Lebensversicherungen sind sicher
Stuttgart, 22. Oktober 2009. Die private Altersvorsorge hatte mit der weltweiten Finanzkrise in 2008 ihre bislang heißeste Feuerprobe zu bestehen. Dennoch blieb die SV SparkassenVersicherung (SV) wie viele andere Lebensversicherer sicher auf Kurs. Dies hat gute Gründe: Zum einen sind die gesetzlichen Bestimmungen so engmaschig, dass für Zocker kein Platz ist. Zum anderen haben die Versicherer selbst ihre Hausaufgaben gemacht und aus der letzten Krise, dem Börsencrash 2001/2002, gelernt. Versicherer mit einer sicherheitsorientierten und konservativen Anlagepolitik wie die SV treten nun verstärkt ins Rampenlicht.
Eigene Vorsorge ist wichtig und notwendig – daran hat auch die Weltfinanzkrise nichts geändert. Lebens- und Rentenversicherungen spielen in Deutschland als Instrumente zur Alters- und Hinterbliebenenversorgung eine herausragender Rolle. 2007 bestanden in Deutschland über 97 Millionen Verträge bei einer Wohnbevölkerung von rund 82 Millionen Menschen. Das Bewusstsein sich privat abzusichern ist weit verbreitet. Das ist auch gut so. Rund 1.900 Euro pro Kopf geben die Deutschen jährlich für ihren Versicherungsschutz aus, etwa 1.200 Euro entfallen dabei auf Lebens- und Risikoversicherungen. Dieser Trend setzt sich fort.
Fünf Gründe für die Lebensversicherung:
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Ihr Geld ist sicher angelegt.
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Ihr Geld wird garantiert verzinst.
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Sie ist unabhängig von der demographischen Entwicklung.
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Lebensversicherungen werden staatlich gefördert.
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Die Anlagen- und Unternehmenssicherheit wird laufend staatlich überwacht.
Klassische Lebens- und Rentenversicherungen sicher – Finanzaufsicht wacht
Doch viele Menschen fragen sich in der aktuellen Situation: "Ist mein Geld bei der Lebensversicherung sicher?" Die deutschen Versicherer stehen insgesamt gut da. Die SV ist besonders gut durch die Krise gekommen, denn sie hatte nicht in hoch riskante Papiere wie ABS und andere Verbriefungen investiert. Außerdem waren viele Papiere gegen Verluste abgesichert.
Zudem hat die SV wie die meisten Lebensversicherer ein breit gestreutes Portfolio an Kapitalanlagen, das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) laufend geprüft wird. Kapitalanlagen von Lebensversicherungen müssen sehr strenge Anlagegrundsätze erfüllen. Dies regelt das Versicherungsaufsichtsgesetz. Es besagt, dass Versicherungen ihr Kapital so anlegen müssen, dass dieses größtmögliche Sicherheit bietet und gleichzeitig rentabel ist. Dennoch muss es jederzeit auflösbar, angemessen gemischt und gestreut sein. Spekulative Anlagen sind nicht zugelassen. Die Einhaltung dieser Anlagegrundsätze wird von der BaFin laufend, engmaschig und streng überwacht. Bei der SV gewährleisten zudem hohe Reserven, dass sie ihre Verpflichtungen aus den Verträgen jederzeit erfüllen kann. Auch über diese wacht die staatliche Finanzaufsicht.
Sollte ein Versicherer seine Leistungszusagen tatsächlich nicht erfüllen können, springt generell der Sicherungsfonds der deutschen Lebensversicherer (Protektor) ein. Damit wird ein Vertrag selbst bei Insolvenz eines Lebensversicherers fortgeführt und der Versicherte erhält alle Leistungen für seine Altersvorsorge. Der Risikoschutz und die bereits gewährten Überschussanteile bleiben in voller Höhe erhalten. Protektor musste übrigens in der aktuellen Krise nicht aktiv werden.
Risikomanagement schützt
"Die Turbulenzen auf dem Kapitalmarkt sind so gravierend, dass sie durchaus eine direkte Auswirkung auf die Kapitalanlagen haben. Die SV Lebensversicherung konnte aber wegen ihrer konservativen Anlagestrategie und eines konsequenten Risikomanagements die Auswirkungen der Finanzmarktkrise bisher gut verkraften", so Dr. Michael Völter, Finanzvorstand der SV. Im Gegensatz zu einigen anderen Versicherern konnte die SV die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung auch im Jahr 2008 erfüllen. Die Finanzmarktkrise zeigt auch, dass die in den letzten Jahrzehnten in Mode gekommene Beurteilung einer Versicherung nach reinen Renditegesichtspunkten zu kurz greift. Sicher ist hingegen, dass eine Versicherung nur durch eine solide Anlagepolitik nachhaltig und glaubwürdig ihre ursprüngliche Aufgabe erfüllen kann: Mit ihren Produkten Menschen über eine lange Zeit vor existenziellen Risiken wie Tod oder Altersarmut zu schützen.
Solide Anlage- und Geschäftspolitik schaffen Sicherheit
Eine Lebensversicherung läuft oft mehrere Jahrzehnte. Entsprechend langfristig können Versicherer die Kundengelder anlegen. Sie agieren dabei so vorsichtig, dass schlechtere Jahre wie 2008 im langjährigen Durchschnitt gut abgefedert werden können. Dr. Michael Völter: "So können wir unseren Kunden langfristig eine gute Rendite garantieren. Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn die Märkte gut gehen, bilden wir stille Reserven auf unsere Kapitalanlagen. Wenn der Markt nicht so gut läuft, schrumpfen diese Reserven wieder zusammen. Und genau das ist passiert. Die Puffer sind ja dazu da, dass wir sie in einer Krise nutzen. Entscheidend ist, dass immer genug Reserven vorhanden sind. Darauf haben wir bei der SparkassenVersicherung immer geachtet. Wir können so auch eine längere Krise gut durchstehen." Die Solvabilität der SV ist auch im Krisenjahr 2008 nur leicht von 223 auf 199 Prozent gesunken und liegt damit immer noch sehr hoch. Die Solvabilitätsquote ist das offizielle Maß für die Angemessenheit der Kapitalausstattung eines Versicherungsunternehmens. Der von der BaFin geforderte Mindestwert beträgt 100%.
Da zudem mehr als vier Fünftel der Gelder sehr sicher und zinstragend angelegt sind, wissen Versicherer auf Jahre hinaus, was sie Kunden gutschreiben können. Die Versicherer haben aus dem Börsencrash der Jahre 2001/2002 gelernt und legen nur einen geringen Anteil ihres Geldes in Aktien an – weit weniger als sie nach den Vorschriften eigentlich dürften. So auch die SV: Das Geld der Versicherten wird nach strengen Grundsätzen der Sicherheit und Rentabilität angelegt.
Alle Unternehmen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe sind als öffentlich-rechtliche Unternehmen nicht vorrangig auf höchstmögliche Renditen ausgerichtet, sondern auf Stabilität und Sicherheit. Damit ist die Sparkassen-Finanzgruppe ein wesentlicher Stabilitätsanker am Finanzplatz Deutschland.
Garantierte Verzinsung plus Überschüsse und Steuerprivilegien
Damit ein Versicherungskunde langfristig und sicher planen kann, schreibt der Gesetzgeber eine Garantieverzinsung bei Altersvorsorgeprodukten vor. Sie liegt für neue Verträge derzeit bei 2,25 Prozent auf die Sparanteile, bei älteren Verträgen beträgt sie bis zu 4 Prozent. Diese Leistung ist garantiert, sie darf während der Laufzeit nicht gesenkt werden. Dadurch weiß der Kunde bereits bei Vertragsabschluss, wie viel Geld er später mindestens ausbezahlt bekommt. Diese Summe ist ausgewiesen als "garantierte Ablaufleistung". Die Bedeutung dieser Garantie wurde selten so deutlich wie 2008: Anstelle von hohen Verlusten von bis zu 60 Prozent wie bei anderen Anlageformen ergibt sich bei der Lebensversicherung für 2008 und für die Folgejahre eine stabile Rendite.
Darüber hinaus profitieren Kunden von sogenannten Überschussanteilen, die sich am Erfolg des Geschäftsjahres orientieren. Trotz Finanzkrise blieben diese Überschussanteile für 2009 weitgehend konstant in der Branche, es gab lediglich kleinere Einbußen von wenigen Prozentpunkten. Die meisten Lebensversicherungen haben für 2009 eine Überschussbeteiligung von 4 bis 4,5 Prozent. Unabhängig davon sind Produkte zur Altersvorsorge – im Gegensatz zu reinen Bankprodukten – meist frei von der Abgeltungssteuer, die der Gesetzgeber zum 1.1. 2009 einführte.
Das angesparte Kapital und die garantierten und Jahr für Jahr den Verträgen bereits gutgeschrieben Überschusszinsen müssen die Lebensversicherer zudem in einem Sondervermögen, dem so genannten Deckungsstock, von allen anderen Vermögenswerten trennen. Es handelt sich dabei um gesetzlich zu bildende Rückstellungen, die dem Prämienzahler garantieren, dass bei Ausschüttung seiner Lebensversicherung ausreichend Kapital des Versicherungsunternehmens vorhanden ist. Das Kapital aus diesem Deckungsstock unterliegt deshalb noch strengeren Anlagevorschriften.