Archiv 2006 |
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Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl wird 50
Stuttgart, April 2006: Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl, Vorstandsvorsitzender der SV SparkassenVersicherung in Stuttgart, feiert am 21. April 2006 seinen 50. Geburtstag. Wolff von der Sahl hat die Fusion der SparkassenVersicherungen in Baden-Württemberg und Hessen-Thüringen entscheidend mitgestaltet und gilt als einer der Verfechter einer engeren Kooperation unter den öffentlichen Versicherern.
Seine Karriere in der Versicherungswirtschaft begann der im schwedischen Nykyrka geborene Wolff von der Sahl 1985 im Bereich Landwirtschaft bei der Magdeburger Versicherungs-Gruppe in Hannover. Hier baute er eine Abteilung zur bundesweiten Betreuung von Kunden aus dem landwirtschaftlichen Sektor auf. Sein Studium der Forstwissenschaften in Göttingen, das er 1982 mit dem Diplom abschloss, sowie seine Ausbildung und Erfahrungen in der Landwirtschaft waren hierfür ein solides Rüstzeug.
Vom Versicherungsexperten zum Vorstand
1986 erhielt er Handlungsvollmacht und 1988 wurde er zum Abteilungsleiter mit Prokura ernannt. 1990 wechselte er zunächst als stellvertretender Abteilungsleiter des Bereiches Landwirtschaft sowie als Geschäftsstellenleiter für Sachsen-Anhalt zur Landschaftlichen Brandkasse Hannover (VGH Hannover). Bereits ein Jahr später bot sich Wolff von der Sahl die Chance, Vorstandsverantwortung zu übernehmen: Er wurde Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen Versicherung Sachsen-Anhalt (ÖSA). Hier verantwortete er bis 1996 das Ressort Haftpflicht/Unfall, Kfz-Versicherungen und Sachversicherungen.
Steile Karriere bis an die Spitze des Vorstands
1997 wechselte er in den Vorstand der 1996 mit den ehemaligen Monopolanstalten in Hessen fusionierten SV SparkassenVersicherung Hessen-Nassau-Thüringen, in der er das Ressort Sachversicherung-Schaden, Kraftfahrt-, Haftpflicht- sowie Landwirtschaftliche Versicherungen übernahm. Im Jahr 2001 wurde Wolff von der Sahl zum Vorstandsvorsitzenden der SV Hessen-Nassau-Thüringen ernannt. Sein klar formuliertes Ziel war die Steigerung der Effizienz und die Senkung der Kosten der SV als Voraussetzung für die kontinuierliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Er trieb die vollständige Neuorientierung der IT-Anwendungslandschaft und ein tief greifendes Kostensenkungsprogramm voran.
Erste länder- und verbandsübergreifende Fusion mitgestaltet
Im Januar 2004 fusionierte die SV Hessen-Nassau-Thüringen mit den SV Versicherungen in Baden-Württemberg. Der neu gegründete Konzern SV SparkassenVersicherung (SV) steht bundesweit auf Platz Eins in der Gebäudeversicherung und unter den öffentlichen Versicherern an dritter Stelle. Wolff von der Sahl hat diese erste länder- und verbandsübergreifende Fusion unter den öffentlichen Versicherern wesentlich mitgestaltet und die bereits in der SV Hessen-Nassau-Thüringen begonnenen Veränderungen insbesondere im IT-Bereich konsequent fortgeführt.
Zunächst war Wolff von der Sahl stellvertretender Vorstandsvorsitzender, um im Januar 2005 an die Spitze des SV-Konzerns aufzurücken. Zu seinem Ressort gehören unter anderem die Bereiche Personal / Recht, Controlling / Unternehmenssteuerung, Rückversicherung und Datenverarbeitung. Wolff von der Sahl arbeitet in den Gremien der Spitzenverbände der Versicherungswirtschaft mit. Im Verband öffentlicher Versicherer ist er Mitglied des Verwaltungsrats und im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ist er im Präsidialausschuss sowie im Hauptausschuss Schaden.
Er engagiert sich ehrenamtlich für den Umwelt- und Naturschutz. So ist er seit 1998 im Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Thüringen. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender der Feuerwehr-Unfallkasse Thüringen, einer gesetzlichen Sozialversicherungseinrichtung der Feuerwehren des Freistaates. Wolff von der Sahl lebt in Wiesbaden, ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.