FörderPreis Region Stuttgart 2009
Bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet
Stuttgart, 26. November 2009: Mit dem FörderPreis Region Stuttgart 2009 für bürgerschaftliches Engagement werden das Projekt "JuKi – Jugend für Kinder", der Dorfladen-Verein Schnait e. V. und das Projekt "Gewalt ist keine Lösung" der Jugendfeuerwehr Rems-Murr ausgezeichnet. Die Gewinner teilen sich das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Zum 13. Mal sponsert die SV SparkassenVersicherung (SV) den Preis, mit dem außergewöhnliche Beiträge ehrenamtlichen Engagements gefördert werden. Die Preisverleihung findet am 26. November um 19:00 Uhr in der Kreissparkasse Esslingen statt.
Der mit 2.500 Euro dotierte erste Preis geht an das Projekt "JuKi – Jugend für Kinder". Nach dem Motto "Gleiche Bildungschancen für alle – unabhängig von Nationalität und Elternhaus" sind acht Jugendlichen zwischen zwölf und 14 Jahren bereits seit drei Jahren ehrenamtlich aktiv. In ihrer Freizeit besuchen sie Kindergärten und Familien. Beim Erzählen und Vorlesen wollen die Jugendlichen benachteiligten Kindern die deutsche Sprache vermitteln und ihr Interesse für Bücher wecken. Ausgezeichnet mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 1.500 Euro wird der Dorfladen-Verein Schnait e. V. 2003 schloss aus wirtschaftlichen Gründen der Dorfladen der Gemeinde, auf den vor allem ältere und weniger mobile Bürger angewiesen waren. Um die Lebensqualität im Ort zu erhalten, gründeten die Schnaiter Bürger im gleichen Jahr einen vereinsgeführten Nachbarschaftsladen. Ohne Umsatzdruck werden die Betriebskosten durch den Mitgliedsbeitrag von zehn Euro monatlich finanziert und Waren fast zum Einkaufspreis abgegeben. Über den dritten Preis und 1.000 Euro kann sich die Jugendfeuerwehr Rems-Murr freuen. Gemeinsam mit der Polizei Waiblingen entwickelten die Jugendlichen ein Modellprojekt zum Thema "Gewalt ist keine Lösung". Ein Informationspaket soll Pädagogen und Jugendbetreuer über Formen der Gewalt durch neue Medien wie Internet oder Handy aufklären. Auf der anderen Seite werden Schüler und Jugendliche aufgefordert, solche Straftaten anzuzeigen und Zivilcourage zu zeigen.