Vorläufige Zahlen |
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SV SparkassenVersicherung 2007
Im Markt behauptet
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Schadenaufwand deutlich gesunken
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Riesterrenten weiterhin gefragt
Stuttgart, 30. Januar 2008: Die SV SparkassenVersicherung (SV) bewegte sich im Geschäftsjahr 2007 im Wesentlichen im Markttrend, der durch Stagnation gekennzeichnet war. Die gebuchten Bruttobeiträge sanken leicht auf 2,70 Milliarden Euro (Vorjahr 2,74). Die Kapitalanlagen der SV stiegen um 5,3 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro. „Insgesamt sind wir zufrieden, die Ergebnisse liegen im Plan. Im Umfeld des schwierigen Gesamtmarktes konnte die SV sich gut behaupten“, sagte Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, der Vorstandsvorsitzende der SV.
In den Schaden- und Unfallversicherungen summierten sich die Beitragseinnahmen der SV auf 1,115 Milliarden Euro, was leicht (-0,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert liegt. Die SV liegt damit im Durchschnitt der Versicherungsbranche, die in den Kompositsparten mit einem Minus von 0,4 Prozent rechnet.
Zuwächse erzielte die SV erneut in den gewerblichen Sachversicherungen. Sehr erfolgreich war die Sparte Haftpflicht mit einem Plus von 6,4 Prozent nach Beitragssumme. In der Sparte Kraftfahrt sanken die Bruttobeiträge um 1,8 Prozent auf 207 Millionen Euro. Der Beitragsrückgang ist überwiegend durch Umstufungen in günstigere SF-, Regional- oder Typklassen, durch den harten Preiswettbewerb und ein geringeres Neugeschäft begründet.
Die Bruttoschadenaufwendungen sanken nach vorläufigen Zahlen um 8 Prozent auf 808 Millionen Euro. Damit ging auch die Bruttoschadenquote auf 72,8 Prozent (Vorjahr 79,4) deutlich zurück. Größtes Schadenereignis im Jahr 2007 war der Orkan Kyrill im Januar. Er verursachte knapp 91.600 Schäden mit einem Schadenaufwand in Höhe von 89,4 Millionen Euro.
In den Lebensversicherungen lagen die Beitragseinnahmen mit 1,532 Milliarden Euro rund 2,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Veränderung des Nachfrageverhaltens der Kunden setzt sich fort: Das Neugeschäft bei den Einmalbeiträgen stieg weiter um 4,4 Prozent auf 254,5 Millionen Euro, während das Neugeschäft nach statistischem laufendem Jahresbeitrag um 4,9 Prozent sank. Ein weiterhin erfreuliches Neugeschäft konnte die SV bei den Riesterverträgen (SV Prämienrente) erzielen: die Zahl der vermittelten Verträge stieg um 10,5 Prozent. Die Anzahl der Verträge erhöhte sich insgesamt um 3,1 Prozent. Die Stornoquote bei Lebensversicherungen ist mit 3,8 Prozent (Vorjahr 4,0 Prozent) gesunken und liegt damit wie in den Jahren zuvor sehr deutlich unter dem Marktdurchschnitt von voraussichtlich 5 Prozent.
Zum 31.12.2007 beschäftigte die SV 2.884 Mitarbeiter im Innendienst (Vollzeitstellen; davon 73 mit befristeten Verträgen). Im Vorjahr waren es 2.871. Im Außendienst kam der geplante Ausbau der Mitarbeiterzahlen spürbar voran: Nach 1.871 Vollzeitstellen Ende 2006 gab es zum Jahresende 2007 1.924 Vollzeitstellen.