Unwetter Baden-Württemberg |
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SV SparkassenVersicherung reguliert Unwetterschäden
Unwetterserie reißt nicht ab - Sanierungen nach den Unwettern im Mai und Juni in vollem Gange
Stuttgart; 7. August 2008: Zwei Monate nach den schweren Unwettern von Ende Mai/Anfang Juni zieht die SV Sparkassenversicherung (SV) eine Zwischenbilanz. Insgesamt wurden über 32.000 Gebäudeschäden gemeldet, der gesamte Schadenaufwand der vier Tage liegt bei 95 Mio. Euro. Immer wieder kommen seitdem weitere schwere Unwetter hinzu, so dass die SV von Jahresanfang bis heute mit einem Schadenaufwand von 160 Mio. Euro rechnet.
Unwetterserie reißt nicht ab
Nahezu täglich kommen durch die andauernde schwül-warme Wetterlage weitere schwere Unwetter hinzu. Wo diese auftreten, lässt sich nicht vorhersagen. Dr. Klaus Zehner, Vorstandsmitglied der SV: "Regionale Schwerpunkte gibt es nicht, es kann jeden treffen. Vor allem Starkregen mit bis zu 70 Litern pro Quadratmeter in kürzester Zeit sorgt auch in solchen Gegenden für vollgelaufene Gebäude, die nicht in Flussnähe liegen." So waren beispielsweise am 29. Juli Ofterdingen und Dußlingen (Landkreis Tübingen) schwer betroffen, am 26. Juli die Region Mannheim und südliche Bergstraße.
Die SV rechnet mittlerweile mit Elementarschäden in Höhe von 160 Mio. Euro für den Zeitraum von Anfang des Jahres bis heute. Davon entfallen 30 Mio. Euro auf den Sturm "Emma" am 29. Februar. Die Unwetter Ende Mai/Anfang Juni kosten 95 Mio. Euro. Hinzu kommen gut 7 Mio. Euro für Schäden an Autos durch Hagelschlag.
Hechingen: Schadenregulierung in der am heftigsten betroffenen Region
Das schwerste Unwetter ereignete sich am 2. Juni im Killertal im
Zollernalbkreis. 60 bis 80 Liter Niederschlag pro Quadratmeter binnen weniger Stunden ließen
Straßen zu Flüssen werden. Enorme Wassermassen ergossen sich in die Gemeinden entlang der Starzel.
Das kleine Flüsschen wurde in kürzester Zeit zu einem reißenden Strom.
Die SV verzeichnete 850 Gebäudeschäden. Die Häuser der betroffenen Kunden wurden sehr
schnell besichtigt und eine fachgerechte Trocknung in die Wege geleitet. Dabei nutzte die SV die
Kapazitäten ihrer Kooperationspartner. Innerhalb kürzester Zeit waren 3.000 Trocknungsgeräte im
Einsatz, die in der ganzen wochenlangen Trocknungsphase qualifiziert betreut wurden.
Inzwischen sind viele Trocknungsgeräte wieder abgebaut und die Trocknungen abgeschlossen – die Sanierung ist in vollem Gange. Auch dabei werden die Kunden von der SV betreut; es werden je nach Baufortschritt immer wieder Zahlungen geleistet. Bisher sind auf diese Weise bereits über 5 Mio. Euro an Vorauszahlungen an die Betroffenen im Zollernalbkreis und in die anliegenden betroffenen Gemeinden, vor allem im Landkreis Tübingen, geflossen.
Von den 850 Gebäudeschäden entfielen knapp 700 auf Privatkunden. Gut 150 waren Gewerbe- oder Kommunalkunden, davon waren 26 Objekte Großschäden von über 50.000 Euro. Größter Schaden war die Kläranlage in Hechingen mit rund 1 Mio. Euro. Der gesamte Schadenaufwand im Zollernalbkreis liegt bei gut 13 Mio. Euro.
Weitere Regionen stark von Unwettern betroffen
Das Unwetter im Zollernalbkreis war sicherlich das schwerste, aber auch in anderen Gebieten im Geschäftsgebiet der SV tobten heftige Unwetter. Am stärksten betroffen waren der Rems-Murr-Kreis, der Kreis Heilbronn und der Kreis Marburg-Biedenkopf in Hessen.
Im Rems-Murr-Kreis verzeichnete die SV 4.800 Schäden mit einem Gesamtaufwand von rund 11 Mio. Euro. 13 Schäden davon lagen über 50.000 Euro und machen allein 2,2 Mio Euro im Gesamtaufwand aus.
Im Kreis Heilbronn kamen rund 2.000 Schäden mit einem Gesamtaufwand von 3,4 Mio Euro zusammen. Großschäden waren glücklicherweise nicht dabei.
Schutz vor Überschwemmungen und Starkregen
Wer sein Haus besser gegen Starkregen und Hochwasser schützen will, dem bietet die SV eine Beratung durch die Spezialisten aus dem Risiko-Service an – aber auch schriftliche Informationen können einfach beim Risikoservice der SV, Telefon 0611/178-3201 oder hier angefordert werden.
SV: Hagel- und Überschwemmungsschäden versichert
Die SV ist die Nummer 1 in der Gebäudeversicherung in Deutschland. Seit 1960 gibt es im Geschäftsgebiet Baden-Württemberg standardmäßig einen in seiner Flächendeckung bundesweit einzigartig umfassenden Versicherungsschutz vor Elementargefahren. Hierzu zählen unter anderem Sturm, Hagel, Überspannung durch Blitz, Überschwemmung nach Starkregen oder Hochwasser, Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen und Schneedruck. Damit haben die Kunden der SV SparkassenVersicherung nahezu einen Vollschutz vor den finanziellen Folgen von Naturgewalten, wie er in den anderen Bundesländern nicht besteht.
Eine
Liste der Unwetter finden Sie regelmäßig aktualisiert
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