prognostizieren, wie groß die Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft sein werden. Stand heute aber haben wir ein gutes Neugeschäft. Wir hoffen, dass dies auch anhält."

Zudem wird die Beitragssatzanpassung in der Wohngebäudeversicherung voraussichtlich zu einem Beitragswachstum in Schaden/Unfall führen, die die Problematik der hohen Elementarschäden entspannt.

 

Weiterempfehlen

Drucken

Nach oben


  • Startseite
  • Kontakt
  • Sitemap
  • Datenschutz
  • Anbieter/Impressum
  • Presse
Presseanfragen

Sie haben Fragen an uns oder möchten in den Presseverteiler aufgenommen werden?

weiter